Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
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Zur Zeit dürften in der Schweiz ca. 420'000 Set-Top Boxen im Einsatz sein, analoge Satellitenempfänger mit eingerechnet. Diese Zahl wird sich bis in zehn Jahren vervielfachen und einen Wert von über 3 Millionen erreichen. Der Energiebedarf dieses Gerätesektors wird von heute ca. 40 GWh auf über 300 GWh ansteigen, im schlechtesten Fall, d.h. wenn die Geräte nicht über adäquate Energiesparfunktionen verfügen, auf über 500 GWh.
Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor: Encontrol GmbH
Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors: Huser,Alois Grieder,Thomas
Zugehörige Dokumente
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Schlussbericht
(Deutsch)
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Weltweit ist die Vernetzung des Wohnzimmers in vollem Gange. Internet- und Telekommunikations- Dienste verschmelzen zunehmend. Die damit einhergehende Digitalisierung bringt eine rasante Verbreitung von Kommunikationsgeräten, sprich Breitband-Modems und Set-Top Boxen, und eine ebenso rasante Zunahme des Strombedarfes mit sich. Die Europäische Kommission (EC) hat auf diese Entwicklung reagiert und eine partnerschaftliche Lösung, einen sogenannten Code of Conduct (COC) mit den Herstellern und Diensteanbietern erarbeitet. In einer Grundlagenstudie des Bundesamtes für Energie (BFE) wurde eine Prognose für den Energiebedarf von Set-Top Boxen in der Schweiz erarbeitet (Grieder & Huser 2004). Gemäss dieser Studie muss damit gerechnet werden, dass sich der Bestand dieser Geräte bis in zehn Jahren vervielfacht, was eine Zunahme des Elektrizitätsbedarfes in der Schweiz um 0.5 bis 1% mit sich bringt. Zur Eindämmung dieses Anstieges strebt das Bundesamt für Energie ebenfalls eine partnerschaftliche Lösung mit den Branchenvertretern in der Schweiz an. Das Vorgehen und die Zielwerte sollen dabei möglichst weitgehend mit dem COC der EC übereinstimmen, ein Sonderfall Schweiz soll vermieden werden. Als Vorbereitung für eine solche schweizerische Vereinbarung wurden zwei Veranstaltungen mit ausgewählten Branchenvertretern durchgeführt. In der ersten Veranstaltung, wurde über den Inhalt und die Zielwerte des COC informiert, in einer zweiten Veranstaltung wurden schweizerische Handlungsalternativen für die verschiedenen Marktsegmente erarbeitet.
Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor: Encontrol GmbH
Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors: Grieder,Thomas
Zugehörige Dokumente
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Schlussbericht
(Englisch)
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Worldwide, the networking of the living room is in full swing. Internet and telecommunication services are increasingly merging together. The digitalisation accompanying this has brought about a rapid spread of communication units, such as broadband modems and set-top boxes, and, with it, an equally rapid increase in the energy consumption. The European Commission (EC) has reacted to this development, and has drawn up a partnership solution, a so-called Code of Conduct (COC), together with manufacturers and service providers. A prognosis for the power requirement of set-top boxes in Switzerland has been drawn up (Grieder & Huser 2004) in a basic study by the Swiss Federal Office of Energy (SFOE). According to this study, it must be expected that the number of these units will multiply several times in the next ten years, which will bring about an increase in the electricity requirement in Switzerland of between 0.5 to 1%. In order to contain this increase, Swiss Federal Office of Energy is also striving to achieve a partner-like solution with the industry representatives in Switzerland. The procedure and the objectives should thereby correspond as closely as possible with the COC of the EC, and a “Special-case Switzerland” should be avoided. As a preparation for a Swiss agreement of this kind, two events have been carried out together with selected industry representatives. In the first event, information was given regarding the content and the objectives of the COC, and Swiss alternatives for action for the various market sectors were drawn up in a second event.
Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor: Encontrol GmbH
Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors: Grieder,Thomas
Zugehörige Dokumente
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