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Forschungsstelle
ASTRA SBT
Projektnummer
AGB2005/108
Projekttitel
Forschungspaket AGB: Die Sicherheit des Verkehrssystems Strasse und dessen Kunstbauten; Teilprojekt: Vergleichende Risikobeurteilung bei Kunstbauten

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektbeschreibung
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Methoden
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Stand der eigenen Forschung
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Projektziele
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Forschungsplan
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Umsetzung und Anwendungen
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Berichtsnummer
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Literatur
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Risiko, Sicherheit, Kunstbauten, Tragwerke, Risikobeurteilung
Schlüsselwörter
(Englisch)
Risk, Safety, Civil Engineering, Structures, Risk Assessment
Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Im Rahmen des Teilprojekts 102 des Forschungspakets AGB1 „Sicherheit des Verkehrssystems Strasse und dessen Kunstbauten“ wurde eine Methode zur vergleichenden Risikobeurteilung für alle relevanten Sicherheitsbereiche im Strassenwesen entwickelt. Damit wird es möglich, Risiken aus Bereichen wie Naturgefahren, Störfälle oder Verkehrssicherheit miteinander zu vergleichen und Massnahmen dort vorzuschlagen, wo sie am effizientesten eingesetzt sind. Die Methodik ist generell und allgemeingültig formuliert. Im Teilprojekt 108 soll diese Methode bei den Kunstbauten konkret umgesetzt, die Methodik bestätigt und die Basis für die Risikobeurteilung im Gesamtsystem gefestigt werden. Folgende Ziele werden angestrebt:

• Risikobeurteilung für ausgewählte typische Kunstbauten (Brücken, Tagbautunnel)

• Validierung der Methode des Teilprojekts 102 am Beispiel der Kunstbauten

Der Kern der Forschungsarbeit besteht darin aufzuzeigen, wie aus den für die Bemessung und Konstruktion relevanten Einflussgrössen und Parametern auf Wahrscheinlichkeit und Konsequenzen geschlossen werden kann. Mit praktischen Anwendungen wird die Methode plausibilisiert und aufgrund der Ergebnisse Verbesserungsvorschläge formuliert.

Kurzbeschreibung
(Englisch)

As part of the research package AGB1 „Safety of the Road Traffic System and its Civil Engineering Structures“ a method for the uniform risk assessment of all relevant safety domains in the highway field has been developed. This method allows to compare risks of such domains as natural hazards, major hazards or road safety and to come up with those measures which are most efficient. The method is formulated in a general way and is applicable to various hazard fields.

In the subproject 108 this method shall now be transposed to Civil Engineering Structures, be validated and the foundation for risk assessments of the entire road traffic system be laid. The following objectives are set for this project:

• Risk assessment for selected typical Civil Engineering Structures (Bridges, cut-and-cover tunnels)

• Validation of the method, which has been developed in the subproject 102 using examples from the Civil Engineering field

One of the main aspects of this research work is to demonstrate how attributes and parameters influencing the design and construction can be mapped to probabilities and consequences. The proposed method will be validated by putting it into practice. From this, conclusions are drawn and possible improvements suggested.

Projektbeschreibung
(Deutsch)

Das Forschungspaket AGB1 „Sicherheit des Verkehrssystems Strasse und dessen Kunstbauten“ soll Entscheidungsgrundlagen und Methoden für den zielgerichteten und zweckmässigen Einsatz begrenzter finanzieller Mittel zur Erreichung und Erhaltung des erforderlichen Sicherheitsstandards über das ganze Verkehrssystem Strasse bereitstellen. Unterschiedliche Risiken (z.B. Verkehrssicherheit, Netzsicherheit, Tragsicherheit) sollen einheitlich und quantitativ vergleichbar beurteilt werden. Dies erfordert einerseits übergeordnete Methoden zur Beurteilung der Sicherheit, andererseits sind für die Tragsicherheit vertiefende Untersuchungen vorgesehen.

Im Rahmen des Teilprojekts 102 wurde eine Methode zur vergleichenden Risikobeurteilung für alle relevanten Sicherheitsbereiche im Strassenwesen entwickelt. Damit wird es möglich, Risiken aus Bereichen wie Naturgefahren, Störfälle oder Verkehrssicherheit miteinander zu vergleichen und Massnahmen dort vorzuschlagen, wo sie am effizientesten eingesetzt sind. Die Methodik ist generell und allgemeingültig formuliert.

Im Teilprojekt 108 soll diese Methode bei den Kunstbauten konkret umgesetzt, die Methodik bestätigt und die Basis für die Risikobeurteilung im Gesamtsystem gefestigt werden. Folgende Ziele werden angestrebt:

• Risikobeurteilung für ausgewählte typische Kunstbauten (Brücken, Tagbautunnel)

• Validierung der Methode des Teilprojekts 102 am Beispiel der Kunstbauten

Die Kunstbauten sind Teil des Verkehrssystem Strasse. In der heutigen Praxis gelten Tragwerke als sicher, wenn ihre Tragsicherheit gemäss den Anforderungen der Normen und Vorschriften nachgewiesen werden können. Es werden keine Überlegungen zu den mit einem Tragwerksversagen verbundenen Risiken und insbesondere der Konsequenzen eines Versagens gemacht. Die Anwendung der Methode des Teilprojekts 102 wird deshalb erstmals Auskunft über die verschiedenen Risiken der Kunstbauten geben können.

In der Forschungsarbeit wird die vorgeschlagene allgemeingültige Methode des Teilprojekts 102 für die Kunstbauten umgesetzt. Der Kern besteht darin aufzuzeigen, wie aus den für die Bemessung und Konstruktion relevanten Einflussgrössen und Parametern auf Wahrscheinlichkeit und Konsequenzen geschlossen werden kann. Mit praktischen Anwendungen wird die Methode plausibilisiert und aufgrund der Ergebnisse Verbesserungsvorschläge formuliert.

Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich aus Fachleuten aus Forschung, Sicherheitsberatung und Praxis zusammen. Sie kann auf eine breite Erfahrung in allen Teilgebieten der Kunstbauten sowie eine langjährige Praxis in der Anwendung von Risikoanalysen und –bewertungen in Projekten zurückblicken. Ernst Basler + Partner AG und Risk & Safety AG waren massgeblich an der Entwicklung der vergleichenden Risikobeurteilungsmethode (Teilprojekt 102) beteiligt und können so sicherstellen, dass die Methodik sinngemäss und korrekt in die Praxis umgesetzt wird.

Methoden
(Deutsch)
Die anzuwendende Methodik ist Teil des Forschungsprojektes AGB1/2005, Teilprojekt 102
Stand der eigenen Forschung
(Deutsch)
Der Stand der Forschung wurde im Rahmen der „Voranalyse“ von Emch & Berger ausführlich dokumentiert. Diese Voranalyse ist Teil der Grundlagen der Ausschreibungsvorlagen.
Projektziele
(Deutsch)

- Konkretisierung und Validierung der Methode zur vergleichenden Risikobeurteilung für das Verkehrssystem Strasse im Teilsystem Kunstbauten.

- Schaffen der Voraussetzungen damit die Risiken des Teilsystems Kunstbauten mit Risiken in andern Bereichen verglichen werden können. Zudem sollen Risiken aus unterschiedlichen Gefährdungen innerhalb des Teilsystems Kunstbauten untereinander vergleichbar sein.

Projektziele
(Englisch)

- Implementation and validation of the method for comparative risk assessment for the Road Traffic System in the subsystem Civil Engineering Structures.

- Elaboration of the prerequisites for the comparison of risks in the subsystem Civil Engineering Structures with risks of other domains. Additionally risks arising from different hazards within the subsystem Civil Engineering Structures shall be made comparable to each other.

Forschungsplan
(Deutsch)

Das Forschungsprogramm sieht 5 Hauptphasen vor:

1. Aufarbeitung / Voranalyse

- Typisierung der Kunstbauten

- Analyse der Gefährdungsbilder

- Beurteilung der Relevanz bezüglich Tragsicherheit

- Identifikation der relevanten Kunstbauten

- Nahtstellen zu bestehenden Regelwerken/Prozessen

2. Grobkonzept

- Umsetzung und Anpassung des methodischen Rahmens TP102 an Kunstbauten

3. Detailkonzept

- Risikoermittlung für ausgewählte Kunstbauten und Gefährdungen

- Risikobewertung anhand der ausgewählten Kunstbauten

4. Ergebnisentwurf

- Empfehlungen

- Berichtsentwurf

5. Schlussbericht

- Dokumentation

Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)

Die im Rahmen von AGB2005/102 entwickelte Methode zur vergleichenden Risikobeurteilung wird für das Teilsystem Kunstbauten konkretisiert und deren Anwendbarkeit demonstriert.

Anhand von Fallbeispielen wird die Praxistauglichkeit der Methode erprobt und notwendige Änderungsvorschläge gemacht.

Nach Projektabschluss ist die Methode so ausgereift, dass für jede Art von Kunstbauten die Risiken aus unterschiedlichen Gefährdungen vergleichend beurteilt und bewertet werden können.

Berichtsnummer
(Deutsch)
624
Literatur
(Deutsch)
Ausführliche Literaturverzeichnisse befinden sich in den Formularen B und C der Eingabedokumente zur Ausschreibung, sowie der „Voranalyse“ von Emch & Berger AG.