Der ursprüngliche Vertrag mit der "Stiftung zur Förderung der Denkmalpflege" vom 8. November 2005 sah vor, dass die Forschungsziele im Rahmen des von der Stiftung betriebenen und massgeblich vom BAK finanzierten Expert Center Denkmalpflege an der EPFL erarbeitet werden sollten. Aufgrund von Budgetkurzungen des BAK und aufgrund personeller Probleme beim Expert Center musste diese Absicht aufgegeben werden, und es wurde entschieden, das Expert Center per 1. Januar 2007 neu ins Institut für Denkmalpflege und Bauforschung der ETH Zürich zu integrieren.
Aufgrund dieser Vorgänge war bisher eine geordnete Abwicklung des Forschungsprogrammes nicht möglich. Nach Ansicht des Fachbereiches Kulturgüterschutz im BABS konnten jedoch mit zwei inzwischen getroffenen Massnahmen die Risiken für die Weiterführung des Forschungsprojektes minimiert werden:
- Erstens der schon erwähnten Neupositionierung des Expert Centers als Teil des Instituts für Denkmalpflege und Bauforschung der ETH Zürich. Dies sollte gewährleisten, dass die Arbeiten von einem weitgehend schon eingespielten Team durchgeführt werden können und kaum personelle Probleme zu erwarten sind. Ausserdem ergibt sich dadurch allenfalls auch die Möglichkeit für das BABS, einen weitergehenden Vertrag direkt mit dem Institut für Denkmalpflege und Bauforschung auszuhandeln, um weniger von der finanziellen und organisatorischen Lage der Stiftung abhängig zu sein.
- Zweitens wurde im Fachbereich Kulturgüterschutz des BABS ein neuer Mitarbeiter eingestellt, zu dessen Aufgabenbereich unter anderem auch die Forschungsprojekte gehören. Es kann so in Zukunft eine engere Betreuung und Begleitung der Forschungsprojekte gewährleistet werden.