ServicenavigationHauptnavigationTrailKarteikarten


Research unit
FOSPO
Project number
04-023
Project title
Wissenschaftliche Begleitung der SpoKo-Massnahme "Human Powered Mobility und sportliche Alltagsaktivität"

Texts for this project

 GermanFrenchItalianEnglish
Key words
Anzeigen
-
-
-
Short description
Anzeigen
-
-
-
Project aims
Anzeigen
-
-
-
Abstract
Anzeigen
-
-
-

Inserted texts


CategoryText
Key words
(German)

Deutsch

Körperliche Aktivität

Langsamverkehr

Human Powered Mobility

Gesundheit

Verkehr

Interventionen

Short description
(German)

Die Bedeutung regelmässiger körperlicher Aktivität für die Gesundheit ist unbestritten. Alltagsbewegung oder Human Powered Mobility bietet viele Möglichkeiten für die Bewegungsförderung. Dieses grosse Potential ist allerdings noch zu wenig erkannt.

Eine Analyse laufender und abgeschlossener Verkehrsprojekte zur Förderung des Langsamverkehrs hat gezeigt, dass einige dieser Massnahmen das Potential haben, das Bewegungsverhalten zu verbessern. Allerdings war bis jetzt die Veränderung des Bewegungsverhaltens kaum je explizites Ziel solcher Projekte und wurde deshalb kaum evaluiert und dokumentiert. Diese Lücke soll geschlossen werden.

In Crans-Montana (Pilotregion Mobilität des Aktionsplans Umwelt und Gesundheit des Bundesamtes für Gesundheit) sollen umfassende verkehrsberuhigende Massnahmen und Fussgängerzonen eingeführt werden. Mit Vorher- und Nachherbefragungen werden die Effekte dieser Massnahmen auf das Bewegungsverhalten der einheimischen Bevölkerung evaluiert. Als Kontrollgemeinden werden Verbier (keine Verkehrsinterventionen) und Zermatt (bereits autofrei) mit befragt. Zudem wurde das Pilotprojekt bike to work evaluiert, sowie Erfahrungen aus dem europäischen Raum gesammelt.

Project aims
(German)
· Erarbeiten eines Berichts zu Beispiele der Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheits- und Transportsektor in Europa
· Die Vorgehensweise soll gemeinsam mit Partnern aus dem europäischen Netzwerk ausgearbeitet werden.
· Aufbereitung der bisherigen Erkenntnisse
Abschliessen der Befragungen "Crans-Montana" und "Basel fit und bewegt unterwegs", Berichterstattung
· Evaluation des Pilotprojektes "bike to work" der IG Velo Schweiz
Erarbeitung eines Evaluationskonzepts in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern und Durchführung und Auswertung der Evaluation
· Verfolgen weiterer Projekte
Bereits identifizierte und neu geplante Projekte mit Potential zur Bewegungsförderung durch Human Powered Mobility werden weiter beobachtet. Zeichnet sich ab, dass einzelne Projekte sich für die Evaluation der Interventionseffekte auf das Bewegungsverhalten bisher Inaktiver eignet, werden die Projekte in die weitere Projektplanung eingebracht.
Abstract
(German)

Ausgangslage

Trotz des grossen Angebots an strukturierten Sportmöglichkeiten leidet die Schweizer Bevölkerung heute unter Bewegungsmangel. In der Bewegungsförderung hat die Förderung der Human Powered Mobility HPM ein enormes Potential, bisher inaktive Personen zu erreichen. Mit der Massnahme 3.2.4a des Sportpolitischen Konzepts „Human Powered Mobility und sportliche Alltagsbewegung“ sollen ab 2003 die Möglichkeiten der HPM für die Bewegungs- und Sportförderung über gezielten Know-How-Aufbau und -Transfer und die Förderung von Pilotprojekten genutzt werden.

In einem ersten Schritt wurde eine systematische Zusammenstellung bereits durchgeführter oder geplanter HPM-Interventionen, den praktischen Erfahrungen aus diesen Projekten und allfälligen Erkenntnissen bezüglich der Wirksamkeit solcher Interventionen auf Wissen, Einstellung und Verhalten erarbeitet. Der Bericht zeigt auf, dass in der Schweiz viele Projekte mit verschiedensten Ansätzen realisiert wurden. Allerdings wurden wenige Projekte systematisch evaluiert und Erkenntnisse bezüglich des Potentials der verschiedenen Massnahmen zur Bewegungsförderung bei Inaktiven fehlen noch weitgehend. Für die gezielte Unterstützung und Förderung derjenigen Projekte, die das Bewegungsverhalten positiv beeinflussen, und auch für die Quantifizierung der Ziele bezüglich Wissen, Einstellung und Verhalten durch Förderung der Human Powered Mobility in den verschiedenen Bereichen ist es unabdingbar, das vorhandene Wissen laufend zu sammeln sowie Modellinterventionen gezielt zu evaluieren. Als Modellprojekte wurden die Erstellung von Begegnungszonen und Einführung von Verkehrsberuhigenden Massnahmen in Crans-Montana (Messung des Ausgangszustandes; Nachbefragung geplant für 2006) und das Pilotprojekt bike to work für Evaluationen ausgewählt. Zudem sollen zusätzlich zu den Projekten aus der Schweiz Erfahrungen aus dem Ausland gesammelt werden.

 

Ziele

·                Erarbeiten eines Berichts zu Beispielen der Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheits- und Transportsektor in Europa.

·                Aufbereitung der bisherigen Erkenntnisse: Abschliessen der Befragungen „Crans-Montana“ und „Basel fit und bewegt unterwegs“.

·                Evaluation des Pilotprojektes „bike to work“ von IG Velo Schweiz und Migros.

·                Verfolgen weiterer Projekte.

 

Ergebnisse

Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheits- und Transportsektor in Europa: Eine erste Zusammenstellung von rund 50 Modellprojekten erfolgte. Diese wird nun nach systematischen Kriterien weiter aufbereitet.

Basis-Befragung "Crans-Montana": Einwohner von Crans-Montana bewegen sich weniger als Personen in der autofreien Vergleichsgemeinde Zermatt und gleichviel wie in der Vergleichsgemeinde Verbier.

Evaluation bike to work: Das Projekt geniesst sehr hohe Akzeptanz bei Betrieben und Mitarbeitern; auch ungenügend aktive Personen werden erreicht; mehr als ein Drittel der Teilnehmenden stieg für die Aktion neu auf das Velo um.