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Forschungsstelle
BAFU
Projektnummer
2004.H.11
Projekttitel
Bewertung Ressourcenpotential von Abfällen

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
LCA
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Das Instrument der Ökobilanz hat sich für die Unterstützung der Produktpolitik weitgehend durchgesetzt. Damit basiert die heutige Produktpolitik auf der Maxime den Lebensweg von der Wiege bis zur Bahre zu optimieren. Die Ökobilanzierung weist aber bei Abfall- und Recyclingprozessen, d.h. an den Schnittstellen einer Wiege-zu-Wiege-Kreislaufwirtschaft, uneinheitlich gelöste methodische Probleme auf. Dies weil die Lebenszyklusanalyse traditionell von linearen Wiege-zur-Bahre-Lebenswegen ausgeht, und eine Kreislaufführung als methodischer Sonderfall gilt. Das "Leitbild für die schweizerische Abfallwirtschaft" basiert dagegen auf Überlegungen, die aus der Stoffflussanalyse herrühren und stark von Prof. Baccini's Arbeiten geprägt sind. Diese Überlegungen beinhalten zumindest gedankliche Schritte zur Kreislaufwirtschaft und schliessen insbesondere Überlegungen zur Organisation der Deponien als Zwischenlager ein.

In den letzten Jahren wurden verschiedene Beiträge zur Konkretisierung der Abfall- und Ressourcenfrage erarbeitet. Helmut Rechberger hat mit der statistischen Entropie die Qualitätsveränderungen der Lager für einzelne Elemente untersucht und damit eine Bewertungsgrösse für Prozesse [SKE] vorgeschlagen. Rainer Bunge hat konkretere Untersuchungen zu Verfahren und Aufwendungen zur Gewinnung von Wertstoffen aus KVA-Schlacke angestellt und Ruedi Müller-Wenk hat im Rahmen einer Ökobilanzbewertungsmethode die Zusammenhänge zwischen Ressourcenqualität und Energieaufwand zur Gewinnung von Wertstoffen quantifiziert.
Damit besteht eine Vielzahl von Puzzleteilchen, die bisher nicht zu einem ganzen Bild vereint wurden und damit weder die Abfallpolitik noch die Produktpolitik als Ganzes beeinflussen konnten.
Projektziele
(Deutsch)
Die Studie soll zeigen, wie sich die vorhandenen Instrumente und Methoden kombinieren lassen, um die Modellierungsmöglichkeiten "von der Wiege zur Bahre" mit Aspekten "von der Bahre zur Wiege" zu ergänzen. Es sollen dabei technische, wirtschaftliche und ökologische Aspekte diskutiert werden.