En-tête de navigationNavigation principaleSuiviFiche


Unité de recherche
OSAV
Numéro de projet
1.05.02
Titre du projet
Risk assessment regarding use of marker vaccines and the import of live animals into Switzerland
Titre du projet anglais
Risk assessment regarding use of marker vaccines and the import of live animals into Switzerland

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
Mots-clé
Anzeigen
-
-
Anzeigen
Description succincte
Anzeigen
-
-
-
Objectifs du projet
-
-
-
Anzeigen
Résumé des résultats (Abstract)
Anzeigen
-
-
-
Mise en oeuvre et application
Anzeigen
-
-
-
Publications / Résultats
Anzeigen
-
-
Anzeigen

Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)
risk assessment, import, marker vaccines, Aujeszky's disease, IBR, CSF
Mots-clé
(Anglais)
risk assessment, import, marker vaccines, Aujeszky's disease, IBR, CSF
Description succincte
(Allemand)
Die Schweiz ist frei von einer Reihe von Tierseuchen wie z.B. Aujeszky'sche Krankheit und IBR. Gemäss den geltenden Importvorschriften ist es nicht erlaubt, Tiere in die Schweiz einzuführen, die für eine solche Krank-heit seropositiv reagieren, auch wenn dies mit einer Impfung zusammenhängt. Der Grund liegt im Argument, dass man infizierte und geimpfte Tiere nicht unterscheiden kann. Allerdings wurden in den letzten Jahren Impfstoffe (Markerimpfstoffe) mit den zugehörigen Serologie-Kits entwickelt, die eine Unterscheidung von Impfreaktion und Wildinfektion erlauben. Es stellt sich daher die Frage, ob mit Markerimpfstoffen geimpfte Tiere ein Risiko für die Krankheitseinschleppung darstellen, oder ob die Einfuhr unter gewissen sichernden Massnahmen allenfalls möglich wäre.
Diese Fragestellung soll durch den Einsatz von Methoden der Risikoabschätzung beantwortet werden. Vor-gesehen ist die Entwicklung eines Szenariobaums und eine nachfolgende Risikomodellierung zur quantitati-ven Abschätzung der Wahrscheinlichkeit der Einschleppung eines Virus. Als Modellkrankheit wird mit der Aujeszky'schen Krankheit begonnen, weil Markerimpfstoffe bei ihrer Bekämpfung breit eingesetzt werden. Das entwickelte Modell wird aber auch für IBR und klassische Schweinepest anwendbar sein. Diese Krank-heiten sollen deshalb ebenfalls in das Projekt einbezogen werden.
Das Resultat der Studie wird als Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Importregelung dienen. Es ist damit zu rechnen, dass sich ähnliche Fragestellungen in Zukunft auch noch im Zusammenhang mit anderen Krankheiten wie z.B. Maul-und-Klauenseuche stellen werden.
Objectifs du projet
(Anglais)
1. To develop a risk model for the probability of disease introduction into Switzerland through animals vaccinated
with true marker vaccines
2. To estimate the probability of introduction of Aujeszky's disease through pigs vaccinated with the Aujeszky
marker vaccine
3. To estimate the probability of introduction of IBR and CSF through animals vaccinated with marker vaccines
(time permitting)
Résumé des résultats (Abstract)
(Allemand)

Die Modelle für die Aujeszkysche Krankheit (AK) und Infektiöse Bovine Rhinotracheitis (IBR) ergaben beide eine höhere Wahrscheinlichkeit für die Einschleppung des Krankheitserregers für geimpfte Tiere verglichen mit ungeimpften. Bei IBR war die Wahrscheinlichkeit um das 13-fache höher für geimpfte Rinder verglichen mit ungeimpften (Einschleppwahrscheinlichkeiten für die Beispielregion Saxen-Anhalt: durch ein geimpftes Rind 2.4 x 10-3; durch ein ungeimpftes 1.78 x 10-4). Bezüglich der AK war die Wahrscheinlichkeit 1000-fach grösser für geimpfte Schweine (Einschleppwahrscheinlichkeiten für die Beispielregion Spanien: durch ein geimpftes Schwein 4.93 x 10-4; durch ein ungeimpftes 4.73 x 10-7), allerdings unter der Annahme einer niedrigeren Herdenprävalenz zwischen ungeimpften Herden verglichen mit geimpften Herden. Bei Annahme derselben Herdenprävalenz reduzierte sich das Verhältnis auf 3.5.

Das ermittelte Risiko war stark abhängig von der Prävalenz im Herkunftsland der Tiere und erwies sich als linear für Herdenprävalenzen von 0.0001-0.5. Für die AK wurde der jeweilige Cut-off zur Erreichung einer Sicherheit, den Erreger nicht einzuschleppen, von 99.99% pro Einzeltier ermittelt. Der berechnete Wert für die Prävalenz infizierter Herden im Exportland, welche als zertifiziert „frei“ gelten, lag für ungeimpfte Schweine bei 0.008 und für marker-geimpfte bei 0.0029. Aufgrund dieser Ergebnisse wird von einer Zulassung marker-geimpfter Tiere zum Import unter den aktuellen Importbestimmungen abgeraten. Es wird vorgeschlagen, Exportländer zukünftig bezüglich AK und IBR nicht mehr nur in „frei“ oder „nicht frei“ zu kategorisieren, sondern nicht freie Länder aufgrund der aktuellen Prävalenz innerhalb des Landes zu beurteilen.

Mise en oeuvre et application
(Allemand)
29.10.2008:
Dissertation ist eingegangen. Auf Publikation wird nach zwei erfolglosen Anläufen verzichtet. (Umsetzungssitzung/mvo)
Publications / Résultats
(Allemand)

Markov, J.; Breidenbach, E.; Engels, M.; Griot, C.; Ackermann, M.;. Stärk, K. (2006) Können mit Markerimpfstoffen geimpfte Tiere für den Import zugelassen werden? Eine Risikoabschätzung. In DVG Fachgruppentagung Epidemiologie & Dokumentation, 6.-8. Sept. 2006, Bern, Schweiz. Abstract und Vortrag.

Documents annexés
Publications / Résultats
(Anglais)

Markov, J. (2006) Risk assessment concerning the import of marker-vaccinated animals into Switzerland. Inaugural-Dissertation, Vetsuisse-Fakultät Universität Zürich.

Markov, J.; Breidenbach, E.; Engels, M.; Griot, C.; Stärk, K. (2007) Quantitative risk analysis using stochastic modelling regarding the import of marker-vaccinated animals. In SVEPM annual conference 2007, 28.-30. March 2007, Helsinki, Finland. Abstract and poster presentation.