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Research unit
SFOPH
Project number
05.000098
Project title
Substitutionsbehandlung im Rahmen stationärer abstinenz- bzw. ausstiegsorientierter Suchttherapie in der Schweiz

Texts for this project

 GermanFrenchItalianEnglish
Key words
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Short description
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Project aims
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Abstract
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Transfer and application
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Follow up
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Publications / Results
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Inserted texts


CategoryText
Key words
(German)
Suchttherapie
Substitutionsbehandlung
act-info-FOS
Short description
(German)

Aufgrund einer Literaturanalyse der deutschsprachigen Fachliteratur zur Substitutionsbehandlung mit Opioiden in stationärer Therapie sowie aufgrund einer Analyse der Eintritts- und Austrittsdaten 2003/04 der an act-info-FOS beteiligten Therapieeinrichtungen soll ein Überblick über den Stand der Kenntnis zu diesem Thema geschaffen werden.

Es stellen sich insbesondere folgende Fragen: Können spezifische Unterschiede bezüglich KlientInnenmerkmalen zwischen Substituierten und Nicht-Substituierten bei Therapiebeginn eruiert werden? Gibt es Unterschiede bezüglich der Therapiedauer und der Austrittssituation?

Der abzuliefernde Kurzbericht soll insbesondere eine Übersicht über die Praxis der Substitutionsbehandlung in den stationären Einrichtungen sowie die Resultate der statistischen Auswertung zusammenfassen, analysieren und kommentieren.

Project aims
(German)

·      Kenntnis über die aktuelle Praxis der Substitutionsbehandlung in den stationären Suchttherapieeinrichtungen der Schweiz.

·      Grundlagenbeschaffung zur Beurteilung von Ausgangssituation und Austrittsmodalitäten der/des KlientIn in Substitutionsbehandlung im Rahmen der stationären Suchttherapie.

·      Anhaltspunkte zur Beurteilung der Rehabilitation von substituierten im Vergleich zu nicht-substituierten KlientInnen.

Abstract
(German)

Die Literaturübersicht hat ergeben, dass sich nur sehr wenige Studien exakt mit der Fragestellung zur kombinierten Behandlung Substitution und zum stationären Therapierahmen beschäftigen. Die vorhandenen Studien thematisierten meist die Wirksamkeit der Kombinationsbehandlung für eine spezielle Klientengruppe.

 

Die Datenanalyse hat eine Reihe interessanter Erkenntnisse hervorgebracht, die neue Fragen aufwerfen und deren Schlussfolgerungen von Fachpersonen aus der Praxis diskutiert werden sollen.

Der hohe Frauenanteil unter den Substituierten kann ein Hinweis darauf sein, dass diese Kombination den Frauen, die in stationärer Therapie stark untervertreten sind, den Zugang zu einem strukturierten Setting erleichtert. Die Substitutionsklienten beginnen die stationäre Therapie mit ungünstigen Ressourcen. Auch die Lebenssituation der substituierten Klientel nach Austritt zeichnet sich durch verschiedene Schwierigkeiten aus. Substituierte Klienten beginnen häufig freiwillig eine stationäre Therapie. Sie brechen zwar tendenziell, aber nicht signifikant häufiger die Behandlung wieder ab. Sie verbleiben eher kurz in der Therapie und treten dann wieder in ein Anschlusssubstitutionsprogramm über.

 

Laut der Institutionsbefragung nehmen 44% der befragten Einrichtungen (N=24) grundsätzlich substituierte Klientinnen und Klienten auf. Methadon wird nicht nur als Substitutionsbehandlung verstanden, sondern auch als Mittel zur Stabilisierung der Befindlichkeit der Klienten. Die Nichtaufnahme wird zum einen mit einer besonderen Schwerpunktsetzung begründet, zum anderen wird die Bedeutung von Abstinenz und des abstinenzorientierten Suchthilfeverständnisses betont.

Transfer and application
(German)

Veröffentlichung eines Schlussberichtes (nach Abschluss Folgeprojekt, 05.001784 - Link unter Register "Zugehörige Projekte)

Follow up
(German)

vgl. Folgeprojekt:

Zusatzauswertung und Finalisierung der Studie "Substitutionsbehandlung im Rahmen stationärer ausstiegsorientierter Suchttherapie in der Schweiz" (05.001784)

Publications / Results
(German)

Es ist eine Veröffentlichung eines Schlussberichtes (nach Abschluss Folgeprojekt, 05.001784) geplant. Voraussichtlich kann im Herbst 2006 mit der Publikation gerechnet werden.

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