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Unité de recherche
OSAV
Numéro de projet
1.08.15
Titre du projet
Optimization of BVD eradication in Switzerland
Titre du projet anglais
Optimization of BVD eradication in Switzerland

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
Mots-clé
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Description succincte
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Objectifs du projet
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Mise en oeuvre et application
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Publications / Résultats
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Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)

BVD-Virus, genetische Heterogenität, Antigene Heterogenität, BVD-Eradikation, Diagnostik.

Mots-clé
(Anglais)
Bovine viral diarrhoea,  BVD virus, BVDV, diagnostic, genetic heterogeneity, Antigenic heterogeneity, eradication
Description succincte
(Allemand)

Das Konzept der Eradikation der BVD in der Schweiz steht fest und die Vor-Phase der Bekämp-fung hat bereits begonnen. Das Ziel des vorliegenden Gesuchs ist es, die Bekämpfung durch Ap-plikations-orientierte Untersuchungen konkret zu unterstützen und womöglich zu optimieren. Dies soll mit folgenden Untersuchungen erreicht werden :

1. Das genetische und antigene Spektrum der in unserem Rinderbestand vorhandenen Viren soll fortlaufend analysiert werden. Mehrwert :
a. diagnostische Tests können bei Bedarf frühzeitig angepasst werden
b. Es wird die Voraussetzung zur Anwendung der molekularen Epidemiologie geschaf-fen. Zusammen mit der deskriptiven Epidemiologie wird es möglich, in ausgesuch-ten Fällen Infektionsketten zu analysieren

2. Nachweis der Infektion durch das « Jungtier-Blutserologie » im Vergleich zur « Jungkuh-Milchserologie » . Mehrwert :
a. Potentieller Zeitgewinn : potentielle Virusausscheider können bis zu 1½ Jahre früher erkannt werden
b. Überprüfung von zwei unterschiedlichen Diagnostik-Konzepten anhand von konkre-ten Daten, Risiko-Analyse und Kosten-Nutzen-Analyse durch den bereich Monito-ring BVET

3. Etablierung einer Pränatal-Diagnostik. Mehrwert :
a. Erkennung von potentiellen PI-Tieren bereits in utero, dadurch
b. Verhinderung der Ausbreitung der Infektion und
c. Einsparung von Kosten durch verminderte Sperren und freien Handel 
 

Objectifs du projet
(Allemand)

Es sind folgende Untersuchungen vorgesehen:

1. Genetisches und antigenes Spektrum der im Schweizerischen Rinderbestand zirkulierenden Pestiviren:

Das Ziel dieses Teilprojekts besteht darin, durch konstantes Monitoring im Laufe der Eradikation allfällige „exotische“ Pestiviren frühzeitig zu identifizieren, damit nötigenfalls die diagnostischen Methoden an die veränderten Gegebenheiten angepasst werden können.

2. Nachweis einer Infektion auf dem Niveau der Betriebe: Jungtierfenster vs. Jungkuhmilchprobe.

Als Ziel diese Teilprojekts soll evaluiert werden, ob die Analyse von Antikörpern gegen BVD Virus bei 6-9 Monate alten Rindern gegenüber der Analyse von Antikörpern bei erstlaktierenden Kühen Vorteile bei der Bekämpfung der BVD bringt.

3. Pränatal-Diagnostik von PI-Tieren

Das Ziel dieses Teilprojekts ist es, einen ELISA zu entwickeln, der mit hoher Sensitivität Antikörper bei eimem Muttertier nachweist, welche mit hoher Spezifität auf das Vorhandensein eines PI-Foeten schliessen lassen.

Mise en oeuvre et application
(Allemand)

Das Konzept der Bekämpfung der BVD in der Schweiz steht fest. Die vorgesehenen Un-tersuchungen sollen dazu beitragen, dass das Ziel möglichst effizient erreicht wird. Neben allen anderen Aspekten trägt die Qualität der Laboruntersuchungen wesentlich zu diesem Ziel bei. Konkret soll das genetische und antigene Spektrum der in der Population vorhan-denen Viren laufend überprüft werden, damit falls notwendig die Labordiagnostik ange-passt werden kann (Teil 7.2.1.). Des weiteren sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um in den gegenwärtig durch die Diagnostik ungenügend abgedeckten Aspekten der BVD-Bekämpfung Verbesserungen vorzunehmen, oder Alternativen zu schaffen, wel-che bei gleicher Qualität kostengünstiger sind. Diesem Ziel dienen die Untersuchungen zum Einsatz der Jungtierserologie zur frühzeitigen Erkennung von Virusstreuern (Teil 7.2.2.). Die Pränataldiagnostik könnte dazu dienen, Restriktionen im Tierverkehr einzuspa-ren – was wiederum mit Kosteneinsparungen verbunden ist und zudem die Akzeptanz der BVD-Bekämpfung erhöhen wird (Teil 7.2.3.).

Schliesslich kommt noch ein Element dazu, das nicht zu unterschätzen ist. Die Art, wie in der Schweiz BVD bekämpft wird, ist im Vergleich zu den im Ausland durchgeführten Pro-grammen in fast allen Aspekten neu und anspruchsvoll. Wenn es gelingt, auftretende Probleme frühzeitig zu erkennen und notwendige Massnahmen und labortechnische Me-thoden bereits verfügbar zu haben, oder zumindest in kurzer Zeit einsetzen zu können, würde die Eradikation der BVD auch international als Beispiel dienen.

31.05.2007: Umsetzung:
Grundlagen für Überwachung nach dem Eradikationsprogramm
Erkenntnisse zur Verbesserung der Diagnostik (Selektionssitzung 2007/mvo)

UMS 2010:
Stand der Dinge unbekannt. Status: KOmmt an UMS 2011 (mvo)

UMS 2011:
Dissertation ist inzwischen eingegangen (deckt Serologie ab). Umsetzung muss im 2012 erfolgen. Status: kommt an UMS 2012. (mvo)

UMS 2012:
Resultate sind inzwischen eingegangen. Auflagen: erledigt, wenn Publikationen hier sind (mvo)

Publications / Résultats
(Anglais)
Documents annexés