ServicenavigationHauptnavigationTrailKarteikarten


Forschungsstelle
BFE
Projektnummer
101724
Projekttitel
Vorstudie Trinkwasserkraftwerk Weesen-Waldrüti

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
Anzeigen
-
-
-
Kurzbeschreibung
Anzeigen
-
-
-
Schlussbericht
Anzeigen
-
-
Anzeigen

Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
TP0033;Abklärungen Kleinwasserkraft
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Vorstudie Trinkwasserkraftwerk Weesen-Waldrüti
Schlussbericht
(Deutsch)
Die vorliegende Studie zeigt, dass die Nutzung des Energiepotenzials zwischen den Reservoiren Schwarzbergli und Waldrüti voraussichtlich wirtschaftlich betrieben werden kann, wenn das Potential des Reservoir Schwarzbergli entsprechend einer Studie aus dem Jahre 1999 genutzt wird. Die Gemeinde Weesen liess zu jener Zeit die Möglichkeit prüfen, ein Trinkwasserkraftwerk im Reservoir Schwarzbergli zu errichten. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass es wirtschaftlich am sinnvollsten ist, wenn an den Druckbrecherschächten oberhalb des Reservoir Schwarzbergli kein Wasser mehr verworfen wird, sondern der gesamte Zufluss der Quellen Niederfiderschen und Matt turbiniert wird. Falls diese Variante zur Anwendung kommen sollte, könnte auch ein höherer Zulauf zum Reservoir Waldrüti geleitet werden. Somit wäre bei Investitionskosten von etwa 150'000 CHF für den Ausbau am Reservoir Waldrüti eine jährliche Produktion von etwa 100'000 kWh möglich. Folglich könnte mit Stromgestehungskosten von etwa 15 Rp/kWh gerechnet werden, was dazu führen würde, dass auch die Wasserkraftnutzung am Reservoir Waldrüti wirtschaftlich betrieben werden könnte. Die vorliegende Studie ging jedoch von der Voraussetzung aus, dass der Zufluss zum Reservoir Waldrüti den heutigen Messdaten entspricht und nicht durch bauliche Maßnahmen verändert wird. Es wurden zwei Variante – Energienutzung per Turbine bzw. per rückwärtslaufender Pumpe – untersucht. Mit dem gegebenen Zufluss und einem Höhenunterschied von 115 m kann im Schnitt von einem Energieertrag von 58'500 (Variante I, 9 kW) bzw. 40'900 kWh (Variante II, 6.3 kW) pro Jahr ausgegangen werden. Die Mehrkosten für die Energienutzung betragen 123'500 bzw. 93'700 CHF. Die Gestehungskosten belaufen sich somit auf etwa 22 bzw. 24 Rp/kWh. Dies ist zu hoch für einen wirtschaftlichen Betrieb, selbst wenn der Strom als Ökostrom verkauft werden kann. Es wird empfohlen, die Machbarkeitsstudie aus dem Jahre 1999 unter diesen Aspekten erneut zu prüfen und bei einem positiven Ergebnis die neuen Voraussetzungen in die Planungen zum Ausbau des Reservoir Waldrüti einfliessen zu lassen.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
entec Consulting & Engineering ag

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Bölli,Martin
Schalkowski,Sandra
Zugehörige Dokumente
Schlussbericht
(Englisch)
The present report comes to the result that the exploitation of the energy potential between the reservoirs Schwarzbergli and Waldrüti is probably economically reasonable if the potential of the reservoir Schwarzbergli is exploited according to a study prepared in 1999. At that time, the municipality of Weesen commissioned a feasibility study to verify the hydropower potential of the reservoir Schwarzbergli. The study concluded that all the discharge of the springs Niederfiderschen and Matt should be used for the energy production instead of abstracting water at the pressure release pits between the springs and the reservoir. If this alternative is realized, more water could also be diverted to the reservoir Waldrüti und the annual energy production could be increased to approx. 100’000 kWh. Since the initial cost would add up to approx. 150’000 CHF, the production cost would amount to approx. 15 Rp/kWh. This means that the energetic use of the potential of the reservoir Waldrüti could also be used economically. The present report however is based on the assumption that the discharge at the reservoir Waldrüti corresponds to the present data and was not increased by structural measures. Two alternatives were examined – the energy production by turbine and by centrifugal pump. An annual average energy of 58'500 (alternative I, 9 KW) resp. 40'900 kWh (alternative II, 6.3 KW) could be produced with the given discharge and a gross fallhead of 115 m. The additional costs for the energy production in the reservoir amount to 123'500 resp. 93'700 CHF. Thus, the production costs add up to approximately 22 resp. 24 Rp/kWh. This is too much for an economical operation, even if it can be sold as green power. The author recommends to re-examine the feasibility study of 1999 under these aspects. If the evaluation comes to a positive outcome, the result should be incorporated in the planning of the upgrading of the reservoir Waldrüti.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
entec Consulting & Engineering ag

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Bölli,Martin
Schalkowski,Sandra