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Forschungsstelle
BAFU
Projektnummer
F274-1763
Projekttitel
Charakterisierung der Feinstaub-Immissionen während der Smogsituation im Winter 2006 und während normalen Bedingungen anhand von Korngrössenanalysen und PM10-Messungen

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Umsetzung und Anwendungen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)

Feinstaubbelastung

Jahresgrenzwert

PM10-Werten

Korngrössenverteilung

Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Die Feinstaubbelastung in der Schweiz ist generell zu hoch, was beträchtliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit hat. Der Jahresgrenzwert für die PM10-Konzentration wird in Städten und Agglomerationen überschritten und ein grosser Teil der Bevölkerung ist zu hoher Dauerbelastung durch Feinstaub ausgesetzt. Die Kurzzeitbelastung ist noch ausgeprägter. So wird der Tagesgrenzwert für die PM10-Konzentration jedes Jahr in fast allen tiefliegenden Ge­bieten der Schweiz überschritten. In den Monaten Januar und Februar des Jahres 2006 traten zwei Perioden mit tiefliegender Hochnebeldecke und sehr hohen PM10-Werten auf. Um die Quellen dieser hohen PM10-Belastung eruieren zu können, sind detaillierte chemische und physikalische Charakterisierungen des Feinstaubs notwendig. Ergänzend zu chemischen Ana­lysen, die an der EMPA vorgenommen werden, soll die Beauftragte eine Untersuchung der Korngrössenverteilung durchführen. An der Messstation Reiden, unmittelbar an der Autobahn A2 gelegen, wurden durch die Beauftragte vom 31. Januar 2006 bis 18. Februar 2006 Messungen der Grössenverteilung vorgenommen. Diese sollen ausgewertet und das Potential für eine Quellenzuordnung von Feinstaub abgeklärt werden.
Projektziele
(Deutsch)

Die Immissionssituation am Messstandort Reiden soll für die Wintersmogperiode 2006 und die Zeit danach dokumentiert werden. Insbesondere sollen Grössenverteilungen und Massenver­teilungen in unterschiedlicher hohen Belastungssituationen erstellt werden.

Es soll durch Vergleich mit dem Referenzverfahren zur PM10-Messung geprüft werden, ob ein stationsabhängiger Kalibrationsfaktor zur Massenbestimmung ausreicht, oder ob dieser von Bedingungen wie der Belastungssituation oder des Verkehrseinflusses abhängt.

Die Immissionsspektren sollen mit bekannten Emissionsspektren typischer Feinstaubquellen verglichen werden, um die Möglichkeit von Quellenzuordnungen abzuklären. Parallel dazu soll auch Information über bekannte Quellen genutzt werden, z.B. durch Selektion nach Windrich­tung oder Wochentagen.

Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
Planmässig