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Forschungsstelle
BLV
Projektnummer
2.05.04
Projekttitel
Kurznarkose zur Ferkelkastration durch nasale Applikation
Projekttitel Englisch
Short anaesthesia for castration of piglets with nasal application

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Abstract
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Publikationen / Ergebnisse
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Ferkelkastration - Anästhesie - Narkose - nasale Applikation
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Wir haben in den letzten zehn Jahren alle aus anästhesiologischer Sicht denkbaren und möglichen Methoden zur praxisgerechten Narkose von neugeborenen Ferkeln überprüft, erprobt und zum Teil entwickelt. Die Resultate sind in mehreren Publikationen und Dissertationen bekannt gemacht worden. Nach heutiger Sicht scheint die Injektionsnarkose mit den heute erhältlichen Wirkstoffen und Kombinationen die anästhesiologischen Erfordernisse nicht zu erfüllen. Als einzige Methode hat sich die kurze Inhalationsnarkose mit Isofluran als ideal erwiesen; sie wurde aber von Tierarztseite als zu kompliziert abgelehnt, für uns unverständlich.

Ausführliche Pilotversuche mit der nasalen Applikation von Narkosemitteln durch einen Spray haben die Machbarkeit dieser Methode klar aufgezeigt. Das vorliegende Projekt beinhaltet die weitere Suche nach der geeigneten Kombination und Dosierung von Anästhetika (Basis Ketamin, kombiniert mit einem Benzodiazepin oder Morphinderivat) und die Erprobung der Methode in einem Feldversuch.
Projektziele
(Deutsch)
Das Ziel des Projektes ist die Erarbeitung einer praxisgerechten, einfachen, sicheren und wirksamen Methode zur Schmerzunterdrückung bei der Kastration von neugeborenen Ferkeln durch nasale Applikation des Anästhetikums.
Abstract
(Deutsch)
Nach den Vorversuchen war eine gute Anästhesie bei ca. 75% der Tiere mit einer Kombination der Wirkstoffen Ketamin, Climazolam und Azaperon erreicht worden. Diese Dosierung wurde dann bei der ersten Studie verwendet und zeigte, dass die intranasale Anästhesie signifikant schlechtere Kastrationsscores aufwies, als die intramuskulär betäubten Tiere. Die Aufwachphase war jedoch schneller. Die Herz/Kreislaufparameter waren bei beiden Methoden in der Norm. Es zeigt sich, dass die Aussentemperatur einen deutlichen Einfluss auf die Anästhesietiefe der intranasal betäubten Tiere hatte. Aufgrund der nicht durchgehend optimalen Ergebnisse dieser Methode, wurden die weiteren Versuche nicht durchgeführt.
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Zugehörige Dokumente
Publikationen / Ergebnisse
(Englisch)
Axiak, S.M., Jäggin, N., Wenger, S., Doherr, M. G., Schatzmann, U. (2007): Anaesthesia for castration of piglets: Comparison between intranasal and intramuscular application of ketamine, climazolam and azaperone. Schweiz. Arch. Tierheilk. 149, 9, 395-402.