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Forschungsstelle
BFE
Projektnummer
46396
Projekttitel
Sanierung der WP-Zentrale Schlossmatte Münsingen, Grundlagenarbeiten

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Schlussbericht
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
TP0039;Umgebungswärme
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Sanierung der WP-Zentrale Schlossmatte Münsingen, Grundlagenarbeiten
Schlussbericht
(Deutsch)
Im Gebiet Schlossmatte konnte 1992 ein Wärmeverbund mit einer Wärmepumpe von 750 kW Heizleistung realisiert werden. Als Wärmequelle dient das gereinigte Abwasser der ARA Münsingen, das über eine Leitung von 2'200 m gefördert wird. Der weitere Ausbau des Wärmeverbundes erlaubte im Jahr 1997 eine zweite Wärmepumpe von 1'650 kW Heizleistung einzubauen. Die Spitzendeckung erfolgt durch einen Ölheizkessel von 1'450 kW Leistung.Der bisherige Betrieb der Anlage verlief trotz einigen Mängeln grundsätzlich positiv. Der Versorgungsanteil der Wärmepumpen ist mit über 85% hoch. Ausgelöst durch einen möglichen Neuanschluss liessen die Betreiber mit Unterstützung des Bundesamtes für Energie eine Ist-Zustandanalyse mit Massnahmen erstellen.Die Ist-Zustandanalyse zeigte folgende wesentlichen Mängel auf:- Die beiden bestehenden Wärmepumpen können zur Zeit nicht parallel betrieben werden. Die Gründe liegen in der ungenügenden Wärmequelle und in hydraulischen Problemen.- Die Arbeitszahl der Wärmepumpe (ohne Förderpumpe) ist mit 3.2 recht gut. Wird der Pumpenstrom zur Förderung des gereinigten Abwassers einbezogen, fällt die Arbeitszahl auf 2.6, was eindeutig zu tief ist. Die Hauptursache liegt bei einer zu knapp dimensionierten Förderleitung und hydraulischen Mängeln.Für den weiteren Betrieb wurden verschiedene Massnahmen und Empfehlungen erarbeitet:- Der Wärmepumpen-Betrieb muss optimiert werden. Es ist unbedingt anzustreben, dass Verdampfungs- und Kondensationstemperaturen quellen- und witterungstemperaturabhängig geschoben werden können. Zudem lassen variable Volumenströme auf der Verdampferseite eine markante Senkung des Stromverbrauchs auf der Transportleitung zwischen ARA und Wärmepumpen zu.- Vor Änderungen an der Übergabestation und Massnahmen zur Verstärkung der Wärmequelle sollte der geplante Ausbau der ARA abgewartet werden. Als neue Haupt-Wärmequelle würde sich Grundwasser anbieten, das allerdings nur zwischen Aare und Giesse in genügender Ergiebigkeit für die Gesamt-Anlage zur Verfügung steht. Weitere mögliche Wärmequellen sind die Überschusswärme vom BHKW der ARA und Abwärme aus der projektierten Kompostieranlage auf dem Gelände der ARA.Der Anschluss der Bärenmatte an den Wärmeverbund kann und muss unbedingt realisiert werden, da die Anschlussgebühren bedeutend höher sind, als die notwendigen Investitionen und die Kapazität der Fernleitung ausreicht.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Einwohnergemeinde Münsingen

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Többen,Dieter
Stöckli,Martin
Zugehörige Dokumente