ServicenavigationHauptnavigationTrailKarteikarten


Forschungsstelle
BAFU
Projektnummer
2005.H.03
Projekttitel
Persistente organische Schadstoffe: Expositionsvergleich Tropen, gemässigte Breiten, Polargebiete

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
Anzeigen
-
-
-
Kurzbeschreibung
Anzeigen
-
-
-
Projektbeschreibung
Anzeigen
-
-
-

Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Persistente organische Verbindungen (POP)
Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Ziel des Projektes ist, für die Substanzen DDT und polychlorierte Biphenyle (PCBs) den globalen Transport in der Umwelt und die Akkumulation in der Nahrungskette des Menschen in Tropen, gemässigten Breiten und Polargebieten quantitativ zu erfassen. Auf dieser Grundlage sollen die Einflussfaktoren, welche die über die Umwelt vermittelte Exposition des Menschen bestimmen, analysiert werden. Damit soll durch einen Beitrag von schweizerischer Seite die Grundlage für Nutzen-Risiko-Diskussionen, auch im Rahmen der Stockholm-Konvention und des UNECE-Protokolls (Aarhus-Protokoll) verbessert werden. Die in diesem Projekt entwickelte Vorgehensweise soll auch auf mögliche POP-Kandidaten wie bromierte Diphenylether übertragen werden.

Projektbeschreibung
(Deutsch)

In diesem Projekt sollen primär DDT und PCBs betrachtet werden. Als typische POPs verteilen sich diese Substanzen nach der Emission in der Umwelt global. Dadurch kommt es auch in entlegenen Gebieten zur Exposition der menschlichen Bevölkerung. Um den Transport in der Umwelt abzu-schätzen, wird ein globales Modell verwendet, das an der ETH Zürich vorhan-den ist und laufend weiterentwickelt wird. Als ein neuer Aspekt soll der Ein-fluss von Eis/Schnee in Polargebieten und Bergregionen modelliert werden. Darauf aufbauend wird die menschliche Exposition bestimmt, die aus der Aufnahme von POPs mit Nahrung und Wasser resultiert. Ausgehend von den Stoffkonzentrationen in verschiedenen Umweltmedien, die mit dem globalen Modell erhalten wurden, wird die Bioakkumulation in der Nahrungskette berechnet, und es werden die POPs-Konzentrationen in pflanzlichen und tierischen Komponenten der menschlichen Nahrung abgeschätzt. Zusätzlich werden durchschnittliche Ernährungsweisen in Tropen, gemässigten Breiten und Polargebieten erfasst, so dass die Aufnahme von POPs mit der Nahrung für diese drei Gebiete berechnet und verglichen werden kann.