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Forschungsstelle
BAFU
Projektnummer
2004.K.14
Projekttitel
Schallausbreitung in Eisenbahneinschnitten

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Umsetzung und Anwendungen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Lärmbekämpfung, Schallausbreitung, Mehrfachreflexionen, Eisenbahn, SonRail, Berechnungsmodell
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Eisenbahntrassees verlaufen in strukturiertem oder coupiertem Gelände oft in Einschnitten. Solche Einschnitte werden durch beidseitig der Geleise verlaufende Böschungen gebildet. Akustisch besonders relevant sind die Fälle mit schallharten, steilen Stützmauern. Dabei können sich Mehrfachreflexionen zwischen Stützmauer und Wagenkasten ausbilden, die schliesslich einen nennenswerten Immissionsanteil an einem Empfangspunkt ausmachen können. Solche Mehrfachreflexionen können auch bei einseitigen Stützmauern entstehen. Die Problematik der Mehrfachreflexionen zwischen Wagenkasten und Begrenzungsfläche entsteht im Prinzip auch bei Lärmschutzwänden, die nahe am Geleise stehen. Um die abschirmende Wirkung dieser Wände gleichwohl hoch zu halten, werden diese Flächen absorbierend, d.h. schallschluckend ausgestaltet. Damit wird der Aufbau von Mehrfachreflexionen wirksam unterbunden. Da Stützmauern bei Bahneinschnitten oftmals eine grosse Fläche umfassen, können diese nicht ohne weiteres vollflächig mit Absorption belegt werden. Es besteht damit ein Interesse, die Bedeutung dieser Mehrfachreflexionen quantitativ angeben zu können.
Das aktuell in der Schweiz eingesetzte Eisenbahnlärmmodell SEMIBEL ignoriert Reflexionen vollständig. Im geplanten neuen Eisenbahnlärmmodell sonRail werden Reflexionen berücksichtigt werden, wobei davon auszugehen ist, dass mit vernünftigem Aufwand lediglich Einfachreflexionen berechnet werden können. Die Problematik von Mehrfachreflexionen zwischen Wagenkasten und Stützmauern erfordert damit auch im Hinblick auf das neue Berechnungsmodell eine separate Lösung.
Projektziele
(Deutsch)
Die Problematik von Mehrfachreflexionen zwischen Wagenkasten und Stützmauern soll untersucht werden. Dies geschieht auch im Hinblick auf das neue Berechnungsmodell für Eisenbahnlärm (SonRail) für welches für die Berechnung der Mehrfachreflexionen eine Lösung gefunden werden soll.

Die Ergebnisse der Untersuchungen sind in einer zusammenfassenden Publikation darzulegen. Das Vorgehen ist mit einem Bericht und mit Fotomaterial zu dokumentieren.
Der Auftragnehmer arbeitet zusätzlich einen Fachartikel zur Publikation in einer Fachzeitschrift aus und präsentiert die Ergebnisse an einer Fachtagung.
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
Die Ergebnisse liegen vor und finden Eingang in das neue Berechnungsmodell für Eisenbahnlärm (SonRail, geplant). Die Resultate werden an der Akustikertagung DAGA 06 in Braunschweig präsentiert.