Zur Bestimmung der besten hydrophoben, auf Perfluorosilanen beruhenden Aluminumlamellenbeschichtung wurde auf kleineren Test-Aluminiumstücken gearbeitet. Bei der Auswahl der Technologie aus zahlreichen Literaturquellen wurde auf einfache Realisierbarkeit in der Industrie Wert gelegt (Kosten, zu erwartende Reproduzierbarkeit). Da die Wasserabweisung auf hydrophoben Oberflächen mit der Rauhigkeit zunimmt, wurde auch mit sandbestrahltem Alu gearbeitet. Zwecks kovalenter und damit extrem starker Bindung der Silanmoleküle an das Aluminium war es notwendig, eine Lage SiO2 aufzubringen. Das wurde mit einem Sol-Gel Prozess in einer sauren und einer basischen Variante realisiert [1] und [2], wobei die sich basische Verarbeitung durchgesetzt hat, da sie abrollende Wassertropfen aufweist. Wir arbeiten jetzt an der Verbesserung der Reproduzierbarkeit.Von Behr Industrietechnik wurden Sätze von originalen Aluminiumlamellen, wie sie im Wärmetauscher im Labor von Herrn Professor Favrat (EPFL) eingebaut sind, bezogen. Nach erfolgter Oberflächenbeschichtung unsererseits werden diese zwecks Zusammenbau zum Wärmetauschergitter zu Behr Industrietechnik in Mylau zurückgeschickt. Als Beschichtung der Aluminiumlamellen sind sowohl unsere eigene sowie industiell erwerbliche Beschichtungen vorgesehen. Die Tests amWärmetauscher im Betrieb werden vorzugsweise im Labor von Herrn Professor Favrat in Lausanne durchgeführt. Als industrielle Vergleichsbeschichtung wurden folgende Produkte in die engere Wahl gezogen: Eccotech Icephobic Topcoat, Siltech, Aquaflex and Cytonix fluorothane.