Schlüsselwörter
(Deutsch)
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Glyphosat, Glufosinat, AMPA, Grundwasser, Oberflächenwasser
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Kurzbeschreibung
(Deutsch)
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Nach der Gewässerschutzverordnung (GSchV) dürfen "Organische Pestizide" die Konzentration von 0.1 g/l im Grundwasser und in Fliessgewässern nicht übersteigen. Das mit über 160 Tonnen pro Jahr mengenmässig am meisten eingesetzte organische Pestizid Glyphosat kann heute jedoch nicht zuverlässig quantifiziert werden.
Glyphosat wird vorallem in der Landwirtschaft als Totalherbizid eingesetzt. Mit der Zunahme von alternativen Anbauverfahren in den Feldbaukulturen ist zu erwarten, dass der Gylphosateinsatz in der Landwirtschaft zukünftig noch weiter zunehmen wird. Als Ersatzprodukt für Atrazin und Diuron wird Glyphosat seit Anfang der 90er-Jahre als einziges Produkt auch zur Unkrautkotrolle bei den SBB eingesetzt. Jährlich werden etwa 4 t auf den SBB Trassen ausgebracht. Nur wenn eine nachweisempfindliche, präzise Analysenmethode zur Verfügung steht, kann mittels Studien ermittelt werden, ob der landwirtschaftliche Einsatz und der Einsatz bei den SBB zu einer Gewässerbelastung über dem Anforderungswert von 0.1 g/l führt.
Erste Vorarbeiten an der EAWAG haben gezeigt, dass es wahrscheinlich möglich ist, eine analytische Methode mittels online SPE-LC-MSMS zu entwickeln und zu validieren, mit welcher Glyphosat und dessen Hauptabbauprodukt AMPA mit hinreichender Nachweisempfindlichkeit und Präzision in wässrigen Proben quantifiziert werden können. Aufgrund der Strukturanalogie des Herbizides Glufosinat soll dieser Wirkstoff mit in die Methodik implementiert werden.
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