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Research unit
FOEN
Project number
2004.E.08
Project title
Glyphosat-Analytik

Texts for this project

 GermanFrenchItalianEnglish
Key words
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Short description
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Project aims
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Inserted texts


CategoryText
Key words
(German)
Glyphosat, Glufosinat, AMPA, Grundwasser, Oberflächenwasser
Short description
(German)
Nach der Gewässerschutzverordnung (GSchV) dürfen "Organische Pestizide" die Konzentration von 0.1 g/l im Grundwasser und in Fliessgewässern nicht
übersteigen. Das mit über 160 Tonnen pro Jahr mengenmässig am meisten eingesetzte organische Pestizid Glyphosat kann heute jedoch nicht zuverlässig quantifiziert werden.

Glyphosat wird vorallem in der Landwirtschaft als Totalherbizid eingesetzt. Mit der Zunahme von alternativen Anbauverfahren in den Feldbaukulturen ist zu erwarten, dass der Gylphosateinsatz in der Landwirtschaft zukünftig noch weiter zunehmen wird. Als Ersatzprodukt für Atrazin und Diuron wird Glyphosat seit Anfang der 90er-Jahre als einziges Produkt auch zur Unkrautkotrolle bei den SBB eingesetzt. Jährlich werden etwa 4 t auf den SBB Trassen ausgebracht. Nur wenn eine nachweisempfindliche, präzise Analysenmethode zur Verfügung steht, kann mittels Studien ermittelt werden, ob der landwirtschaftliche Einsatz und der Einsatz bei den SBB zu einer Gewässerbelastung über dem Anforderungswert von 0.1 g/l führt.

Erste Vorarbeiten an der EAWAG haben gezeigt, dass es wahrscheinlich möglich ist, eine analytische Methode mittels online SPE-LC-MSMS zu entwickeln und zu validieren, mit welcher Glyphosat und dessen Hauptabbauprodukt AMPA mit hinreichender Nachweisempfindlichkeit und Präzision in wässrigen Proben quantifiziert werden können. Aufgrund der Strukturanalogie des Herbizides Glufosinat soll dieser Wirkstoff mit in die Methodik implementiert werden.
Project aims
(German)
Es soll eine spurenanalytische Methode zur Quantifizierung von Glyphosat und AMPA in Grund- und Oberflächenwasser entwickelt und validiert werden. Um den Qualitätsanforderungen der Gewässerschutzverordnung für Organische Pestizide entsprechen zu können, muss die Methode eine Bestimmungsgrenze von mindestens 50 ng/l bei einer Präzision von ca. 15% aufweisen. Glufosinat soll soweit wie möglich in die Analysenmethode integriert werden.

Die Methode soll in einem wissenschaftlichen Organ publiziert werden. Das BUWAL muss erwähnt werden.