Die Gruppe für operationelle Hydrologie (GHO) hat 1987 ein Geschiebemessprogramm ins Leben gerufen. Die Ziele sind, durch eine enge Zusammenarbeit von Bundesstellen, Kantonen und Forschung die langfristige Erfassung von Geschiebefrachten in Geschiebesammlern sicher zustellen, die Erfassungs- und Auswertemethoden zu vereinheitlichen und eine koordinierte Analyse der Beobachtungen zu gewährleisten.
Während dem 1-jährigen Praktikum von Eva Gertsch am BWG wurde ein System zur Beschreibung der Einzugsgebiete des GHO Geschiebemessnetzes entwickelt und erste Aufnahmen in 16 Bächen gemacht. In den Jahren 2004 und 2005 wurden im Rahmen einer Vereinbarung zwischen dem Bundesamt für Wasser und Geologie und dem Geographischen Institut der Universität Bern weitere Wildbäche nach obiger Methodik aufgenommen und ausgewertet.