Die Grundlage für das Gesundheitsmonitoring der Migrationsbevölkerung bildet die Strategie "Migration und Gesundheit 2002-2006", die aus einer breit angelegten Untersuchung unter Expertinnen und Experten und einer ausgedehnten Vernehmlassung hervorging. Sie wurde in Anlehnung an die WHO-Zielsetzung "Gesundheit für alle im Jahr 2000" vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Flüchtlinge (BFF), dem Bundesamt für Zuwanderung, Integration und Auswanderung (IMES) und der Eidgenössischen Ausländerkommission (EKA) erarbeitet und im Juli 2002 vom Bundesrat verabschiedet.
Längerfristiges Ziel der Strategie ist die Schaffung eines Gesundheitswesens, welches den Bedürfnissen einer durch Migration veränderten Gesellschaft gerecht wird. Um den Zugang zum Gesundheitswesen zu verbessern und um spezifische Leistungen zu erbringen, werden Massnahmen in fünf definierten Interventionsbereichen umgesetzt.