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Forschungsstelle
INNOSUISSE
Projektnummer
8626.2;4 PFLS-LS
Projekttitel
Entwicklung einer Kollagenmatrix als Ersatz des patienteneigenen Bindegewebstransplantates
Projekttitel Englisch
Entwicklung einer Kollagenmatrix als Ersatz des patienteneigenen Bindegewebstransplantates

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Kurzbeschreibung
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Abstract
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Erfasste Texte


KategorieText
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Entwicklung einer Kollagenmatrix als Ersatz des patienteneigenen Bindegewebstransplantates
Kurzbeschreibung
(Englisch)
Entwicklung einer Kollagenmatrix als Ersatz des patienteneigenen Bindegewebstransplantates
Abstract
(Deutsch)
Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer neuen und innovativen Kollagenmatrix als Ersatz des autologen Bindegewebstransplantates für den dentalen Einsatz. Die Nachfrage nach einem solchen Biomaterial ist in verschiedenen Problemstellungen der Zahnmedizinischen Praxis gegeben, wo ein massiver Volumenverlust des Zahnfleischgewebes zu physiologischen und ästhetischen Missständen führt. So ist bei Zahnfleischdefiziten die Hygienefähigkeit bei natürlichen Zähnen aber auch bei Zahnimplantaten eingeschränkt. Dies führt bei vielen Patienten zu einer Zahnfleischentzündung mit reiner Zahnbettentzündung. Schliesslich droht der Verlust des Zahnes bzw. des Zahnimplantates. Als gebräuchliche Therapie wird gegenwärtig in den Defektbereich ein Stück patienteneigenes Bindegewebe transplantiert. Der Bindegewebsersatz in Form eines Kollagen-Schwammes soll dieses körpereigene Gewebe ersetzen. Dabei wird der Kollagenschwamm in eine Bindegewebstasche eingebracht und dient als Matrix für die Besiedelung mit Fibroblasten aus dem umliegenden Gewebe. Die Kollagenmatrix wird zunächst als Prototyp von der Firma Geistlich Pharma AG hergestellt. Die Fähigkeit dieses resorbierbaren Biomaterials der Kompression durch das umliegende Gewebe zu widerstehen und somit eine optimale Matrix für die Regeneration des fehlenden Gewebes darzustellen, soll in in vitro und in vivo Studien nachgewiesen werden. Für die in vitro Untersuchungen wird die Kollagenmatrix mit Primärkulturen humaner gingivaler Fibroblasten besiedelt und unter Bedingungen gehalten, die die mechanischen Belastungen der in vivo Situation nachahmen. Analysen der zellspezifischen Biomarker sollen anschliessend Aufschluss über den Zustand der Zellen und über die Synthese Bindegewebsspezifischer Markermoleküle geben. In vivo Studien im Tiermodell können zudem Aussagen über die Bioverträglichkeit und Verhalten des Schwammes im Gewebe ermöglichen.