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Research unit
FSVO
Project number
1.07.18
Project title
Toolbox for serological detection of influenza virus infection

Texts for this project

 GermanFrenchItalianEnglish
Key words
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Short description
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Project aims
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Transfer and application
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Publications / Results
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Inserted texts


CategoryText
Key words
(German)

Influenza; ELISA; Serologie; Array

Key words
(English)
Influenza  ELISA, serology, Array
Short description
(German)

Angesichts einer drohenden Influenzavirus-Pandemie sind die Vorbereitungen für einen direkten Virusnach-weis auf einem sehr guten Stand. Andererseits fehlt es an gut vorbereiteten Möglichkeiten zur serologischen Überwachung, insbesondere von Tieren und Tierarten, die nur leicht oder subklinisch erkranken könnten und somit möglicherweise ein Virusreservoir darstellen. Des Weiteren könnte mit serologischen Methoden die Ausbreitung der Influenza sowohl retrospektiv als auch prospektiv beurteilt werden. Von diesen Kenntnissen könnte man adäquate Massnahmen zum Schutze der Öffentlichkeit ableiten und wissenschaftlich begründen.
Wir haben in unserem Labor ein Vorgehen etabliert um verschiedenste Gene für bestimmte Virusproteine rasch zu klonieren und in eukaryotischen Expressionssystemen als ELISA-Antigen zu produzieren. Mit die-sem System wäre es innerhalb relativ kurzer Zeit möglich, sämtliche bekannten H und N Typen der Influen-zaviren separat als ELISA-Antigen zu produzieren und damit die Grundlage für eine detaillierte Influenza-Serologie zu schaffen (Serologie-Array H1 bis H16 sowie N1 bis N9).
Das System besteht aus drei Schritten: 1. Amplifizierung des entsprechenden Gens mit PCR und Klonierung in einem sogenannten Gateway-Vektor. Bei diesem Schritt wird die Automatisierung der nachfolgenden Ver-wendung des Klons vorbereitet. 2. Übertragung des vorbereiteten Klons in sogenannte Destinationsvektoren. Dieser Schritt geschieht über Rekombination anstatt der bisher üblichen klassischen Klonierungsmethoden und ist deshalb sehr viel schneller. Im gleichen Experiment werden sogenannte Expressionsvektoren ge-schaffen, mittels derer die Expression des Proteins in Bakterien, in eukaryotischen Zellen sowie in rekombi-nanten Herpesviren geschieht. Zudem wird dem entsprechenden Gen eine Markersequenz angehängt. 3. Die bakteriell exprimierten Protein werden für die Herstellung von Referenzseren verwendet, die wiederum mit den eukaryotisch exprimierten Proteinen gescreent und charakterisiert werden. Die rekombinanten Herpesvi-ren werden zur Herstellung von ELISA Antigen gezüchtet. Gemäss unserer Erfahrungen eignen sich einfache Extrakte aus solchen infizierten Zellen sehr gut als ELISA Antigen. Die unterschiedlichen H und N Typen dienen sich gegenseitig bei der Charakterisierung des ELISA als Kontrolle. Das System hat einen ausgeprägt modularen Charakter. Wir würden die Arbeit mit mindestens den derzeit wichtigsten drei Antigenen beginnen, nämlich H1 und H5 sowie N1. Danach sind die entsprechenden ELISAs zu etablieren. Es ist zu betonen, dass die Serologie umso aussagekräftiger wird, je vollständiger der Array ist. Klonierte Influenzavirus Gene (Segment 4 für HA und Segment 6 für NA) sind uns vom IVI in Aussicht gestellt worden. H5 wurde uns be-reits zur Verfügung gestellt.

Project aims
(German)

Expression von Influenzavirus Antigenen (H1 bis H16 sowie N1 bis N9) in prokaryotischen und eukaryotischen Vektoren. In einer ersten Phase werden H1 (von H1N1 des Schweins), H5 sowie N1 (von H5N1) bearbeitet.
Etablierung eines ELISA-arrays zum Nachweis verschiedener Influenzavirus Infektionen.
Bestimmung der Spezifität und der Sensitivität der einzelnen ELISAs sowie des ELISA-arrays.
Anwendung des ELISA-arrays im Rahmen der Bekämpfung und Prävention von Influenza.

Transfer and application
(German)

Die serologische Überwachung der Influenza kann sowohl als prospektives wie auch als retrospektives Mittel eingesetzt werden. Wir gehen davon aus, dass verschiedene Sammlungen von Seren unterschiedlicher Tierarten existieren. Diese sollten unbedingt auf das Vorliegen von Antikörpern untersucht werden. Der von uns vorgeschlagene Array von ELISAs würde sich dazu sehr gut eignen und insbesondere Spekulationen bezüglich der Relevanz neu auftretender Fälle von H5N1 ein wissenschaftlich untermauertes Gewicht entge-gen setzen. Prospektiv könnte der Array insbesondere in Überwachungszonen eingesetzt werden sowie bei Tierarten, bei denen es nicht sicher ist, ob klinisch die Infektion mit Influenzaviren, insbesondere H5N1, fest-gestellt werden kann.
Schliesslich wäre auch noch zu überlegen ob inaktivierte Viren auf der Basis der rekobinanten fHSV als Grundlage für verbesserte Impfstoffe in Frage kämen.

Publications / Results
(English)
Heidemeyer, S. (in preparation); The first full set of Swiss swine influenza virus sequences (Genbank submission and accompanying publication are in progress).
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