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Forschungsstelle
BLV
Projektnummer
1.05.13
Projekttitel
Influenza Virusinfektionen: Untersuchungen zur Impfprophylaxe bei der equinen Influenza
Projekttitel Englisch
Influenza virus infections: equine influenza immunoprophylaxis

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Umsetzung und Anwendungen
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Publikationen / Ergebnisse
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)

Pferdeinfluenza, Kombinationsimpfung, Tetanus, Impfschutz, Impfstoffe

Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Die Influenza ist eine weltweit bei verschiedenen Tierarten verbreitete, seuchenhafte oder in mehr oder weniger ausgedehnten isolierten Ausbrüchen auftretende Viruskrankheit für deren Verbreitung die ständige Evolution des Virus und die Wechselbeziehungen zwischen verschiedenen Tierarten von entscheidender Bedeutung sind. In Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Afrika werden in rascher Folge Influenza Epizootien bei Pferden beobachtet. Trotz der langen Verfügbarkeit von Impfstoffen ist es weder beim Menschen noch beim Schwein oder Pferd gelungen, die epidemiologische Bedeutung der Influenza zu verringern. Obwohl die klinischen Symptome der Influenza durch Impfung vermindert werden, gilt sie als unausrottbare Infektionskrankheit. Für die Schutzimpfung gegen equine Influenza werden inaktivierte Mehrkomponenten-Impfstoffe angeboten. Da Influenzaviren immer wieder ihre Oberflächenantigene ändern  (antigenic drift/shift) und die durch Schutzimpfung aufgebaute Immunität umgehen, müssen auch die Impfstoffe entsprechend an die neuen Stämme angepasst werden. Regelmässige Wiederholungsimpfungen sind jedoch notwendig, weil die Antikörpertiter nach einer Impfung nicht sehr lange persistieren. Teilweise wird auch die Wirksamkeit der durchgeführten Impfungen in Frage gestellt. Um abschätzen zu können welche Gefahren sich aus mangelhaft oder ungeimpften Tieren für die Pferdepopulation ergeben ist ein umfängliches Wissen über die epidemiologische Situation und Impfstoffsituation notwendig.

Ziel des vorliegenden Projektes ist es, mittels einer serologischen Erhebung im Felde abzuklären, ob Pferde mit den vorhandenen Marktimpfstoffen und den angewendeten Impfschemen verlässlich gegen die equine Influenza geschützt werden.

Projektziele
(Deutsch)

Ziel des vorliegenden Projektes ist es, mittels einer serologischen Erhebung abzuklären, ob Pferde mit qualitativ guten Marktimpfstoffen und der jetzigen Impfpraxis verlässlich gegen die aktuellen Influenza Subtypen geschützt werden, wenn die richtigen Impfintervalle eingehalten werden. Hierzu ist

ein umfängliches Wissen über die epidemiologische Situation und Impfstoffsituation notwendig. Insbesonders soll abgeklärt werden

(i)    welche Rolle der der Wirksamkeit von Pferdeinfluenza-Impfstoffen zukommt (Schutzwert
       von Marktimpfstoffen)

(ii)    welche Rolle der Zusammensetzung und der Impfstoff-Formulierungen zukommt (neue
       Subtypen, Adjuvantien)

(iii)   welche Bedeutung den Impfstoffkombinationen zukommt z.B. (mit Tetanustoxoid)

(iv)   welche Rolle den angewendeten Impfschemen (Impfpraxis; Grundimmunisierung zweimal
       im Abstand von 4 bis 6 Wochen, Wiederholungsimpfungen alle 6 bis 12 Monate) zu kommt

Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)

Die Resultate sollen einen Anhaltspunkt über die aktuelle Situation des Impfschutzes gegen die equine Influenza in der Pferdepopulation der Schweiz liefern. Dies ist besonders von Bedeutung weil die Influenzaviren antigenetisch stark driften und auch über die Rolle des Pferdes bei der Rekombination (als sog. Mixing-vessel) noch viele Unklarheiten bestehen. Der Drift der Equi 2 Viren verlief bisher langsamer als die beim Menschen oder Geflügel, ist aber mit dem Drift bei anderen Spezies vergleichbar. Man wird Epidemien in Zukunft nur verhindern können, wenn man statt der alten Varianten oder Prototypstämme die aktuellen Varianten zur Immuniserung der Pferde benutzt und optimalen Impfschemen (Grundimmunieriung - Wiederholungsimpfung - Intervall) anwendet.

UMS 2010:
Impfintervall könnte verlängert werden. Resultate der Arbeit sind in der Pfd.-Branche bekannt gemacht worden (Jahrestagung Netzwerk Pfd.-Forschung). Überdenken des Impfschemas zusammen mit Pferdeverbänden: Federführung für Diskussion sollte bei  L. Bruckner  sein (edi informiert L. Bruckner). lpe stellt Kontakt zu Verbänden her. Status: Kommt an UMS 2011 (mvo)

UMS 2011:
C. Griot hat sich mit Pferdebranche getroffen, Gespräche L. Bruckner und L. Perler haben stattgefunden. Die Publikation ist weiterhin pendent. Status: erledigt. Auflagen: Projekt ist erledigt, wenn Publikation erschienen ist.

Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Zugehörige Dokumente
Publikationen / Ergebnisse
(Englisch)
Suter, D. (2007) A Field Study on Antibody Titers against Equine Influenza in Horses in Switzerland. Inaugural-Dissertation, Vetsuisse-Fakultät, Universität Bern.