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Forschungsstelle
INNOSUISSE
Projektnummer
7495.1;5 EPRP-IW
Projekttitel
Neuartiger Polierprozess zum kinetischen Polieren asphärischer Glasoberflächen (2)( Folgepr. v. 6849.1)

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Kurzbeschreibung
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Erfasste Texte


KategorieText
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Neuartiger Polierprozess zum kinetischen Polieren asphärischer Glasoberflächen (2)( Folgepr. v. 6849.1)
Abstract
(Deutsch)
Ziel des beantragten Projektes ist es, mit Hilfe eines neuartigen kinetischen Polierprozesses (Fluid Jet Polishing) einen neuartigen Optik Fertigungsmaschinentyp für High-end Optiken zu entwickeln, der sphärische und asphärische Optiken, sowie Planoptiken mit einer Formtreue von kleiner als 60nm PV und einer Oberflächenrauheit von kleiner 1 nm rms erzeugen kann. Die so entwickelte Poliermaschine bietet, im Unterschied zu state-of-the-art Poliermaschinen, die auf MRF oder Ionenstrahlpolieren basieren, die Möglichkeit, feingeschliffene Glasflächen auszupolieren und stellt somit eine herausragende Innovation in der Optikfertigung dar. Daneben können, im Unterschied zu MRF, das auf Eisenpartikel in der Poliersuspension angewiesen ist, auch Gläser mit dieser FJP poliert werden, die eine Variation des pH-Wertes der Poliersuspension erfordern. Im Unterschied zu Ionenstrahlpolieren können hohe Abtragsraten erreicht werden. Neben den oben beschriebenen technischen Vorteilen, können bei Einsatz einer 3 Achsen FJP-CNC Maschine im Vergleich zu einer 5 Achsen MRF-CNC Maschine der Fa. QED ca. 30% der Investitionskosten seitens der Optikhersteller eingespart werden.
Abstract
(Englisch)
Die Kombination eines Optik Maschinenherstellers mit Erfahrung im Entwickeln und Konstruieren von Fertigungsmaschinen (Loh), eines Optik Produzenten mit Erfahrung im Entwickeln und Optimieren von Polierprozessen (Fisba), eines renommierten Düsenherstellers (MVT) und eines Lehrstuhls für Thermo- und Fluid-Engineering mit theoretisch-grundlagentechnischem Background (FHA) zeichnet sich durch wesentliche Synergieeffekte in der gesamten Wertschöpfungskette (Forschung - Entwicklung - Umsetzung in einem innovativen Produkt - Vermarktung) aus und bildet deshalb die ideale Voraussetzung für eine effiziente und erfolgreiche Durchführung dieses sich international klar vom state-of-the-art der Technik abhebenden Projektes.6 Monate nach Projektstart wurde der erste Milestone M1.1 erreicht (Formen einer vorab polierten Fläche). Damit ist FJP/JV konkurrenzfähig. Darauf wurde im Mai 2004 bei Loh ein Produktentwicklungsprojekt gestartet. Ausgewählten Kunden wurde FJP/JV im Juni 2004 auf der Optatec in Frankfurt (2 jährige Messe zum Thema Optikfertigung) vorinformiert. Ein Prototyp dieser neuartigen Maschine wird auf der Optifab 2005 in den USA präsentiert werden und eine Maschine, die auch das Auspolieren beherrschen werden wird, wird nach erfolgreichem 2. KTI-Jahr (u.a. erreichen des Milestones M1.2: vollständiges auspolieren) als Produkt auf dem Optikmaschinenmarkt erhältlich sein