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Forschungsstelle
BAG
Projektnummer
02.000988
Projekttitel
Chemisches Profiling von Cannabis aus Schweizer Produktion

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Abstract
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Umsetzung und Anwendungen
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Publikationen / Ergebnisse
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Cannabis
Cannabinoide
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Mit der geplanten Änderung des Schweizerischen Betäubungsmittelgesetzes hinsichtlich Produktion, Handel und Konsum von Cannabisprodukten muss eine Herkunftskontrolle im Handel möglich sein. Mit dieser Pilotstudie soll abgeklärt werden, ob sich aussagekräftige Profile erzeugen lassen, um eine Klassierung nach Herkunftsorten zu ermöglichen. Speziell interessiert, ob es möglich ist, zwischen in- und ausländischem Hanf zu unterscheiden.

Auftragsumschreibung
- Bestimmung des Gehaltes an Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) und anderen Cannabinoiden
- Aufnahme von analytisch-chemischen Profilen von Cannabis aus Schweizer Produktion
- Vergleich der Resultate mit denjenigen von (illegal) importierten, durch Zoll- und Polizeiorgane konfiszierten Cannabisproben

Fragestellungen:
- Lassen sich typische Profile definieren?
- Gibt es Unterschiede zwischen inländischen und ausländischen Provenienzen hinsichtlich der chemischen Profile?

Methodik:
- Aufnahme chromatographischer Profile ("Chemical Signatures/ Fingerprints") mittels Gaschromatographie und Flammenionisations-Detektion (GC-FID) nach Methode Brenneisen, Elsohly und Lehmann. Die Datenevaluation erfolgt dabei mittels neuronalen Netzwerken nach Aufnahme statistisch abgesicherter Trainingssets.
- Die Cannabis-Musternahme soll mit Unterstützung von BAG, BA für Polizei (BAP), BA für Landwirtschaft BAL, Bundesanwaltschaft, Polizei- und Zollorganen, für Anbaubewilligungen zuständigen kantonalen Instanzen und anderen Organisationen so flächendeckend wie möglich erfolgen.
Projektziele
(Deutsch)
Quantitative Bestimmung der wichtigsten Cannabinoide und Herkunftsbeurteilung anhand von GC-Profilen: Analytisch-chemische "Qualitätskontrolle" und Bestandesaufnahme von Cannabis aus Schweizer Produktion
Abstract
(Deutsch)

Die vorliegende Pilotstudie zeigte (trotz geringer Anzahl Proben), dass es grundsätzlich möglich sein sollte, auf Basis chemisch-analytischer Daten und Multivarianter Analysen eine Klassierung von Cannabisproben zur Herkunftsbestimmung vorzunehmen. Zur weiteren Validierung und Prüfung der Chemometrie-Methode ist eine permanente, möglichst flächendeckende und auch konfiskate Aktualisierung der GC-Profildatenbank notwendig. Prof. Dr. R. Brenneisen konnte die Anstellung der Chemikerin von der Universität Bern weiter finanzieren, so kann die GC-Profildatenbank vorläufig aufrechterhalten werden.

Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
1. Etablierung Prozedere Musternahme, Flächendeckende Musternahme Outdoor- und Indoor-Anbau: Oktober - Dezember 2002; Wiederverkauf (Hanfshops) und Konfiskate, Etablierung und Validierung der GC-Methode, ev. erste Resultate der Muster 2002: 28. Februar 2003
2. Analyse und Resultatevaluation der Proben 2002, Musternahme, Analyse und Auswertung der Proben 2003/I (Indoor, Wiederverkauf, Konfiskate Januar-April 2003): 30. Juni 2003
3. Analyse und Resultatevaluation der Proben 2003/; Outdoor, Indoor, Wiederverkauf, Konfiskate Mai-August 2003, Gesamtevaluation, Schlussbericht für Wissenstransfer: 30. November 2003
4. Wissenschaftlicher Schlussbericht und Schlussabrechnung: 1. Januar 2004
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
keine