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Das Gesundheitsrisiko durch nichtionisierende Strahlung (NIS) wird in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Es werden immer wieder Fallbeispiele genannt, bei denen Gesundheitsbeschwerden auf die Wirkung von elektromagnetischen Feldern zurückgeführt werden (sog. elektromagnetische Hypersensibilität). Die Häufigkeit dieses Phänomens in der Schweiz ist jedoch weitgehend unbekannt, ebenso wie der Grad der Besorgnis in der Bevölkerung vor Gesundheitsauswirkungen durch NIS. Diese beiden Fragen sind in einer repräsentativen Telefonbefragung untersucht worden, welche zwischen Mai und Juli 2004 bei Personen über 14 Jahren in der deutsch- und französischsprachigen Schweiz durchgeführt wurde. Dabei zeigte sich, dass rund 5 Prozent der Befragten überzeugt sind, gesundheitlich durch NIS beeinträchtigt zu sein. Als Beschwerden werden haupt-sächlich unspezifische Krankheitssymptome wie Schlafstörungen oder Kopfschmerzen angegeben. Rund 53% der Befragten haben zwar selber keine Beschwerden im Zusammenhang mit NIS, machen sich jedoch Sorgen um die eigene Gesundheit wegen mindestens einer der bekannten elektromagnetischen Feldquellen. Die restlichen 42% befürchten nicht, dass ihre Gesundheit durch NIS beeinträchtigt werden kann.
Link zum Schlussbericht:
Link zur Pressemitteilung vom 08.04.2005: