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Forschungsstelle
BAG
Projektnummer
05.000289
Projekttitel
Analyse der gesamtschweizerischen Präventionsausgaben (1)

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Abstract
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Umsetzung und Anwendungen
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Publikationen / Ergebnisse
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Prävention, Gesundheitsförderung, Ausgaben, Kosten, Statistik, Finanzen
Abstract
(Deutsch)

Frage

Wie kommen die in der Statistik „Kosten des Gesundheitswesens nach Leistung und Direktzahler“ ausgewiesenen Ausgaben für Prävention und Gesundheitsförderung zustande?

Antwort

Aufgrund der Zahlen

a) der Finanzstatistik der öffentlichen Haushalte gemäss einer funktionalen Gliederung von 1981 (Staat)

b) Jahresberichte der SUVA, der bfu und von Gesundheitsförderung Schweiz (Sozialversicherung ohne IV/AHV)

c) Schätzungen und periodische Studien (Privat)

Frage

Welche Leistungen werden vom Staat (insbesondere die Kantone) finanziert, welche von Sozialversicherungen und von Private? Wie setzen sich die Mittel zusammen?

Antwort

Aufgrund der BFS-Statistik läst sich die Frage nicht beantworten. Aufgrund der bekannten Zahlen ist davon auszugehen, dass beim Staat, die Kantone die Hauptträger der Kosten sind, gefolgt von den Gemeinden und dann dem Bund.

Die Sozialversicherungen verhüten in erster Linie Unfälle und Berufskrankheiten (UVG) und in zweiter Linie Krankheiten (KVG).

Der private Aufwand für die Prävention bzw. der Gesundheitsförderung lässt sich nicht ermitteln.

Frage

Welcher Anteil dieser Mittel wird für die Primärprävention im engeren Sinne verwendet (Ausgaben für Kampagnen, zielgruppenspezifische Angebote, Beratungsstellen), welcher Abteil für den Gesundheitsschutz (Surveillance von Infektionskrankheiten, Lebensmittelsicherheit etc.) und welcher für die medizinische Prävention?

Antwort

Aus den vorliegenden Statistiken und ihren Quellen lässt sich diese Frage nicht beantworten. Weder bei der Erhebung noch bei der Gliederung werden die Kosten nach den Kriterien der wissenschaftlichen Gliederung (Primärprävention, etc.) erhoben. Ein Grossteil der sowohl in der Finanzstatistik wie auch in den Jahresberichten wiedergegeben Kosten umfassen auch Verwaltungs- und Vollzugsaufgaben. Diese Aufgabe sauber durchzuführen ist bereits auf der Ebene einer Abteilung des BAG eine schwierige Bewertungsaufgabe. Die Kosten für die medizinische Prävention gemäss Art. 26 KVG fliessen in die Kosten für die stationäre und ambulante Behandlung ein. Sie werden statistisch nicht separat erfasst. Sie sind also unbekannt.

Frage

Wie viele Mittel stehen insgesamt (Bund, Kantone, Private) für die Themenbereiche Alkohol, Tabak, Drogen, HIV/Aids, Ernährung und Bewegung zur Verfügung?

Antwort

Diese Frage müsste Gegenstand einer relativ aufwendigen Erhebungsarbeit werden, namentlich bei den Kantonen und Gemeinden (viele städtische Gemeinden betreiben z.B. Suchtprävention). Die Finanzstatistik gibt auf diese Frage keine Antwort. Für die Bundesebene lässt sich die Frage besser beantworten: Im Wesentlichen handelt es sich um die Budgets der Zentralverwaltungen (BAG und BASPO), des Tabakpräventionsfonds und jenen der unabhängigen Institutionen (Eidg. Alkoholverwaltung, Gesundheitsförderung Schweiz) für diese Aufgaben.

Fazit:

In den Angaben des BFS nicht enthalten sind die von anderen Politikbereichen erbrachten Aufwendungen und Investitionen (z.B. für Bildung, Sportförderung oder Verbesserung der Sicherheit im Strassenverkehr) sowie die Aufwendungen für die medizinische Prävention, welche auf Grundlage von Art. 26 KVG durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung erbracht werden. Zudem besteht ein privat finanzierter Markt mit Präventions- und Gesundheitsförderungsangeboten (Wellness, gesundes Essen usw.), der in diesen Zahlen nicht erfasst ist. Zudem werden die Daten der Finanzstatistik der öffentlichen Haushalte des BFS auf der Grundlage veralteter Konzepte erfasst und ventiliert. Subsidiarität und Föderalismus erschweren die Datenanalyse zusätzlich.

Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
Grundlage für die verschiedenen Übersichten über die in der Schweiz in Prävention und Gesundheitsförderung investierten Gelder
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Keine – Arbeitspapier zum internen Gebrauch