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Forschungsstelle
ART (FAT)
Projektnummer
04.42.03.03
Projekttitel
Beurteilung von Fütterungssystemen und Fütterungsverfahren in der Schweinehaltung
Projekttitel Englisch
Evaluation of feeding systems and feeding procedures in pig production
Kurztitel
Fütterungssysteme für Schweine

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Umsetzung und Anwendungen
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Neue Kenntnisse/Literatur
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Arbeitsvorgang/Stand der Arbeiten
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Kunden/Berichterstattung
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Publikationen / Ergebnisse
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Englisch)
feeding systems, pigs, fattening, piglets, sows, postweaning period, unrestricted feeding
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
In der Schweinehaltung erfolgen derzeit die meisten Neuerungen im Bereich der Fütterungssysteme, wobei diese einen weitergehenden Einfluss auf die Gestaltung der Haltungsumwelt und das Management haben. So besteht z.B. bei allen Alterskategorien die Tendenz zur Haltung in immer grösseren Gruppen, und viele neuere Fütterungssysteme werden mit mehr Tieren als Fressplätzen betrieben. Daraus ergeben sich Fragen des Tier-Fressplatzverhältnisses und der Art und Weise der Befüllung der Tröge, bzw. des Schutzes des einzelnen Tieres beim Fressen.

Zum Tier-Fressplatzverhältnis bei verschiedenen Fütterungseinrichtungen wurden an der FAT schon mehrere Untersuchungen durchgeführt (Abruffütterungen, Rohrbreiautomaten, Sensorfütterung). Es ist zu erwarten, dass in den nächsten Jahren weitere Fütterungssysteme auf den Markt kommen, bei denen Angaben zum maximal möglichen Tier-Fressplatzverhältnis gemacht werden müssen.

Bei der Ferkelaufzucht und Mastschweinehaltung ungelöst ist die Frage der Definition der Vorratsfütterung (ad libitum-Fütterung). Gemäss der mit solchen Fütterungssystemen verbundenen Auflagen (Prüf- und Bewilligungsverfahren für serienmässig hergestellte Stalleinrichtungen) muss den Schweinen bei der ad libitum-Fütterung dauernd Futter zur Verfügung stehen. Bei mehreren neueren Fütterungseinrichtungen (z.B. Intervallfütterungsanlagen in der Ferkelaufzucht, Sensorfütterung in der Mast) ist jedoch v.a. aus Gründen der Hygiene ein dauerndes Befüllen der Tröge nicht machbar. Daher sollte aufgezeigt werden, unter welchen Bedingungen ohne Nachteile für die Tiere vom Grundsatz des dauernden Angebots an Futter abgewichen werden kann.
Projektziele
(Deutsch)
1. Neue Fütterungseinrichtungen für Schweine sind unter Berücksichtigung der Aspekte der Verfahrenstechnik, Haltungsumwelt, Management und Tiergerechtheit beurteilt.
2. Die tierbezogenen Kriterien für die Beurteilung der ad libitum-Fütterung von Schweinen liegen vor.
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
Für spezifische Informationen kontaktieren Sie bitte die angegebene Person.
Umsetzung und Anwendungen
(Englisch)
For more detailed information please contact the person in charge of the project
Umsetzung und Anwendungen
(Französisch)
Pour des informations supplémentaires veuillez contacter la personne indiquée.
Umsetzung und Anwendungen
(Italienisch)
Per ulteriori informazioni vogliate contattore il responsabile menzionato.
Neue Kenntnisse/Literatur
(Deutsch)
Kircher A., 2001. Untersuchungen zum Tier-Fressplatz-Verhältnis bei der Fütterung von Aufzuchtferkeln und Mastschweinen an Rohrbreiautomaten unter dem Aspekt der Tiergerechtheit. FAT-Schriftenreihe Nr. 53.
Schäfer E.-M., 1999. Vergleichende Untersuchungen des Nahrungsaufnahmeverhaltens und der Wachstumsintensität von Mastschweinen und Ferkeln an Rohrbreiautomaten und anderen Fütterungssystemen unter besonderer Berücksichtigung der Gruppengrösse. Diss. Uni Giessen.
Schulze Dernebockholt B., 1998. Sensorfütterung mit Fresszeitsteuerung bei Mastschweinen im Vergleich zur herkömmlichen Flüssigfütterung am Längstrog. Universität-Gesamthochschule Paderborn.
Weber R., Ibscher A. und Stauffacher M., 2002. Aggressionsverhalten und tageszeitliche Verteilung der Futteraufnahme von Zuchtsauen am Breinuckel. Aktuelle Arbeiten zur artgemässen Tierhaltung 2001. KTBL-Schrift 407. 28-35.
Arbeitsvorgang/Stand der Arbeiten
(Deutsch)
1. Neue Fütterungssysteme in der Schweinehaltung
In diesem Teilprojekt muss von Fall zu Fall entschieden werden, ob neue Fütterungssysteme aufgrund schon bekannter ähnlicher Systeme beurteilt werden können oder ob ein experimenteller Versuch notwendig ist.
2. Definition ad libitum-Fütterung
Die Fragestellung soll mittels eines experimentellen Versuches beantwortet werden. Dabei wird die Befüllung der Futterautomaten nach in einem Vorversuch noch zu bestimmenden Zeitintervallen variiert werden.In beiden Teilprojekten wird das Schwergewicht der Datenerhebung auf das Aggressionsverhalten der Schweine im Bereich des Futtertroges gelegt. Neben den Verhaltensparametern spielen auch die Leistungsparameter eine wichtige Rolle. Ist das Tier-Fressplatz-Verhältnis zu gross oder werden Futterautomaten zu wenig oft gefüllt, so können rangschwache Tiere nur ungenügend Futter aufnehmen. Dadurch sinken die täglichen Zunahmen dieser Schweine, und die Streuung der Zunahmen in der Gruppe nimmt zu.
Kunden/Berichterstattung
(Deutsch)
Kunden
Firmen, Forschung, Lehre und Beratung, Nicht fachspezifisches Publikum, Produzenten

Kundennutzen
Dank dieser Erkenntnisse lassen sich Fütterungssysteme bei Schweinen und deren Betriebe besser bezüglich Tiergerechtheit einordnen. Sie unterstützen auch den entsprechenden Vollzug.

Berichterstattung
Landw. Fachpresse,
Internationale Journals,
Vorträge,
FAT-Berichte
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Für spezifische Informationen kontaktieren Sie bitte die angegebene Person.
Publikationen / Ergebnisse
(Englisch)
For more detailed information please contact the person in charge of the project
Publikationen / Ergebnisse
(Französisch)
Pour des informations supplémentaires veuillez contacter la personne indiquée.
Publikationen / Ergebnisse
(Italienisch)
Per ulteriori informazioni vogliate contattore il responsabile menzionato.