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Forschungsstelle
BFE
Projektnummer
100395
Projekttitel
Gütesiegel "geothermische Quelle"

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Schlussbericht
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
TP0035;Geothermie
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Erarbeiten eines QS-Systems für mittelgrosse Geothermie-Anlagen : Gütesiegel für den unterirdischen Teil (geothermische Energiequelle).
Zahlungen 2004 via V 151'196
Schlussbericht
(Deutsch)
Die Auslegung von Erdwärmesonden-Anlagen wird durch die bisherigen Gütesiegel nur marginal abgedeckt. Und auch nur bei einfachen Kleinanlagen. Vor allem mittlere und grossen Erdwärmesondenanlagen, welche sehr komplexe und schwierig zu behandelnde Systeme sein können, sind von der Gütesicherung nicht erfasst. Es werden zwei Konzepte zur Gütesicherung vorgeschlagen: Einerseits ein Gütesiegel, welches auf einem Objektblatt aufbaut, dass gleichzeitig Arbeitshilfe und Qualitätsnachweis ist. Ein solches Gütesiegel ist freiwillig und basiert auf einer Selbstdeklaration der Planer. Kontrollen sind notwendig. Das Gütesiegel ist deshalb auch mit Kosten verbunden. Es wird mit einer Marktdurchdringung von gut 20% innert 2 – 3 Jahren gerechnet. Das zweite Konzept, welches schliesslich zur Realisierung empfohlen wird, basiert primär auf der Festlegung des aktuellen Standes der Technik mittels einer sia-Norm. Diese Norm dieser Norm soll über die faktische Monopolstellung der Erdwärmesonden-Bohrfirmen mit Gütesiegel rasch verbreitet und deren Anwendung mit sanftem Zwang durchgesetzt werden. Als Zwangsmittel dienen die Allgemeinen Bohr- und Lieferbedingungen der Gütesiegel-Bohrfirmen gemeinsam mit einer Informationsoffensive. Diese Methode ist nicht nur kostengünstig, sie garantiert auch eine sehr rasche Verbreitung und Anwendung der Norm. Die Marktdurchdringung wird die des Gütesiegels für Erdwärmesonden- Bohrfirmen erreichen. Allerdings muss die Norm vorher erarbeitet werden. Ein Zeitaufwand von rund einem Jahr bis zur Fertigstellung eines Entwurfes, welcher anschliessend in die Vernehmlassung geht.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Schweizerische Vereinigung für Geothermie

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Eugster,Walter J.
Zugehörige Dokumente
Schlussbericht
(Englisch)
The design of borehole heat exchanger (BHE) plants is covered only marginally through the existing quality labels . And only for small and simple systems. Especially the middle and large sized BHE plants are excluded from the labels. And exactly those plants are very difficult to treat and to handle. Two concepts of quality control are proposed. On one hand a quality label, which is based on a object sheet, that is both, a planning help and a quality proof. There is no duty for the HVAC engineers to acquire such a quality label. The label is based on a self quality declaration of the engineers. Therefore a controlling system is needed which induces costs to the labelled engineers. A market penetration of around 20% is predicted for the first three years. The second concept is based on a clear definition of the actual state of the art in designing a BHE plant in a formal sia standard. This concept is proposed for realisation. Nearly 90% of the Swiss BHE drilling market is penetrated by the labelled drilling companies which have agreed to demand from their HVAC engineers to apply the new sia standard either by their general drilling and delivery conditions or by a special agreement. This fact guarantees a fast spreading and application of the new sia standard. A collateral information offensive for the HVAC engineers working in the design of BHE plants needs to be stated in any way. This method is not only very cheap but also guarantees a fast and a broad market penetration which must have nearly the same grade as the quality label for drilling companies. But of course, the new standard has to be elaborated first, which should be possible within approximately one year.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Schweizerische Vereinigung für Geothermie

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Eugster,Walter J.