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Forschungsstelle
BABS
Projektnummer
2008/13-01 (353000137)
Projekttitel
Expert Center Erdbeben ETH

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektorganisation
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Projektziele
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Projektrisiken und Massnahmen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)

Erdbeben

Kulturgüter

Expert Center ETH

Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Der "Expertenbericht: Erdbeben und Kulturgüter" vom Dezember 2004 forderte unter anderem die Schaffung einer Forschungsstelle im Bereich Erdbeben und Kulturgüter. Der Bundesrat nahm diese Forderung mit dem Bundesratsbeschluss vom 12. Januar 2005 zustimmend zur Kenntnis.

Das Projekt nimmt diese Forderung auf. Im Auftrag der Stiftung für Denkmalpflege werden dabei an der EPFL bzw. ab 2007 an der ETHZ im Rahmen des Expert Center ETH die weiter unten genannten Ziele verfolgt.

Projektorganisation
(Deutsch)

Die Projektleitung liegt bei Rino Büchel.

Auftragnehmer ist die "Stiftung zur Förderung der Denkmalpflege", Zürich. Durchgeführt werden die Arbeiten jedoch am Institut für Denkmalpflege und Bauforschung, wobei Frau Prof. Uta Hassler für die fachliche Leitung verantwortlich ist.

Projektziele
(Deutsch)

Ziele:

  • Erarbeitung eines Berichtes zum nationalen und internationalen Forschungsstand bezüglich Kulturgüter und Erdbeben
  • Führen einer (internen) Datenbank der nationalen und internationalen Forschungsprojekte über Kulturgüter und Erdbeben sowie Koordination der diesbezüglichen nationalen Aktivitäten
  • Aufbau von Kompetenzen sowie eines Netzwerkes zur Diskussion und Beurteilung der Verletzlichkeit von Schweizer Kulturgütern im Erdbebenfall
  • Begleitung eines Modellprojektes zur Demonstration notwendiger Verfahren und Methoden der Voruntersuchung bei hochwertigen Objekten
  • Erfahrungsaustausch im Rahmen internationaler Workshops
  • Aufbau eines Pools von im Schadenfall abrufbaren Experten
Projektrisiken und Massnahmen
(Deutsch)

Der ursprüngliche Vertrag mit der "Stiftung zur Förderung der Denkmalpflege" vom 8. November 2005 sah vor, dass die Forschungsziele im Rahmen des von der Stiftung betriebenen und massgeblich vom BAK finanzierten Expert Center Denkmalpflege an der EPFL erarbeitet werden sollten. Aufgrund von Budgetkurzungen des BAK und aufgrund personeller Probleme beim Expert Center musste diese Absicht aufgegeben werden, und es wurde entschieden, das Expert Center per 1. Januar 2007 neu ins Institut für Denkmalpflege und Bauforschung der ETH Zürich zu integrieren.

Aufgrund dieser Vorgänge war bisher eine geordnete Abwicklung des Forschungsprogrammes nicht möglich. Nach Ansicht des Fachbereiches Kulturgüterschutz im BABS konnten jedoch mit zwei inzwischen getroffenen Massnahmen die Risiken für die Weiterführung des Forschungsprojektes minimiert werden:

  • Erstens der schon erwähnten Neupositionierung des Expert Centers als Teil des Instituts für Denkmalpflege und Bauforschung der ETH Zürich. Dies sollte gewährleisten, dass die Arbeiten von einem weitgehend schon eingespielten Team durchgeführt werden können und kaum personelle Probleme zu erwarten sind. Ausserdem ergibt sich dadurch allenfalls auch die Möglichkeit für das BABS, einen weitergehenden Vertrag direkt mit dem Institut für Denkmalpflege und Bauforschung auszuhandeln, um weniger von der finanziellen und organisatorischen Lage der Stiftung abhängig zu sein.
  • Zweitens wurde im Fachbereich Kulturgüterschutz des BABS ein neuer Mitarbeiter eingestellt, zu dessen Aufgabenbereich unter anderem auch die Forschungsprojekte gehören. Es kann so in Zukunft eine engere Betreuung und Begleitung der Forschungsprojekte gewährleistet werden.