Die Förderung des Veloverkehrs in den schweizerischen Agglomerationen unterliegt einem komplexen Zusammenspiel von Voraussetzungen, Infrastrukturmassnahmen, betrieblichen und verhaltensorientierten Massnahmen. Es gibt kaum einheitliche Daten, die für Quervergleiche zwischen den Agglomerationen oder für Längsvergleiche innerhalb einer Agglomeration erhoben und für die zukünftige Entwicklung und Förderung des Veloverkehrs (z.B. in Agglomerationsprogrammen) verfügbar sind. Für die Analyse in den schweizerischen Agglomerationen bedient sich die Forschungsarbeit der Methodentriangulation, mit der qualitative und quantitative Methoden kombiniert werden. Die wichtigsten Erkenntnisse dieser drei Analyseschritte (Literaturanalyse, Befragung, Quantitative Analyse) fliessen dann in eine systemische Analyse ein, um mit diesem ganzheitlichen Ansatz in ausgewählten Fallbespielen (je Agglomerationstypus) der Komplexität des Forschungsthemas gerecht zu werden. Dieses Verfahren ermöglicht es schliesslich, die Potenziale des Veloverkehrs in Agglomerationen mit verschiedenen Voraussetzungen mit hoher Zuverlässigkeit zu bestimmen.