In Partnerländern in allen Regionen unterstützt die DEZA Massnahmen im Bereich der Dezentralisierung/Demokratieförderung (z.B. Bolivien, Ruanda, Südafrika, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien Indien, Pakistan). Vielfach attestieren Partnerländer der Schweiz in diesem Bereich einen komparativen Vorteil, da zum einen in der Schweiz das Subsidiaritätsprinzip und gelebte Demokratie von hoher Bedeutung sind, und zum andern die Schweiz als relativ neutral gilt; sie gehört weder der EU an noch ist sie eng mit einer der grossen Staaten (USA, Japan, Russland) assoziiert.
Ziel der Evaluation ist es, Relevanz und Effektivität abgeschlossener und laufender Massnahmen im Bereich Dezentralisierung (evt. inkl. Demokratieförderung) zu beurteilen und ein Set guter Praktiken und Ansätze zu identifizieren. Es sollte auch die These des komparativen Vorteils geprüft werden. Erwartet werden Empfehlungen für eine (noch) wirksamere Kooperation im Bereich der Dezentralisierung. Fokus der Evaluation sind die operationellen Erfahrungen der DEZA.