Planungsmassnahmen können für die Gemeinden hinsichtlich des Unterhalts und Ausbaus von Infrastrukturen (Erschliessung, Bildung, Wohlfahrt), des Steueraufkommens, der Wohn- und Umweltqualität und der Versorgung mit Einrichtungen für den täglichen Gebrauch Vor- und Nachteile bringen. Eine objektive und umfassende Bewertung der Vor- und Nachteile ist in der Praxis nicht möglich. Einfache Lösungen führen eher zum Ziel. Dazu tragen bei, wenn:
- der Ausgleich sich auf gemeinsame Projekte beschränkt
- nur die unmittelbaren, einfach zu quantifizierenden Effekte ausgeglichen werden
- konservative Schätzungen verwendet werden
- die Auswirkungen auf die Umweltgüter im politischen Prozess ausgehandelt wird
- der Verteilschlüssel sich auf einfach zu erhebende Kenngrössen abzustützt
Ein Interkommunaler Ausgleich könnte unterstützt werden durch:
- Die Bereitstellung eines Methodenrasters für eine praktikable Quantifizierung der Vor- und Nachteile und deren Ausgleich
- Beispiele von Verträgen für einen freiwilligen Ausgleich zwischen den Gemeinden
Erfahrungsaustausch / Netzwerk von Gemeinden, die im Begriff sind einen Ausgleich aufzugleisen
- Mit Modellvorhaben würden auf Bundes-, Kantons- und Gemeindestufe neue Erkenntnisse gewonnen werden
- Kantone und Regionen könnten sich als Ansprechpartner anerbieten für Kontakte zu anderen Behörden und bei der Beschaffung von Unterlagen und Informationen