Die Studie muss folgende Fragestellungen in zwei Teilstudien beantworten:
1. Teilstudie:
Allgemeine Fragen:
- Welche prinzipiellen Möglichkeiten zur Schwallreduktion gibt es in der Schweiz und welches sind die Vor- und Nachteile?
- Bei mehreren Speicherkraftwerken im gleichen Einzugsgebiet: Wie ist die Machbarkeit von übergreifenden betrieblichen Massnahmen wenn nicht jedes Kraftwerk individuell über die momentan turbinierte Wassermenge entscheidet, sondern wenn alle KW des Einzugsgebiets zeitlich-räumlich koordiniert entscheiden müssen; dies mit dem Ziel, möglichst geringen Schwall im Hauptfluss zu erzeugen.
- Möglichkeiten und Realisierungschancen von Ausgleichsbecken zur Reduktion von Schwall/Sunk als „Mehrzweckanlagen“ nach Prof. Schleiss (Hochwasserschutz, Erholung, Niederdruckanlagen, usw.)?
Für die Flussgebiete Alpenrhein, Linth, Rhone, Doubs:
Auf Grund von Angaben zu den jeweils massgebenden ökologischen Parametern durch das Büro Limnex AG / Zürich, sind folgende Fragen zu beantworten:
- Welchen Einfluss haben diese ökologischen Zielvorgaben auf die notwendigen Massnahmen?
- Sind diese Massnahmen technisch realisierbar?
- Wie ist die Grössenordnung der aufzuwendenden Kosten?
- Welcher Landbedarf wäre notwendig?
- Möglichkeiten von Synergien von Ausgleichsbecken zur Reduktion von Schwall/Sunk mit Pumpspeicherung und Hochwasserschutz?
2. Teilstudie:
Je nachdem wie zuverlässig die Antworten für die vier Flussgebiete möglich sind, könnten anschliessend gewisse Hochrechnungen zu den gesamtschweizerischen Kosten von baulichen Massnahmen zur Reduktion von Schwall/Sunk gemacht werden - unter gleichzeitigem Einbezug von möglichem Nutzen im Bereich Pumpspeicherung und Hochwasserschutz.
Die Details zur Studie sollten an einer gemeinsamen Besprechung im Dezember 2006 geklärt werden.