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Forschungsstelle
BFE
Projektnummer
101843
Projekttitel
Feuchte in Niedrigenergiebauten

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Publikationen / Ergebnisse
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Schlussbericht
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
TP0083;F-Gebäude
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Feuchte in Niedrigenergiebauten
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
In vom BFE geförderten P+D Erfolgskontrollen an Niedrigenergiegebäuden wurden tiefe Raumluftfeuchten während einigen tausend Jahresstunden gemessen. Benutzer und Planer reagieren darauf mit dem Einsatz von zentralen oder dezentralen Dampfluftbefeuchtern. Der Einsatz dieser Geräte wirkt sich negativ auf die Primärenergiebilanz von Niedrigenergiebauten aus. Das Projektziel ist das Aufzeigen der Möglichkeiten zur Minimierung des Energieverbrauchs für die Luftbefeuchtung im Wohnbereich.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Hochschule für Technik + Architektur HTA Luzern

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Frei,B.
Zugehörige Dokumente
Schlussbericht
(Deutsch)
Zeitgemässe Kompaktlüftungsgeräte mit Feuchterückgewinnung weisen ein hohes Feuchteverhältnis aus, entsprechen den hygienischen Anforderungen nach VDI 6022, unterbieten den Grenzwert für die spezifische Ventilatorleistung deutlich und kommen dem Zielwert nahe. Die untersuchten Kompaktlüftungsgeräte der Funktionsprinzipien Plattenwärmeübertrager mit Membran und Rotor mit Ionenaustauschharz erfüllen die meisten der oben genannten Anforderungen. Für die Effizienz der Feuchteübertragung ist der Abluftzustand eine wichtige Grösse. Der Plattenwärmeübertrager mit Membran reagiert empfindlicher auf eine Veränderung des Abluftzustandes als der Rotor mit Ionenaustauschharz. Es wurden Grenzlinien der minimal und maximal erwünschten Feuchteübertragung definiert. Bedarfsgeregelte Volumenströme nach CO2 oder CO2/Feuchte bilden eine sehr gute Ergänzung zur Feuchterückgewinnung und Dampfbefeuchtung. Dieses Prinzip setzt bei den zu hohen personenspezifischen Volumenströmen an, die durch Unterbelegung entstehen. Durch dynamische Simulation konnte gezeigt werden, dass die Führungsgrössen CO2 und Feuchte die Stunden unter 30 % Raumluftfeuchte im Vergleich zur Führungsgrösse CO2 nochmals reduzieren können. Unter bestimmten Randbedingungen ist eine reine Wärmerückgewinnung kombiniert mit einer Dampfbefeuchtung in einigen Fällen energetisch besser als eine Feuchterückgewinnung. Ein wesentlicher Grund liegt darin, dass Wärmeübertrager mit Feuchterückgewinnung rund 10 %-Punkte weniger sensible Wärme übertragen als klassische Wärmeübertrager.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Hochschule Luzern - Technik und Architektur

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Frei,B.
Zugehörige Dokumente
Schlussbericht
(Englisch)
State-of-the-art compact ventilation units with humidity recovery show high humidity ratios, the specific ventilator performance is lower than the limit value and is near the target value. The compact ventilation units which have been tested – one with a heat exchanger and membrane and one with a rotating heat exchanger with ion-exchange resin – meet most of the requirements mentioned above. For the efficiency of the humidity transfer the conditions of the return air are very important. The plate heat exchanger with membrane is more sensitive to changes of the conditions of the return air than the rotor with ion-exchange resin. Limits for minimum and maximum humidity transfer have been defined. Need-regulated flow rates after CO2 or CO2/humidity are a very good addition to humidity recovery and steam humidification. This principle approaches the problem of person-specific flow rates which are too high due to low occupancy. Dynamic simulations have shown that CO2 and humidity as reference inputs reduce the hours when room air humidity is under 30 % r. h. compared to systems with CO2 as the only reference input. In some cases under certain conditions heat recovery combined with steam humidification is better than humidity recovery. One of the main reasons is that heat exchangers with humidity recovery have 10 % points lower values of sensible heat transfer compared to classical heat exchangers.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Hochschule Luzern - Technik und Architektur

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Frei,B.