ServicenavigationHauptnavigationTrailKarteikarten


Forschungsstelle
BAFU (BWG)
Projektnummer
HYD108-2003
Projekttitel
Dominanter Abflussprozesse in kleineren Einzugsgebieten der Schweiz / Interreg IIIB Water Retention by Land-use

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Kurzbeschreibung
Anzeigen
-
-
-
Projektziele
Anzeigen
-
-
-

Erfasste Texte


KategorieText
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
In einem ersten Schritt soll ein Schlüssel erarbeitet werden, um aus allgemein vorhande-nen topographischen und geologischen Unterlagen, wie Bodenkarten, usw. die dominan-ten Abflussarten herzuleiten.

Die mit diesem Schlüssel ermittelten Prozesse sollen anhand der aus verschiedenen Einzugsgebietsstudien vorliegenden Prozesskarten verifiziert werden.

Da der Detaillierungsgrad der Unterlagen von Einzugsgebiet zu Einzugsgebiet stark variiert, wird auch untersucht, wie die Qualität der Grundlagen die Bestimmung der Prozessflächen beeinflusst.

In einem zweiten Schritt werden Methoden entwickelt, um den entwickelten Schlüssel automatisch in Prozesskarten umzusetzen. Auch hier werden die Resultate anhand der bereits vorhandenen Prozesskarten überprüft.

Im Verlauf der vorgängigen Arbeiten hat sich gezeigt, dass bei Hochwassern, die nicht durch kurze, heftige Gewitter, sondern durch andauernde Niederschläge verursacht werden, die Art der Entwässerung des Bodens während des Ereignisses den resultieren-den Prozess entscheidend beeinflusst. Die durch leistungsfähige unterirdische Fliesswege ermöglichte rasche Drainage verhindert eine vollständige Sättigung des Bodens und das Auftreten von gesättigtem Oberflächenabfluss. In einem dritten Schritt werden deshalb Methoden entwickelt, das Vermögen eines Bodens zur raschen Entwässerung einzuschätzen.
Projektziele
(Deutsch)
Umfangreiche Arbeiten am Institut für Hydromechanik und Wasserwirtschaft (IHW) haben es ermöglicht, dass die Grösse von Hochwassern durch räumlich differenzierte Erfassung der dominanten Abflussprozesse ermittelt werden kann. Die Methodik wurde in zahlrei-chen Einzugsgebieten erprobt, sie setzt jedoch Expertenwissen und umfangreiche Arbei-ten im Feld voraus. In einem weiteren Schritt soll nun erforscht werden, wie weit sich die Ermittlung der dominanten Abflussprozesse vereinfachen und automatisieren lässt.