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Unité de recherche
OFSPO
Numéro de projet
02-012
Titre du projet
Analytische Überprüfung von Sport-Supplementen

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
Mots-clé
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Description succincte
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Objectifs du projet
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Résumé des résultats (Abstract)
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Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)
Sport-Supplemente
falsche Deklaration
Hormonverunreinigungen
Prohormonverunreinigungen
Stimulanzien
Ephedrin
Koffein
Dopinganalyse
Description succincte
(Allemand)
In den letzten Jahren erschienen viele Berichte zu Verunreinigungen in oder falscher Deklaration bei Sport-Supplementen. Im Jahre 2000 wurde bereits eine erste Studie durch das BASPO und LAD durchgeführt. Bei dieser Studie wurden vor allem Supplemente untersucht, die über das Internet beschafft werden konnten. In der damaligen Studie wurden 75 Sport-Supplemente insbesondere auf mögliche Hormon- oder Prohormonverunreinigungen und auf einige Stimulanzien untersucht. Bei sieben Produkten wurden Hormone analysiert, die nicht auf der Etikette aufgeführt wurden und bei zwei weiteren Produkten wurde Ephedrin und Koffein gefunden, ohne dass eine entsprechende klare Bezeichnung vorhanden war. In der Zwischenzeit wurden diese Resultate von anderen Labors (Dopinganalyselabors von Köln, Gent und Los Angeles) bestätigt.
In der Schweiz ist das Interesse zur Wiederholung dieser Studie gross. Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat im Rahmen einer Zollkampagne im Jahr 2001 erste Erfahrungen mit der Analytik von Dopingsubstanzen in Supplementen gesammelt. Deshalb soll mit der neuen Studie einerseits eine Koordination und ein Datenaustausch zwischen dem LAD und dem Kantonalen Labor Basel Stadt stattfinden. Andererseits sind auch in der Schweiz Probleme mit Supplementen und nicht deklariertem Ephedrin aufgetreten. Swissmedic warnte kürzlich vor diesen Supplementen. Zudem hat mit der neuen Schweizer Lebensmittelverordnung in diesem Bereich eine gewisse Liberalisierung stattgefunden, die möglicherweise dazu führt, dass der Schweizer Markt mit Supplementen aus einem weniger regulierten Markt (z.B. USA) überschwemmt wird. Auf internationaler Ebene hingegen haben mehrere Länder vorgeschlagen, dass für Sport-Supplemente eine strengere Ettiketierungspflicht eingeführt werden sollte.

Mit der neuen Studie soll abgeklärt werden, ob sich die Situation bei den Sport-Supplementen in den letzten zwei Jahren geändert hat und ob allenfalls geeignete gemeinsame Massnahmen von Seiten des Bundes (oder allenfalls der Kantone) ergriffen werden müssten. Es ist deshalb geplant, die Supplemente nicht nur auf Hormone und Prohormone zu untersuchen, sondern auf die Hauptinhaltsstoffe. Diese Resultate werden anschliessend mit den Deklarationen verglichen.
Objectifs du projet
(Allemand)
Häufig verwendete Supplemente sollen übers Internet und in Läden, welche Supplemente vertreiben, beschafft auf ihre Hauptinhaltsstoffe untersucht und mit den Inhaltsangaben der Etikette verglichen werden. Vor allem sollen sie auf Anabolika und Stimulanzien überprüft werden.
Résumé des résultats (Abstract)
(Allemand)
In den letzten Jahren erschienen verschiedene Studien, die belegten, dass positive Dopingfälle durch verunreinigte Sportsupplemente verursacht werden können. In einer ersten Untersuchung in Zusammenarbeit mit dem Laboratoire suisse d'analyse du dopage im Jahr 2000 konnte gezeigt werden, dass dies zutraf. Die fortgesetzte Diskussionen um vor allem über das Internet bestellte Supplemente veranlasste uns, die Studie gezielt mit häufig über das Internet bestellte Supplement zu wiederholen.
Im gesamten wurde 103 Produkte (42 Kreatin, 37 Prohormone, 12 "Mental Enhancers" und 12 Branched Chain Amino Acids) über verschiedene Websites bestellt und mittels GC-MS auf Stimulanzien sowie gängige Anabolika untersucht. Von den 103 Produkten waren 18 nicht konform mit den Angaben auf den Etiketten: 15 Prohormone, 2 "Mental Enhancers" und 1 Kreatin. Alle Kontaminationen betrafen Anabolika (vor allem Testosteron) und keine Stimulanzien wie z.B. Ephedrin.
Mit den kontaminierten Kreatin und den "Mental Enhancers" wurden Ausscheidungsversuche unternommen. Dabei wurden mit dem kontaminierten Kreatin (es enthält die Anabolika Androstendion, DHEA, Androstendiol, Norandrostendion und Testosteron) Werte gemessen, die nahe der im Sport als Doping verbotenen Grenze von 2 ng/ml Nandrolon lagen.