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Forschungsstelle
BFE
Projektnummer
100046
Projekttitel
Wärmeversorgung Pfadiheim Weiermatt Köniz

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Publikationen / Ergebnisse
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Schlussbericht
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
TP0038;Solarenergie (thermisch & PV)
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Pfadiheim Weiermatt, fortschrittliches Energiekonzept (Warmwasserkollektoren und Wärmepumpe)
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Die Projektziele konnten nicht wie gewünscht erreicht werden: Die installierten Wärmezähler waren allesamt (von Werk her) falsch programmiert. Die Firma IGS hat alle Zähler ausgebaut und durch neue ersetzt. Der ersetzte Wärmezähler Heizung, welcher dem Leitsystem die momentane Leistungsabgabe liefern sollte, funktionierte leider nach der Inbetriebnahme nicht. Der Zähler konnte nicht mit dem Leitsystem der Firma Siemens kommunizieren. Der Zähler ist erneut ausgebaut worden. Der Ersatzzähler ist beim Hersteller, der Firma KUNDO in Deutschland, bestellt worden, kann aber erst gegen Ende November geliefert und installiert werden. Die Regulierung welche über die Zähler die momentanen Leistungen und Energiedaten erfassen soll und damit die Grundlage liefern ob eine Wärmepumpe zugeschaltet oder auch weggeschaltet werden muss, ist somit nicht gegeben. Die einzig vorhandene Führungsgrösse ist momentan der Energiespeicher. Die Stufenregulierung der Wärmepumpen wird zur Zeit noch provisorisch über die Fühler am Energiespeicher bestimmt. Es konnten aber auch schon Optimierungsmöglichkeiten erkannt werden. Die Heizgruppen konnten von 55°C Vorlauftemperatur im Auslegungsfall, um 5 Kelvin auf 50°C gesenkt werden. Das Senken der Temperaturen wirkt sich direkt auf die Leistungsziffer der Wärmepumpen aus. Je tiefer die Kondensationstemperatur (bei gleich bleibender Verdampfungstemperatur), desto geringer ist die Stromaufnahme. Im Weiteren sind die Thermostatventile im ganzen Heim, auf der Stellung 3 blockiert worden, was einer Raumtemperatur von ~20°C entspricht. Die Ventile waren zum Teil auf der Stellung 5, was zu erhöhten Raumtemperaturen geführt hatte und somit auch zu grösseren Energieverlusten (Transmission).

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Neuenschwander - Neutair AG

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Messerli,André
Rickenbach,Stefan
Zugehörige Dokumente
Schlussbericht
(Deutsch)
Der Heimverein Falkenstein Köniz hat sich im Herbst 2002 entschieden, die alte störungsanfällige Heizungsanlage zu sanieren. Der Heimverein war schon vor 14 Jahren beim Bau des Heimes Falkenstein als Pionier und Vorbild aufgetreten und hatte sich nicht für eine günstige konventionelle Ölheizung sondern für eine Luft-Wasserwärmepumpe entschieden. Als Vorreiter, sowie aus pädagogischen Gründen, ist der Heimverein nach wie vor an einer rationellen und umweltfreundlichen Anlage interessiert. Verschiedene Varianten wie Holzschnitzel, Holzpellets, Wärmepumpen mit unterschiedlichen Energienutzungen, sowie Solarkollektoren wurden geprüft. Faktoren wie: - Kosten-/Nutzenberechnungen - Serviceaufwendungen - Nebenkosten - Bedienungsfreundlichkeit - geographische Ausrichtung des Gebäudes haben die Heimleitung dabei unterstützt, die nun realisierte Variante für das Heim zu finden. Die Entscheidung: Die alte störungsanfällige Wärmepumpenanlage durch eine neue zu ersetzen. Zusätzlich soll die Anlage mit Solarkollektoren zur Warmwasseraufbereitung und zur Heizungsunterstützung ergänzt werden. Innert kürzester Zeit konnte der Heimverein Falkenstein Köniz das „Solar- und Heizungsprojekt Pfadiheim Weiermatt“ realisieren, welches drei Teile umfasste: • Sanierung der Wärmeversorgung (thermische Kollektoren, vier möglichst „intelligent gesteuerte“ Wärmepumpen; Wasserhygiene) • Photovoltaikanlage • Solare Strassenlampen (in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Köniz) Obschon die Koordination nicht ganz einfach war und relativ wenig Zeit für Planung und Ausführung zur Verfügung stand, klappte die Realisation der „Solar- und Heizungsanlage Pfadiheim Weiermatt“ ausgezeichnet und praktisch pannenfrei. Die Projektorganisation hat sich bewährt. Die im Jahresbericht 2003 von Neuenschwander-Neutair AG erwähnten Probleme bei der Optimierung der Steuerung liessen sich sehr bald beheben. Für die Benützer des Pfadiheimes gab es nie Nachteile, Heizung und Warmwasser funktionierten immer problemlos. Die „Solar- und Heizungsanlage Pfadiheim Weiermatt“ wird in der Öffentlichkeit gut beachtet: Mit dem erfolgreichen „Solar-Energie-Tag“ am 6. September 2003 wurde die Anlage eingeweiht und der Öffentlichkeit vorgestellt. Auch mit der Medienpräsenz sind wir zufrieden. Am 9. März 2004 fand im Pfadiheim Weiermatt ein Energie-Apéro über diese Solar- und Heizungsanlage statt. Das war eine Veranstaltung unter Leitung der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern BVE in Zusammenarbeit mit den Energieämtern und -fachstellen der Kantone Solothurn, Freiburg und Jura sowie Espace Mittelland und Energie Schweiz. 91 Fachpersonen oder an der Solarenergie Interessierte nahmen am Energie-Apéro im Pfadiheim Weiermatt teil. Der Könizer Gemeindepräsident Henri Huber eröffnete diese Tagung und überbrachte die Grüsse des Gemeinderates.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Neuenschwander - Neutair AG
Heimverein Falkenstein

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Messerli,André
Jenni,Heinz
Zugehörige Dokumente