Wissen ist ein Schlüsselfaktor für Entwicklung schlechthin. Wie im entwickelten Norden ist Wissen in den Ländern des Südens und Ostens eine zentrale Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung. Die Fähigkeit, neues Wissen zu generieren und traditionelles Wissen nutzbringend anzupassen, ist entscheidend für die Armutsbekämpfung und die internationale Wettbewerbsfähigkeit. 'Mit Wissen Armut bekämpfen' heisst, den Benachteiligten Zugang zu Wissen und Information zu verschaffen und sie zu befähigen, Entwicklungs- und Transitionsprobleme eigenständig zu erforschen und anzugehen.
Das Programm 'Jeunes Chercheurs' erlaubt die flexible Unterstützung von Forschungsarbeiten schweizerischer und ausländischer, in der Schweiz immatrikulierter Doktoranden in Entwicklungs- und Transitionsländern. Es entspricht den Zielsetzungen der Forschungspolitik der DEZA. Die Einzelprojekte ermöglichen den begünstigten StipendiatInnen, die realen Gegebenheiten von Forschungsarbeit im Süden und Osten kennenzulernen und ihre Kompetenzen durch wissenschaftliche Arbeit sowie den Austausch mit den Partnern vor Ort zu stärken