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Research unit
FEDRO RBT
Project number
SVI2006/003
Project title
Acceptance of traffic management measures, pre study

Texts for this project

 GermanFrenchItalianEnglish
Key words
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Short description
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Project description
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Methods
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Special tools and infrastructure
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Overview of research activities
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Project aims
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Research agenda
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Transfer and application
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Berichtsnummer
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Literature
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Inserted texts


CategoryText
Key words
(German)
Verkehrsmanagementmassnahmen, Akzeptanz
Key words
(English)
traffic management measures, acceptance
Short description
(German)

Zur Optimierung des Verkehrssystems "Strasse" kommen in weiten Bereichen Verkehrsmanagement­massnahmen zum Einsatz. Viele dieser Massnahmen haben - wenn sie über den reinen Informations­charakter hinaus gehen - eine gesetzliche Verbindlichkeit. Trotz dieser Verbindlichkeit erreicht der Befolgungsgrad von Verkehrsanordnungen bei weitem nicht 100%. Strassenbetreiber und Verkehrs­polizei stellen sowohl im Allgemeinen als auch bei modernen technikbasierten Massnahmen einen sinkenden Befolgungsgrad fest. Dies betrifft alle Verkehrsarten.

Neben den gesetzlichen Verkehrsregeln besitzt die (statische und dynamische) Wegweisung einen empfehlenden Charakter. Die Befolgung der Wegweisung – welche jedoch mit der Angabe der Ursache eine deutlich bessere Akzeptanz herbeiführen kann - ist für das Verkehrsmanagement von grosser Bedeutung. Je nach Anwendung sind auch hier alle Verkehrsarten betroffen.

Dieses Akzeptanzdefizit führt bei der Verkehrssteuerung zu einer Verschlechterung der Verkehrssicherheit und bei der Verkehrslenkung zu einer schlechteren Ausnutzung der Netzkapazität. Mit dem übergeordneten Begriff Akzeptanz, welcher ein breites Spektrum umfassen kann, wird in dieser Arbeit im Wesentlichen der Befolgungsgrad verstanden, also ein konkreter und messbarer Indikator.

Für die Akzeptanz stellen sich die Fragen, ob es Unterschiede gibt zwischen statischen und dynamischen, verbindlichen und empfehlenden sowie zwischen kollektiven und individuellen Massnahmen. Von Interesse ist auch inwieweit es Rückkoppelungen gibt zwischen Wirkung / Ausmass und Befolgungsgrad, und welche Möglichkeiten für die Steigerung der Akzeptanz bestehen. Für diese Fragen besteht zum Teil noch erheblicher Forschungsbedarf. Es fehlt zunächst an einem Überblick der bisher gewonnenen, gesicherten Erkenntnisse aus Forschung und Praxis. Dieser soll im Rahmen der Studie aufbereitet werden.

Short description
(English)

In many places, transport management measures are applied to optimize the transport system "road". Many of these measures are legally binding, if they exceed pure information status. Despite their binding character, the compliance of these traffic instructions does not reach 100% by far. Road operators and traffic police recognize a general increase in disregarding traffic rules and suggestions including modern technical measures. This applies to all modes of transport.

Besides legal traffic rules, static and dynamic sign-posting has a recommendatory character. Keeping with the directions is of high importance for traffic management measures, though stating of reasons leads to a visible better acceptance.

The deficiency of acceptance of these managing measures causes a deterioration of traffic safety and leads to a worse utilisation of road capacity. Therefore, this study will analyse the acceptance of traffic management measures on the basis of a detailed literature and sample analysis. Finally, the main goal of this study is to derive recommendations and requirements for the usage of traffic management measures, in order to increase their acceptance.

Project description
(German)

Verkehrsmanagementkonzepte werden für Städte und Regionen sowie im Zuge des Verkehrs­management Schweiz (VM-CH) auf Bundesebene erarbeitet. Die Vorgehensweise zur Erarbeitung solcher Konzepte ist hinlänglich bekannt, ebenso die hierfür einzusetzenden Massnahmen und Stossrichtungen. Inwieweit die erhoffte Akzeptanz der Massnahmen und damit auch deren angestrebte Wirkung dann auch tatsächlich eintritt, kann in den meisten Fällen nur angenommen werden. Hier besteht z. T. noch erheblicher Forschungsbedarf.

Entscheidend hierfür ist denn auch, wie die Massnahmen eines Verkehrsmanagements in das Gesamtsystem eingebunden sind, wieweit die Massnahmen auch für den Verkehrsteilnehmer plausibel erscheinen und wie „einschneidend“ diese wirken. Diese Aspekte und viele weitere führen letztendlich zur Akzeptanzfrage (einer Einzelmassnahme, nicht zwingend des gesamten Verkehrsmanagements!).

Bei der Gesamtschau vorliegender Arbeiten und Erkenntnisse zur Akzeptanz zeigt sich, dass Akzeptanzfragen in vielfältigen Zusammenhängen auftreten. Die Identifikation der Grundfragestellungen und eine systematische Zusammenstellung und Analyse vorhandener Erkenntnisse ist die Voraussetzung, um den weiteren Forschungsbedarf detailliert darzulegen und somit bestehende Lücken schliessen zu können, die für eine hinreichende Akzeptanzabschätzung von Massnahmen des Verkehrsmanagements heute noch fehlen.

Als wichtige Teilaspekte lassen sich benennen:

Beitrag der Akzeptanz von Massnahmen zu deren Wirkung

· Welche Wirkungsgrade werden von den verschiedenen Mass­nah­men erhofft bzw. können nach vorliegenden Erfahrungen erreicht werden?

· Welches Akzeptanzmass (Befolgungsrate) ist erforderlich (SOLL-Wert, „genügende“ Akzeptanz), um bestimmte Wirkungsgrade von VSM-Mass­nahmen zu erreichen? Wie robust bzw. sensibel reagiert der Wirkungsgrad auf unterschiedliche Akzeptanzwerte? Welche Folgen hat ein Verfehlen des Akzeptanzmasses (suboptimale Wirkung bis Wirkungslosigkeit)?

· Welche Teilaspekte von erwartetem, tatsächlichem, erlebtem und in die Bildung von Akzeptanz einbezogenem „Nutzen“ bzw. „Schaden“ (Zeit, Komfort, Verlässlichkeit, Sicherheit, Kontrolle, Autonomie) sind mit welchem Gewicht massgeblich für Befolgung und Nichtbefolgung von VSM-Massnahmen?

· Welche Rückkopplungen bestehen zwischen der Wirkung von VSM-Massnahmen und der Akzeptanz (z. B. sinkende Befolgungsrate von SBA bei ausbleibendem Stau)?

Einflussgrössen auf die Akzeptanz von Massnahmen

· Welche Gruppen von Einflussgrössen sind zu unterscheiden (z. B. Verständlichkeit der Massnahme, Nachvollziehbarkeit der Massnahme, Zeitpunkt und Übertragungsweg der Information, räumlicher Bezug der Massnahme, Grad der Einbindung in umfassende Massnahmenbündel, Verhältnis zwischen persönlichem Nutzen und Gemeinnutzen der Massnahme, Human Factors / Disposition des Fahrerkollektivs)?

· Welche Erkenntnisse über die Einflüsse der einzelnen Gruppen liegen vor?

· Welche Einflüsse wirken verstärkend, welche Einflüsse heben sich auf?

· Welche Langzeitentwicklung nimmt die Akzeptanz unterschiedlicher Mass­nahmen?

· Welche Rolle spielen die Wirkungsabsicht und die Verlässlichkeit der Massnahmen?

Möglichkeiten der Beeinflussung der Akzeptanz von Massnahmen

· Welches Instrumentarium steht für verschiedene Gruppen von Massnahmen des Verkehrsmanagements zur Verfügung, um die Akzeptanz zu erhöhen bzw. die erwünschte Akzeptanz zu sichern (Information pre-trip und on-trip, Enforcement,...).

· Welche gesicherten Erkenntnisse über die Wirkung dieser Instrumente liegen vor?

· Welchen Beitrag kann Deregulation als Aufhebung von Regelungen oder Massnahmen liefern, z.B. „Begegnungszonen“, Zweirichtungs-Rad­ver­kehr in Einbahnstrassen, Aufhebung der Vortrittsregelung in Tempo-30 Zonen?

· Welchen Einfluss hat Deregulation im betroffenen Bereich und in anliegenden Bereichen?

Rechtliche Aspekte der Akzeptanz von Massnahmen

· Liegen Erkenntnisse / Hinweise über rechtliche Implikationen im Zusam­menhang mit Akzeptanzfragen beim Einsatz von Massnahmen vor (z. B. bei der Harmonisierung der Geschwindigkeiten durch verkehrsregelnde Massnahmen)?

Methodische Fragestellungen der Akzeptanzforschung

· Welches Repertoire an Methoden zur Akzeptanzforschung von Massnahmen des Verkehrsmanagements steht zur Verfügung?

· Welche Erfahrungen mit dem Einsatz dieser Methoden liegen vor? Wo stossen bestimmte Methoden an Grenzen?

Methods
(German)

Festlegung des Untersuchungsrahmens und Spezifizierung der Teilfragestellungen
Zur Vorbereitung der Recherche und zur Einordnung der Ergebnisse werden zunächst die einzubeziehenden Massnahmen und ihre Anwendungsbereiche spezifiziert und daraufhin die verschiedenen zu behandelnden Aspekte der Akzeptanzforschung definiert. Somit entsteht eine Gesamtgliederung des Forschungsfelds.

Recherche und Analyse vorliegender Erkenntnisse aus Forschungsarbeiten, Falluntersuchungen und Anwendungsfällen
In einer eingehenden Literaturanalyse und Fallrecherche werden Forschungsarbeiten und Untersuchungen recherchiert und analysiert, die sich mit den verschiedenen Aspekten der Akzeptanzforschung von Massnahmen des Verkehrsmanagements befassen.

Zuordnung und komprimierte Darstellung der gewonnenen Erkenntnisse zu den Teilfragestellungen
Die wesentlichen Erkenntnisse werden identifiziert und den Teilfragestellungen zugeordnet. Dabei wird die jeweilige Untersuchungsmethodik betrachtet, wobei zu entscheiden ist, ob die Ergebnisse als hinreichend gesichert angesehen werden können und inwieweit sie zu verallgemeinern sind. Auf Grundlage der gegliedert zusammengestellten Ergebnisse und ergänzt durch die Ergebnisse der Befragungen und Interviews wird ein komprimierter Überblick des Kenntnisstands zu den einzelnen Teilfragestellungen gegeben.

Behandlung verkehrspsychologischer Aspekte zu Verkehrsmanagementmassnahmen
Die verkehrspsychologischen Grundlagen und Fragestellungen zu den gewonnenen Erkenntnissen werden vertieft betrachtet und ausgearbeitet. Insbesondere werden Ansatzpunkte zur Erhöhung der Akzeptanz beim Massnahmeneinsatz identifiziert.

Ableitung von Anforderungen an Verkehrsmanagementmassnahmen und Entwicklung von Handlungs­empfehlungen zu deren Einsatz, um deren Akzeptanz zu erhöhen
Es werden Anforderungen an den Einsatz und die Gestaltung von Massnahmen des Verkehrsmanagements unter der Zielstellung einer erhöhten Akzeptanz formuliert. Hierauf stützen sich die Handlungsempfehlungen an die für die Planung und Durchführung der Massnahmen verantwortlichen Akteure sowie an die zukünftige Forschung.

Ermittlung der Fragestellungen, für welche eine ungenügende Aussagekraft besteht
Aufgrund der vorangehenden Arbeitsschritte wird aufgezeigt, für welche relevanten Fragestellungen heute zu wenige Erkenntnisse vorhanden sind, um eindeutige Tendenzen ableiten zu können. Diese Lücken werden ermittelt und der erforderliche Vertiefungsbedarf beschrieben.

Special tools and infrastructure
(German)
keine
Overview of research activities
(German)

Die Untersuchungen im Zusammenhang mit der Wechselwegweisung in Augst zeigten u.a. auf, dass Umfahrungsempfehlungen ohne plausible Begründung auch bei guter Wahrnehmbarkeit eine geringe Akzeptanz haben. Dies deckt sich mit Erkenntnissen aus der Untersuchung präventiver Schaltungen von Streckenbeeinflussungsanlagen (FE 03.321 des BMVBW[D]), die ergeben hat, dass insbesondere „vorbeugende“ Massnahmen eine geringere Akzeptanz erfahren, da die Ursache der Massnahme nicht erkennbar ist. Als akzeptanzfördernde Massnahmen wurden hierbei u.a. erläuternde Zusatztexte wie „Stau vermeiden“ untersucht.

In der Forschungsarbeit VSS 2003/302: Auswirkungen und Massnahmen im HVS-Netz bei Rampenbewirtschaftung, welche unter anderem auf die Erkenntnisse der Verkehrsbeeinflussungsanlagen im Limmattal und beim Baregg abstützen, geht man von einem zeitlichen Widerstand von rund 7 min. aus, welcher von den Verkehrsteilnehmern gerade noch akzeptiert wird.

Ähnliche Erfahrungen bestehen auch bei Lichtsignalanlagen, wo Rotzeiten über 2 Minuten zu deutlich mehr Übertretungen führen. Das gleiche gilt auch bei dem Verkehrsteilnehmer als „unmotiviert“ angeordnet erscheinenden Lichtsignalanlagen, welche häufig mit Rotlichtkameras ausgerüstet werden müssen (z.B. Busbevorzugung Jona). In jüngerer Zeit wird auch der Einsatz von Restzeitzählern an Lichtsignalanlagen in der Regel damit begründet, dass die zusätzliche Information zu einer höheren Akzeptanz des Rotlichts führt (zuletzt z. B. in Hamburg, aber auch in Slowenien, USA, Kanada und China).

Im Zusammenhang mit den Forschungsarbeiten VSS 1999/127 „Verkehrstechnische Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit und zur Verbesserung des Verkehrsflusses auf Autobahn- und Autostrassenbaustellen“ sowie im Folgeauftrag VSS 2005/303 „Sicherheit an Tagesbaustellen und bei Anschlüssen im Baustellenbereich“ wurden auch Empfehlungen zur besseren Akzeptanz, insbesondere auch hinsichtlich der tieferen signalisierten Geschwindigkeiten erarbeitet. Diese Erkenntnisse führten u.a. dazu, dass in Bau­stellenbereichen häufig Radarwarnungen aufgestellt werden. Mit Informationsmassnahmen wird auch allgemein für eine bessere Akzeptanz der Verkehrsbeeinflussungsmassnahmen geworben (z.B. Gubrist Westportal).

Mit der wichtigen Abstimmung verschiedener Instrumente des Verkehrsmanagements setzt sich die Untersuchung FE 03.315 des BMVBW[D] über die gegenseitige Unterstützung kollektiver und individueller Zielführungsmassnahmen zum Erhöhen der Befolgungsrate auseinander.

Ein Schlaglicht auf die Notwendigkeit einer grundlegenden und systematischen Befassung mit der Fragestellung liefert eine Umfrage unter Betreibern von Streckenbeeinflussungsanlagen in Deutschland. Sie hat ergeben, dass lediglich 40% der Anlagen hinsichtlich ihrer Auswirkungen dokumentiert sind und zu Befolgungsraten nur bei einem Viertel der Anlagen Informationen vorliegen (FE 03.326 BMVBW[D]).
Project aims
(German)
Die Forschungsarbeit soll auf der Basis einer detaillierten Literatur- und Beispielanalyse die Probleme der Akzeptanz prüfen, um daraus Anforderungen und Empfehlungen an den Einsatz von Verkehrs­managementmassnahmen abzuleiten. Dabei sollen die Bereiche MIV/Strasse und Langsamverkehr, Steuerung und Wegweisung sowie dynamische und statische Systeme vertieft untersucht werden.

Project aims
(English)
On the basis of a detailed literature and sample analysis, the research work will analyse problems concerning acceptance, and then derive recommendations and requirements for the usage of traffic management measures. At the same time, the fields motorised individual transport and non-motorised transport, control and sign-posting as well as dynamic and static systems will be analysed further.

Research agenda
(German)

Die Studie ist ein Sachstandsbericht, welche den heutigen Wissensstand im In- und Ausland dokumentiert. Der Bericht ist gegliedert nach den relevanten Fragestellungen. Die Analyse erfolgt über eine qualitative und wo möglich auch quantitative Herleitung aus den existierenden Grundlagen. Im Rahmen der Studie sind deshalb keine eigenen Erhebungen vorgesehen. Wo keine oder ungenügende Grundlagen vorhanden sind, eruiert die Studie die vordringlichen Forschungsfelder zur Vertiefung der Fragestellungen.

Für die Untersuchung werden die nachstehenden Schritte vorgeschlagen:

1. Festlegung des Untersuchungsrahmens und Spezifizierung der Teilfragestellungen.

2. Recherche und Analyse vorliegender Erkenntnisse aus Forschungsarbeiten, Falluntersuchungen und Anwendungsfällen (Beispielen).

3. Zuordnung und komprimierte Darstellung der gewonnenen Erkenntnisse zu den Teilfragestellungen.

4. Behandlung verkehrspsychologischer Aspekte zu Verkehrsmanagementmassnahmen.

5. Ableitung von Anforderungen an Verkehrsmanagementmassnahmen und Entwicklung von Handlungsempfehlungen zu deren Einsatz, um deren Akzeptanz zu erhöhen (auf der Basis vorhandener Untersuchungen).

6. Aufzeigen von gewichtigen Lücken und erforderlicher Vertiefungsbedarf

Als Ergebnisse der Studie werden vorgelegt:

· eine Aufstellung relevanter Forschungsarbeiten zum Thema Akzeptanz von Verkehrsmanagementmassnahmen,

· ein kom­primierter Überblick über den Kenntnisstand bezüglich der genannten Teilfragestellungen,

· Anforderungen und Empfehlungen an den Einsatz von Verkehrsmanagementmassnahmen, um deren Akzeptanz zu erhöhen.

· Vertiefungsbedarf von Fragestellungen, zu welchen eine ungenügende Aussagekraft besteht.

Graphik Gliederung

Arbeitsprogramm

Graphik Arbeitsprogramm

Related documents
Transfer and application
(German)

Die Wirkung von Verkehrslenkungs- und Steuerungskonzepten ist nur so gut, wie auch die Einzelmassnahmen in ihrer Gesamtheit wirken. Die Vorstudie liefert erste Resultate und Anhaltspunkte zum Befolgungsgrad und zur Akzeptanz von Massnahmen des Verkehrsmanagements. Daraus abgeleitet werden können Anforderungen und Handlungsempfehlungen, wie und unter welchen Voraussetzungen Massnahmen einzusetzen sind, damit diese vom Verkehrsteilnehmer verstanden und letztendlich auch akzeptiert werden.

Die Forschungsarbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Implementierung von Massnahmen des Verkehrsmanagements. Nutzniesser sind dabei nicht nur die Betreiber, respektive Planende von Verkehrsmanagementsystemen, sondern auch alle Verkehrsteilnehmenden.

Die Handlungsempfehlungen können unmittelbar Eingang finden in die zukünftige Auswahl und Ausgestaltung von Massnahmen des Verkehrsmanagements. Die Vertiefung der Fragestellungen, zu welchen eine ungenügende Aussagekraft besteht sowie die Ermittlung der relevanten Wissenslücken bilden eine wesentliche Grundlage für die Planung künftiger Forschungsprojekte im ARAMIS.

Berichtsnummer
(German)
1401
Literature
(German)

Die Datenlage über die Akzeptanz von Verkehrsmanagement – Massnahmen ist im Vergleich zur Bedeutung und Aktualität eher gering; die Beurteilung der Datenlage ist u.a. auch Untersuchungsgegenstand.

Aus nachstehenden Untersuchungen, welche den Forschungsstellen vollumfänglich zugänglich sind, können jedoch Erkenntnisse zur Akzeptanz in die Studie einfliessen:

· SVI 2000/368: Wirksamkeit und Nutzen der Verkehrsinformation

· VSS 2006/904: Abstimmung zwischen individueller Verkehrsinformation und Verkehrsmanagement

· VSS 2006/901: Neue Methoden zur Durchsetzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit

· VSS 2003/302: Auswirkungen und Massnahmen im HVS-Netz bei Rampenbewirtschaftung

· VSS 2001/301: Stauzeit statt Staulänge

· VSS 1999/127: Verkehrstechnische Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit und zur Verbesserung des Verkehrsflusses auf Autobahn- und Autostrassenbaustellen

· Verkehrsbeeinflussungssystem N1 VBS 01, Vorher-/Nachher­unter­suchung, JG AG, RKP AG, 2003

· Wirksamkeitsanalyse A2 VSM-Belchen, JG AG, RKP AG, 2002

· Dynamische Verkehrsinformationstafeln, Einsatzmöglichkeiten und –grenzen, Werner Balz, Strassenverkehrstechnik 2003

· ASTRA, Wechselwegweisung, Möglichkeiten (und Grenzen) der dynamischen Wegweisung, Synthesebericht, SNZ 2003

· VSS 2000/347: Anwendung und Nutzen von Verkehrsleitsystemen

· BASt V 168 [D]: Ausstattung von Anschlussstellen mit dynamischen Wegweisern mit integrierter Stauinformation - dWiSta

· FE 03.392/2007. [D]: Anzeige von Reisezeitinformationen in neuen Anzeigesystemen (dWiSta) auf BAB

· FE 06620/2007 [D]: Studie zur Qualitätsbewertung und aktuellem Status von Verkehrsinformationssystemen

· FE 03.361/2006 [D]: Analyse und Bewertung neuer Forschungserkenntnisse zur Lichtsignalsteuerung

· FE 03.363/2006 [D]: Benchmarking für Verkehrsdatenerfassungs- und -steuerungssysteme

· FE 77.464/2005 [D]: Einsatz mobiler Verkehrsinformationssysteme mit Freitextanzeigen bei Baustellen und Ereignissen in Ballungsräumen

· FE 02.264/2005 [D]: Dynamische Wegweiser mit integrierten Stauinformationen (dWiSta) – Zusammenstellung bisheriger Erfahrungen, Empfehlungen zur Gestaltung und Anwendung

· FE 03.300/2000 [D]: Wirkungsweise und Einsatzkriterien von Wechseltext­anzeigen

· FE 03.309/1999 [D]: Untersuchung möglicher Strategien zur Verkehrssteuerung an hochbelasteten BAB-Anschlussstellen durch Verknüpfung von Streckenbeeinflussungsanlagen und nachgeordnetem Netz

· FE 03.279/1999 [D]: Der Einfluss der Zuflussregelung an Anschlussstellen auf die Verbesserung des Verkehrsflusses an Autobahnen

· FE 03.326/1999 [D]: Ermittlung und Bewertung von Nutzenkomponenten von Streckenbeeinflussungsanlagen im Hinblick auf den Verkehrsablauf

· FE 03.315/1998 [D]: Verkehrstechnische Effekte kollektiver und individueller Zielführung

· FE 03.321/1998 [D]: Problematik präventiver Schaltungen von Streckenbeeinflussungsanlagen

· FE 03.308/1997 [D]: Weiterentwicklung von Modellen zur Alternativ­rou­tensteuerung unter besonderer Berücksichtigung vermaschter Netze

· BMVBS [D]: AMONES – Anwendung und Analyse modellbasierter Netzsteuerungsverfahren in städtischen Strassennetzen

· DFG [D]: InSignIs – Influence of Intergreen Times on the Capacity of Signalized Intersections (Einfluss der Zwischenzeiten auf die Kapazität signalisierter Knotenpunkte)

· Fussgängersicherheit an signalgeregelten Knotenpunkten (Dissertation an der TU Darmstadt)