Die Erstellung und der Betrieb von Infrastrukturen für den rollenden und ruhenden Veloverkehr fallen in die Zuständigkeiten verschiedener Stellen wie Gemeinden, Kantone, öV-Betreiber und Private. Die Nutzenden solcher Infrastrukturen sollen die Möglichkeit erhalten, spezifische Probleme spontan und mit wenig Aufwand an eine zentrale Stelle zu melden im Wissen, dass die Information entsprechend ihrem Stellenwert einzeln oder paketweise an die zuständigen Stellen gelangt. Die Führung einer Problemdatenbank bildet die Fortschreibung der periodisch durchgeführten Veloklimatests, wobei sie differenziertere Informationen als der Klimatest liefert.
Der von Pro Velo Schweiz erstellte Businessplan zeigt den Bedarf und die Machbarkeit der Problemdatenbank auf, ebenso die Kosten, die für den Aufbau, den Testbetrieb und den regulären Betrieb nötig sind.
Pro Velo Schweiz ist nicht in der Lage, die Finanzierungslücke zwischen diesem Betrag und dem von der Bundesseite zugesicherten Betrag zu decken. Pro Velo Schweiz ist jedoch nach wie vor daran interessiert, das Velofon aufzubauen und zu betreiben.
Pro Velo Schweiz will einerseits eigene Mittel äufnen, um den Kickoff des Velofons zu ermöglichen. Andererseits will sie eine Drittfinanzierung durch die Kantone (als Nutzer der Daten) und der Privatwirtschaft (im Sinne eines Sponsorings) erreichen. Bevor eine solche nicht gesichert ist, möchte der Vorstand von Pro Velo Schweiz mit der Umsetzung zuwarten.