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Forschungsstelle
BAG
Projektnummer
99.000940
Projekttitel
Glykol- und Isothiazolinon-Verbindungen in der Innenraumluft

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Abstract
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Umsetzung und Anwendungen
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Publikationen / Ergebnisse
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Glykol-Verbindungen
Isothiazolinonin-Verbindungen
Innenräumen
Lacke, Farben und Klebstoffe
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Auftrag
Messung von Glykol- und Isothiazolinon-Verbindungen in frisch gestrichenen Innenräumen.

Auftragsumschreibung
Der Beauftragte wählt Objekte aus, die frisch gestrichen werden und erkundigt sich nach den verwendeten Farben. Die Produktenamen teilt er der Abteilung Chemikalien am BAG mit. Die Abteilung kontrolliert die Zusammensetzung und gibt dem Beauftragten eine Liste mit den Produkten, die nach Anstrich getestet werden sollen. Dies ermöglicht Farben mit unter-schiedlichen Konzentrationen der Problemstoffe zu testen. Von jedem ausgewählten Objekt wird 2 mal eine Probe der Innenraumluft gezogen - einmal kurz nach Anstrich und einmal nach einem längeren Zeitraum (wird vom Auftraggeber und Beauftragten noch genau festgelegt). Der zeitliche Verlauf der Verdunstung soll ermittelt werden. Es ist vorgesehen, 22 Objekte zu analysieren. Die Proben werden auf Glykol- und Isothiazolinon-Verbindungen getestet. Das Projekt wird mit einer detaillierten Fragebogenerhebung begleitet. Über die Ergebnisse des Projekts wird ein Bericht zu Handen des Auftraggebers verfasst. Er soll eine toxikologische Beurteilung der Innenraum-Luftkonzentrationen nach Renovierungsarbeiten mit handelsübli-chen Farben ermöglichen.
Projektziele
(Deutsch)
Zelsetzung und Wirkung des Vertrages (outcome)
Die Einführung von lösemittel-armen bzw. -freien Lacke, Farben und Klebstoffe erfolgte aus ökologischen Erwägungen und der Einsatz wird immer häufiger. Diese Produkte enthalten häufig Glykolverbindungen als Verlaufmittel und Isothiazolinone als Topfkonservierungsmittel. Beide Stoffgruppen können zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.
Die Studie klärt nun ab, in welchem Ausmass Glykol- und Isothiazolinon-Verbindungen in der Raumluft von genutzten Innenräumen in der Schweiz nachweisbar sind.

Zielsetzung (Ebene Auftrag)
Frisch gestrichene Objekte werden ausgewählt und zu 2 verschiedenen Zeitpunkten nach Anstrich Innenraumluft-Proben entnommen.
Die Analytik der VOC und schwerflüchtigen Glykole wird mit Standardmethoden durchgeführt. Die Bestimmung der Isothiazolinon-Verbindungen wird im Kantonslabor Basel-Stadt durchgeführt (Vertrag Nr. 99.000943). Das Projekt wird mit einer detailierten Fragebogenerhebung begleitet.

Wirkungsumschreibung (Ebene Auftrag/Ziel)
Das Ausmass der Belastung durch Glykol- und Isothiazolinon-Verbindungen in der Luft von genutzten Innenräumen in der Schweiz wird erfasst. Der zeitliche Verlauf der Konzentrationen in der Raumluft nach Anstrich wird bestimmt.
Der Abschlussbericht wird eine toxikologische Beurteilung der Innenraum-Luftkon-zentrationen nach Renovierungsarbeiten mit handelsüblichen Farben ermöglichen.

Wirkungsindikatoren
Experten für das Fachgebiet sind einbezogen.
Die Grundlage wird geschaffen, um mit Produkte-Herstellern eventuell nötige präventive Massnahmen zu diskutieren.
Die Auswirkung von ökologischen Überlegungen auf die Produkte-Zusammenset-zung wird durchleuchtet.
Abstract
(Deutsch)
Der Schlussbericht ist beim Bundesamt für Gesundheit, Fachstelle Gesundheit und Umwelt, einsehbar
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
Der Schlussbericht ist beim Bundesamt für Gesundheit, Fachstelle Gesundheit und Umwelt, einsehbar
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Der Schlussbericht ist beim Bundesamt für Gesundheit, Fachstelle Gesundheit und Umwelt, einsehbar