ServicenavigationHauptnavigationTrailKarteikarten


Forschungsstelle
BK
Projektnummer
9/2003
Projekttitel
SELECTS-Studie (Swiss Electoral Studies)
Projekttitel Englisch
Swiss Electoral Studies

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
Anzeigen
Anzeigen
-
Anzeigen
Kurzbeschreibung
Anzeigen
-
-
-
Projektziele
Anzeigen
Anzeigen
-
Anzeigen
Abstract
Anzeigen
Anzeigen
Anzeigen
-
Umsetzung und Anwendungen
Anzeigen
-
-
-

Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Wahlforschung, Wahluntersuchung, Wahlanalyse,Wahlanalysen, Nationalratswahlen, Ständeratswahlen, Parlamentswahlen, Wahlen, Wahltheorien, Wahlkampagne, Wahlkampf, Wahlergebnisse, Wählerverhalten, Wählerschaft, Wahlentscheid, Wahlbeteiligung, Wählerstärken, Wählerlandschaft, Wählerfluktuation, Wählervolatilität, Fraktionalisierungsindex, Molinar-Index, Parteiidentifikation, Parteienwahl, Issue-Voting, Wahlsystem, Demoskopie, Befragung, Befragungen, Volksabstimmung, Volksabstimmungen, Abstimmungsverhalten, Repräsentativität
Schlüsselwörter
(Englisch)
Electoral studies, voters, voting, elections, participation, political behavior, party system, voter alignment, voter turnout, party choice, party support, strategic voting,
Schlüsselwörter
(Französisch)
Recherche électorale, analyse électorale d'une élection, suffrage, partis politiques, participation, comportement électoral, vote, élections fédérales, électorat, élections du Conseil National, élections du Conseil des Etats, enquêtes
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
- Wissenschaftliche Erforschung des Wählerverhaltens
- Sicherstellung der Vergleichbarkeit der Daten zu den Parlamentswahlen 2003 mit früheren (1995, 1999) und zukünftigen Studien
Projektziele
(Deutsch)
"Ziel des Projektes "Selects" ist, die Wahlforschung in der Schweiz zu professionalisieren, innovativ weiterzuentwickeln und zu institutionalisieren, sowie den Rückstand gegenüber der internationalen Wahlforschung aufzuarbeiten." (http://www.selects.ch/home.asp?lang=de)

"Die Schweizer Wahlstudie Selects 2003 knüpft an ihre beiden Vorgängerstudien Selects 1995 und Selects 1999 an. Während in Selects 1995 die Wirkung institutioneller, struktureller und kultureller Differenzen zwischen den Kantonen auf das individuelle Wahlverhalten im Vordergrund stand, beschäftigte sich Selects 1999 zentral mit den Meinungsbildungsprozessen in Wahlkampagnen bis hin zum individuellen Wahlentscheid. Im Rahmen von Selects 2003 werden Befragungs- und Kontextdaten erhoben, die einerseits in Anknüpfung an Selects 1995 die Untersuchung der Wirkung kantonaler Bedingungen auf das Wahlverhalten in dynamischer Perspektive erlauben. Andererseits wird eine nationale Panelbefragung der Respondenten aus Selects 1999 erstmals die Analyse der Veränderungen von individuellen Einstellungen und Verhaltensweisen zwischen zwei Wahlen ermöglichen." (http://www.selects.ch/selects03.asp?lang=de)
Projektziele
(Englisch)
"Selects aims at the professionalization, innovative development, and institutionalization of electoral research in Switzerland, and serves to correct for backlogs of Swiss research in comparison to the state of international electoral research." (http://www.selects.ch/home.asp?lang=en)

"The Swiss Electoral Study Selects 2003 ties up to its two predecessors Selects 1995 and Selects 1999. While Selects 1995 focused on the effects of institutional, structural, and cultural differences between the cantons on the individual voting behavior, Selects 1999 investigated opinion formation processes during the election campaign. Following Selects 1995, in Selects 2003 a national survey with regional boosts in 8 cantons will be conducted immediately after the election in October, and analogous context data will be collected. This design will also allow for dynamic analyses across contexts. On the other hand, a long-term panel survey of the respondents of the 1999 national survey will be conducted, which will permit for the first time to study stabilities and changes in individual opinions and behaviors between two elections." (http://www.selects.ch/selects03.asp?lang=en)
Projektziele
(Französisch)
"Les projets SELECTS visent à professionnaliser la recherche électorale en Suisse, la développer de manière innovatrice, à l'institutionnaliser et à la resituer dans les perspectives internationales actuelles." (http://www.selects.ch/home.asp?lang=fr)

"L'enquête électorale Selects 2003 s'inscrit dans la lignée des enquêtes Selects 1995 et Selects 1999. En 1995, les effets des différences institutionnelles, structurelles et culturelles cantonales sur le comportement électoral de chacun étaient mis au premier plan. En 2003, ce seront des données d'enquête et de contexte qui seront aussi obtenues, permettant de mettre dans une perspective temporelle les effets cantonaux analysés en 1995. Mais l'enquête de 2003 prévoit aussi une analyse par panel des répondants de Selects 1999 pour permettre, pour la première fois, une analyse des changements individuels entre deux élections fédérales." (http://www.selects.ch/selects03.asp?lang=fr)
Abstract
(Deutsch)
Bei der Nationalratswahl 2003 setzte sich der Trend zur Polarisierung des Parteiensystems fort, der bereits bei den vorangegangenen Wahlen 1999 und 1995 zu beobachten war: Die SVP und - weit weniger deutlich - die SP und die Grünen konnten Stimmengewinne verbuchen, während die Mitteparteien FDP und CVP erneut an Wähleranteilen verloren haben.

Die stärksten Wählerwanderungen sind in diesem Zeitraum offenbar von der FDP und der CVP hin zur SVP sowie innerhalb des linken Lagers zwischen der SP und den Grünen verlaufen. Dabei hat die FDP 2003 einen höheren Anteil ihrer ehemaligen Wählenden an die SVP verloren als noch 1999. Gleichzeitig konnte die SVP ihre Wählerschaft von 1999 bis 2003 besser halten als in der Vorperiode. Die SP schliesslich konnte 2003 einen grösseren Teil ihrer ehemaligen Wählerschaft nicht mehr an die Urne bewegen, als das 1999 der Fall war.

Die genannte Polarisierung findet auch im Einfluss der Einstellungen zu politischen Sachfragen auf den Parteientscheid der Wählerinnen und Wähler ihren Niederschlag. Dieser hat von 1995 bis 2003 in der Tendenz zugenommen. Die SVP hat sich in diesem Zeitraum mehr und mehr zu einer Partei der Gegner eines EU-Beitritts entwickelt. Bemerkenswert ist hingegen der Befund, dass diejenigen Wählerinnen und Wähler, die für eine Verminderung von Steuern auf hohe Einkommen sind, 2003 erstmals unterdurchschnittlich häufig SVP gewählt haben. Es ist der SVP also offenbar nicht gelungen, sich als Steuersenkungspartei zu profilieren. In dieser Hinsicht war die FDP erfolgreicher.

Ein weiteres Element des Wandels ist die Bedeutungszunahme der prominenten Köpfe der Parteien in der Wahlentscheidung der Bürgerinnen und Bürger. Persönliche Sympathien für bzw. Antipathien gegen Micheline Calmy-Rey, Ruth Metzler, Christoph Blocher und Pascal Couchepin haben den Parteientscheid 2003 vor allem bei den bürgerlichen Parteien stärker beeinflusst als bei den vorangegangenen Wahlen. In diesem Zusammenhang lässt sich durchaus von einer wachsenden Personalisierung der Politik sprechen.

Hinsichtlich der sozioökonomischen und soziodemografischen Merkmale der Wählerinnen und Wähler lassen sich einige bemerkenswerte Veränderungen bezüglich der Bedeutung der sozialen Klasse und der Religion zwischen 1995 und 2003 feststellen. Die SVP konnte in diesem Zeitraum in allen sozialen Klassen zulegen. Die FDP büsste hingegen in allen sozialen Gruppen Stimmenanteile ein. Die SP profitierte in erster Linie innerhalb der Gruppe der Führungskräfte und der sozialen und kulturellen Berufe. Die CVP verlor offenbar vor allem unter den Bauern Wähleranteile. Während sich der Einfluss der Konfession auf den Parteientscheid von 1995 bis 2003 verringert hat, spielte die Religiosität, hier gemessen durch die Kirchgangshäufigkeit, bei der Wahl 2003 offensichtlich eine wichtigere Rolle als bei den zurückliegenden Wahlen: Die SVP konnte als traditionell protestantische Partei ihren Stimmenanteil auch unter den Katholiken ausbauen - allerdings nur unter denjenigen Katholiken, die nicht oder nur selten in die Kirche gehen. Die Gruppe der praktizierenden Katholiken wies bei der Wahl 2003 hingegen eine unverändert hohe Neigung zur CVP auf. Neu war aber 2003, dass nun auch die praktizierenden Protestanten vermehrt CVP wählten. Dieser Befund steht nur auf den ersten Blick im Widerspruch zu den Stimmenverlusten der CVP insgesamt. Denn während der Wähleranteil der CVP unter den praktizierenden Christen unabhängig von deren Konfession gestiegen ist, ist der Anteil dieser Gruppe innerhalb der Wahlbevölkerung deutlich zurückgegangen.

Die Wahlbeteiligung ist von 1995 bis 2003 um 3 Prozentpunkte auf 45.2 leicht angestiegen. Dies lässt sich unter anderem durch eine deutliche Zunahme der Teilnahmebereitschaft in der Gruppe der jüngsten Wahlberechtigten zwischen 18 und 24 Jahren erklären. Zweitens kann ein positiver Einfluss der zunehmenden Polarisierung der Parteien auf die Wahlbeteiligung nachgewiesen werden, wobei eine zunehmende Polarisierung in erster Linie auf Wahlberechtigte mit moderateren politischen Positionen mobilisierend wirkte. Drittens geht die gestiegene Wahlbeteiligung teilweise auf die faktische Einführung der vereinfachten brieflichen Stimmabgabe in einigen Kantonen zurück. Deren mobilisierende Wirkung entfaltete sich aber offenbar gleichmässig über unterschiedliche Segmente der betroffenen kantonalen Wählerschaften. Vermutungen, die den Beteiligungsanstieg auf den Bedeutungszuwachs zurückführen, den die Nationalratswahl 2003 bereits im Vorfeld durch die breite öffentliche Diskussion über die Regierungszusammensetzung erfahren hat, finden in der vorliegenden Untersuchung hingegen keine Bestätigung.
(http://www.selects.ch/Wahlen2003.pdf)
Abstract
(Französisch)
La tendance à la polarisation du système de partis, qui pouvait déjà être observée lors des scrutins de 1995 et de 1999, s'est poursuivie avec les élections du Conseil national de 2003 : l'UDC et, dans une moindre mesure, le PS et les Verts ont pu améliorer leurs résultats aux urnes alors que les partis du centre, PRD et PDC, ont à nouveau perdu des suffrages.

Durant cette période, les " mouvements " d'électeurs les plus fréquents ont eu lieu du PRD et du PDC vers l'UDC, ainsi que parmi les partis de gauche, entre le PS et les Verts. En 2003, le PRD a perdu une plus grande partie de son électorat au profit de l'UDC que ce n'était le cas en 1999. L'UDC, par contre, a pu conserver une part plus importante de son électorat entre 1999 et 2003 qu'elle ne l'avait fait entre 1995 et 1999. Finalement, la proportion d'anciennes électrices et d'anciens électeurs du PS qui se sont abstenus était plus élevée en 2003 qu'en 1999.

Cette polarisation se manifeste également dans l'influence sur le choix électoral des attitudes des électrices et électeurs face aux enjeux politiques. Cette influence s'est tendanciellement renforcée entre 1995 et 2003. Durant cette période, l'UDC est de plus en plus devenue un parti des opposants à une adhésion à l'Union Européenne. Il est par contre plus surprenant d'observer que les électrices et électeurs favorables à une diminution de l'imposition sur les hauts revenus ont, pour la première fois en 2003, voté moins fréquemment pour l'UDC que la moyenne. L'UDC n'a donc visiblement pas réussi à se profiler comme un parti favorable à une baisse des impôts. A cet égard, le PRD a eu bien plus de succès.

L'importance croissante des personnalités les plus en vue des partis dans les choix électoraux des citoyennes et citoyens constitue un autre facteur de changement. Les sympathies ou antipathies pour Micheline Calmy-Rey, Ruth Metzler, Christoph Blocher et Pascal Couchepin ont influencé le vote plus fortement en 2003 que lors des élections précédentes, en particulier pour les partis bourgeois. On peut à cet égard parler d'une personnalisation accrue de la politique.

En ce qui concerne les caractéristiques socio-économiques et sociodémographiques des électrices et électeurs, quelques changements notables peuvent être relevés entre 1995 et 2003 dans l'importance de la classe sociale et de la religion. Durant cette période, l'UDC a réussi à améliorer son résultat parmi toutes les classes sociales. Le PRD, par contre, a perdu des suffrages parmi tous les groupes sociaux. Le PS s'est avant tout renforcé au sein des cadres supérieurs et des managers ainsi que des professions sociales et culturelles. Le PDC, quant à lui, a surtout perdu des suffrages parmi les agriculteurs. Alors que l'influence de la confession sur le choix électoral s'est affaiblie entre 1995 et 2003, la religiosité, mesurée ici par la fréquence de la pratique religieuse, a joué un rôle plus important en 2003 que lors des scrutins précédents. L'UDC, un parti traditionnellement protestant, a renforcé son assise parmi les catholiques, mais toutefois seulement parmi celles et ceux qui ne vont pas ou pas fréquemment à l'église. Le soutien des catholiques pratiquants au PDC, par contre, était tout aussi marqué en 2003 qu'auparavant. Le PDC a également réussi, en 2003, à accroître sa part de suffrages parmi les protestants pratiquants. Ceci peut a priori sembler contradictoire par rapport aux pertes que le PDC a enregistrées dans l'ensemble. Toutefois, si le soutien au PDC s'est effectivement renforcé parmi les chrétiens pratiquants, la taille de ce groupe au sein de l'électorat a diminuée de manière assez nette.

De 1995 à 2003, la participation électorale a légèrement augmenté de 3 points, passant à 45.2 pour cent. Cette augmentation s'explique notamment par un net renforcement de la participation parmi les électrices et électeurs les plus jeunes, âgés entre 18 et 24 ans. Ensuite, on peut observer un impact positif de la polarisation des partis sur le taux de participation. L'accroissement de la polarisation a surtout conduit à une mobilisation accrue des électrices et électeurs ayant des positions politiques modérées. Troisièmement, l'accroissement de la participation est également dû en partie à l'introduction, dans quelques cantons, du vote par correspondance simplifié. Les différents segments de l'électorat des cantons en question ont visiblement été mobilisés de manière égale par ce changement. L'analyse présentée ici, par contre, ne confirme pas l'hypothèse selon laquelle l'accroissement de la participation serait dû à la plus grande importance accordée aux élections du Conseil national de 2003, à la suite des débats, durant la campagne, sur la composition du gouvernement.
Abstract
(Italienisch)
La tendenza alla polarizzazione del sistema partitico, già osservata in occasione degli scrutini del 1995 e del 1999, si è rafforzata con le elezioni del Consiglio nazionale del 2003. L'UDC e, in misura minore, il PS e i Verdi, sono cresciuti elettoralmente, mentre i partiti di centro, il PLR e il PPD, hanno registrato di nuovo delle perdite.

Nell'arco di questo periodo, i flussi elettorali più importanti si sono espressi nello spostamento di elettori dal PLR e dal PPD verso l'UDC. Tra i partiti di sinistra, il travaso è avvenuto dal PS in direzione dei Verdi. Nel 2003, rispetto al 1999, il PLR ha perso una quota maggiore del proprio elettorato in favore dell'UDC. Oltre ad aver conquistato questi voti, l'UDC ha conservato una parte più rilevante del proprio elettorato tra il 1999 e il 2003, rispetto al periodo 1995-1999. Infine, è cresciuta, nel 2003, la quota di elettori che in precedenza avevano votato PS e che non si sono più recati alle urne.

La polarizzazione si ripercuote anche sull'influenza che l'atteggiamento degli elettori verso alcune tematiche politiche esercita sulla loro scelta elettorale. Questa influenza si è tendenzialmente rafforzata tra il 1995 e il 2003. L'UDC si è delineato sempre più come un partito contrario all'adesione all'UE. Sorprende però constatare che, nel 2003, per la prima volta, gli elettori favorevoli ad una diminuzione dell'imposizione fiscale sui redditi alti abbiano votato meno per l'UDC rispetto alla media dei votanti. L'UDC non è insomma riuscito a profilarsi come partito favorevole agli sgravi fiscali, mentre il PLR, in questo campo, ha riscosso un ben più chiaro successo.

Altro fattore di cambiamento è la crescente importanza, nelle scelte elettorali dei cittadini, delle personalità di spicco dei partiti. La simpatia o l'antipatia verso Micheline Calmy-Rey, Ruth Metzler, Christoph Blocher e Pascal Couchepin hanno influenzato il voto del 2003 più che quello delle precedenti tornate eletto-rali, favorendo in particolare i partiti borghesi. A questo proposito, si può parlare di una crescente personalizzazione politica.

Sono notevoli anche i cambiamenti avvenuti tra il 1995 e il 2003 dal punto di vista delle caratteristiche socio-economiche e socio-demografiche degli elettori, in particolare nella rilevanza assunta dalla classe sociale e dalla religione. Se l'UDC ha potuto in questo periodo migliorare il proprio risultato in tutte le classi sociali, il PLR ha invece perso sostegni in tutti i gruppi sociali. Il PS ha conquistato ulteriori voti dalla categoria dei dirigenti e dei manager e da quella delle professioni sociali e culturali. Il PPD ha soprattutto perso voti fra i contadini. Mentre tra il 1995 e il 2003, l'influsso dell'appartenenza confessionale sulla scelta elettorale è diminuito, il sentimento religioso, da noi misurato attraverso la frequenza alle pratiche religiose, ha apparentemente svolto un ruolo più importante nel 2003, rispetto alle elezioni passate. L'UDC, partito tradizionalmente protestante, ha conquistato maggiore sostegno fra i cattolici che frequentano però poco o per nulla le funzioni religiose. Il sostegno al PPD da parte dei cattolici praticanti, si è invece mante-nuto forte per tutto il periodo, fra il 1995 e il 2003. Nel contempo, il PPD è riuscito, nel 2003, ad attrarre maggiori sostegni elettorali dai protestanti praticanti. Tali considerazioni possono apparire a prima vista contraddittorie rispetto alle perdite registrate, globalmente, dal PPD. Ebbene, se il sostegno al PPD da parte dei cristiani praticanti si è rafforzato, è anche vero che la loro quota complessiva, in seno all'elettorato, è diminuita in modo abbastanza netto.

In generale, osserviamo che, tra il 1995 e il 2003, la partecipazione elettorale è leggermente aumentata, di 3 punti percentuali, raggiungendo il 45,2%. Questo fenomeno è legato in particolare al netto aumento della partecipazione da parte degli elettori più giovani, di età compresa tra i 18 e i 24 anni. In secondo luogo, notiamo che la polarizzazione partitica ha avuto un impatto positivo sul tasso di partecipazione. Questo fenomeno ha accresciuto soprattutto la mobilitazione degli elettori che hanno posizioni politiche più moderate. In terzo luogo, il voto per corrispondenza agevolato ha mobilitato, nei cantoni dove è stato introdotto, in modo omogeneo i diversi segmenti dell'elettorato. L'analisi che presenteremo non conferma però l'ipotesi secondo la quale l'aumento della partecipazione sarebbe dovuto alla percezione di una maggiore importanza delle elezioni del Consiglio nazionale del 2003, in ragione dei dibattiti che si sono svolti durante la campagna elettorale sulla composizione del governo.
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
Die Daten werden auf der Datenbank SIDOS zur Verfügung gestellt.