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Forschungsstelle
ENSI
Projektnummer
CTR01208
Projekttitel
PROACTIV

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Thermoschock, Material, Werkstoffermüdung, Versprödung, Korrosion, Alterung, Schädigung, Probabilistik
Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Das Projekt befasst sich mit der Integritäts- und Lebensdauerbewertung von Primärkreislauf-Komponenten und führt zu grossen Teilen die Themen aus den Vorgängerprojekten PROACTIV I und II fort. Es umfasst drei Teilprojekte (TP):

  • TP 1: Rissstopp-Verhalten von RDB-Stählen. Hauptziel ist die Ermittlung des Einflusses der Neutronenversprödung auf Rissstopp-Verhalten von niedrig legierten RDB-Stählen im Übergangsbereich von duktilem zu sprödem Verhalten. Die Hauptschwierigkeit ist, dass dafür nur kleine bestrahlte Proben zur Verfügung stehen. Hintergrund ist der Integritätsnachweis für den RDB im Falle eines Thermoschocks.
  • TP 2: Warm Pre-Stress (WPS) und Rissstopp-Verhalten. Auch hier geht es um das Rissstopp-Verhalten von RDB-Stählen, speziell um den Einfluss einer speziellen Vorbehandlung (Warm Pre-Stress ). Dafür sollen zylindrische Prüfkörper verwendet werden.
  • TP 3: Probabilistische Integritätsuntersuchung von Komponenten des Kühlkreislaufs. Das PSI beteiligt sich darin an internationalen Projekten (Folgemassnahmen aus APAL; OpEx), in denen Codes für die probabilistische Integritätsuntersuchung getestet und bewertet werden.
Projektziele
(Deutsch)
Die Integritätsbewertung von RDB und Kernkühlkreislauf ist eines der wichtigsten Themen beim Langzeitbetrieb. Ein internationaler Trend sind aktuelle Entwicklungen hin zu probabilistischen Ansätzen auf dem Stand von Wissenschaft und Technik. Neben Berechnungsmethoden wie XFEM und Codes wie xLPR kommen auch bei der Sprödbruchbewertung des RDB unter Thermoschockbedingungen probabilistische Methoden zum Einsatz, sind aber noch ungenügend validiert. Bei der Bestimmung der Bruchzähigkeit mittels Standard- und Kleinproben wurden Fortschritte erzielt, es gibt jedoch weitere noch nicht abschliessend gelöste Fragestellungen, die eine Beurteilung des Sprödbruchverhaltens sowie von Material-Inhomogenitäten erschweren. Der Einsatz von Kleinstproben hat das Potenzial, die Datengrundlage für die Ermittlung der Bruchzähigkeit deutlich zu vergrössern