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Forschungsstelle
BASPO
Projektnummer
02-003
Projekttitel
Valorisierung und Veröffentlichen der Erkenntnisse aus der ALPHA-Studie

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Training
Ausdauersportarten
Leistungsmaximierung
Übertraining
Overreaching
Überbelastung
Leistungsfähigkeit
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Spitzenleistungen in Ausdauersportarten erfordern heutzutage ein äusserst umfangreiches Training. Die Athletinnen und Athleten befinden sich dabei auf einer dauernden Gradwanderung zwischen zuwenig und zuviel Training. Wird im Bestreben nach individueller Leistungsmaximierung die - in aller Regel unbekannte - persönliche Toleranzgrenze überschritten, droht Überbelastung (Overreaching) mit vorerst zeitlich beschränkter Abnahme der Leistungsfähigkeit, oder aber - wenn die Trainingsbelastung nicht reduziert wird - eigentliches Übertraining (Overtraining), mit längerem, schwerwiegendem Verlust der sportlichen Leistungsfähigkeit. Aus der spitzensportlichen Praxis sind auch in der Schweiz (einschliesslich Magglingen) zahlreiche derartige Fälle bekannt. Übertraining ist somit nicht gerade ein alltägliches, aber doch häufiges Problem.

Eine äusserst umfangreiche wissenschaftliche Literatur beschreibt zahlreiche Faktoren, die das Fliessgleichgewicht zwischen Trainingsreiz und Erholung beeinflussen und damit zu Überbelastung führen können. Je nach systemischem Ansatz werden dabei physiologische, hämatologische, immunologische, biochemische, endokrine oder psychologische Ansätze verfolgt. In der aus sportpraktischer Sicht wünschbaren Früherkennung eines allfälligen Übertrainings hat sich bis jetzt kein Ansatz als eindeutig überlegen erwiesen.

Es ist denkbar, dass eine Kombination von zwei Ansätzen, beispielsweise eines leistungsphysiologischen sowie psychologischen Approaches, in der Lage ist, Frühzeichen eines drohenden Übertrainings besser zu erkennen. Entsprechend hat das Sportwissenschaftliche Institut des BASPO in Zusammenarbeit mit dem Anatomischen Institut der Universität Bern im Frühling 1999 eine interdisziplinäre, leistungsphysiologisch-psychologische Prospektivstudie mit hochtrainierten Ausdauerspezialisten, die sich am SWI Tests und verschiedenen Messungen unterzogen, begonnen. Während der Saison 1999 dokumentierten die 10 Athletinnen und Athleten ihr Training präzise, unterzogen sich periodischen Laktat-Stufen-Tests auf Laufband oder Veloergometer, registrierten standardisiert ihr Herzfrequenzverhalten morgens nach dem Aufstehen (Orthostase-Test) und beurteilten periodisch ihre psychologische Disposition mittels standardisierter Erhebungsinstrumente (Profile of moodstates, Erholungs-Belastungs-Fragebogen). Die erhobenen Daten wurden in einem ersten Mandat interdisziplinär analysiert, interpretiert und beschrieben. Im vorliegenden Folgemandat geht es darum, diese wissenschaftlichen Ergebnisse zu valorisieren und durch geeignete Publikationen einem weiteren interessierten Kreis zur Verfügung zu stellen.
Projektziele
(Deutsch)
Die in der Alpha-Studie gewonnenen wissenschaftlichen Ergebnisse wurden in einem ersten Mandat in der Dissertation von Dr. med. Roger Vogel beschrieben. Sie sind nun in grösstmöglicher Breite dem Fachpublikum (vorab Sportmedizinern und Sportpsychologen) sowie weiteren interessierten Fachleuten (z.B. Trainern) in geeigneter Form zu präsentieren, durch schriftliche (Artikel) wie mündliche (Vorträge) Information. Konkretes Vorgehen nach Vorgaben des Projektleiters am SWI, Prof. Dr. med. B. Marti.
Abstract
(Deutsch)
Siehe Abstract unter Projekt-Nr. 01-014