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Forschungsstelle
ARE
Projektnummer
02050
Projekttitel
Erfolgskontrolle raumplanerische Massnahmen nach dem Lawinenwinter 1999 am Beispiel von 8 Gemeinden (Schadenorte)

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Abstract
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Umsetzung und Anwendungen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Raumplanung
Lawinen
raumplanersiche Massnahmen
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Es sind bereits mehr als 2 Jahre verstrichen, seitdem der extreme Lawinenwinter 1999 mit über 1000 Schadenlawinen uns bewusst gemacht hat, dass wir mit Bauten, Verkehrswegen etc. in lebensgefährliche Gebiete vorgedrungen sind. 17 Todesopfer und eine Schadensumme von rund 700 Mio. Fr. sind ein Indiz dafür. Nachdem jedes Jahr insgesamt rund 100 Mio. Fr. in den Lawinenschutz investiert werden und der Lawinenschutz in erster Priorität mit raumplanerischen und organisatorischen (Frühwarnung) Massnahmen erreicht werden soll, erscheint eine Massnahmenkontrolle 3 Jahre nach dem Extremereignis angebracht.
Die Massnahmenkontrolle ist Teil der Fachbereichsstrategie (der Forstdirektion BUWAL), bei der es um die Sicherstellung einer kostenwirksamen und risikogerechten Abwehr von Naturgefahren geht.
Folgende Frage soll mit dem vorliegenden Projekt beantwortet werden:
Welche Massnahmen sind in der Folge von Lawinenschäden des Winters 98/99 getroffen worden. Dies am Beispiel von 8 ausgewählten Gemeinden.
Projektziele
(Deutsch)
Analyse der in den betroffenen Gemeindegebieten realisierten Massnahmen. Den Auftraggebern ist bis 31.12.01 eine Liste von Gemeinden die als "Untersuchungsobjekte" in Frage kommen, unterbreitet worden.

Erwartete Ergebnisse:
- die getroffenen/nicht getroffenen Massnahmen und die angewandten Strategien der einzelnen Kantone nach dem Lawinenwinter 1999
- die von den Kantonen als prioritär beurteilten Konsequenzen
- den Handlungsbedarf und entsprechende mögliche Empfehlungen

Abzuliefernde Produkte des Projektes:
1. Zusammenstellung der Ergebnisse in einem Grundlagenbericht
2. Durchführung einer Informationsveranstaltung, sofern die erzielten Ergebnisse für die verantwortlichen Stellen der Kantone von Interesse sind und diskutiert werden müssen.
Abstract
(Deutsch)
Der Februar 1999 ist als die bedeutendste Lawinensituation seit dem Winter 1950/51 in die Geschichte eingegangen. Katastrophenlawinen haben in den Kantonen Bern, Glarus, Graubünden, Uri und Wallis im Siedlungsgebiet Wohngebäude beschädigt oder zerstört. Dabei wurden 17 Personen getötet.
Im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) und des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE) haben das Institut für Raumentwicklung IRAP der Hochschule für Technik Rapperswil und das Eidg. Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF Davos eine Erfolgsanalyse raumplanerischer Massnahmen nach dem Lawinenwinter 1999 am Beispiel von 9 Gemeinden (Schadenorten) durchgeführt.
Aufgrund der Ergebnisse der Analyse werden 8 Empfehlungen formuliert:
- Ergänzung des Leitfadens über die kantonale Richtplanung
- Überarbeitung der Richtlinie zur Berücksichtigung der Lawinengefahr von 1984
- Risikodiskussion und Definition von Schutzzielen sowie Festlegung von planerischen und baulichen Massnahmen in der Nutzungsplanung
- Angemessene Berücksichtigung der Wirksamkeit von Schutzbauten und behördlichen Massnahmen
- Sicherstellung der von Bauherrschaften und Nutzern zu treffenden Schutzmassnahmen mit Hilfe von raumplanerischen Massnahmen
- Empfehlungen oder Merkblätter für Fachleute und Informationsbroschüren für Gemeinden
- Entwicklungsbedarf bei Hilfsmitteln zur Risikoanalyse
- Aktionen und Hilfsmittel zur Schulung der Verantwortungsträger und Vorbereitung der Bevölkerung auf aussergewöhnliche Situationen
- Empfehlung zuhanden der Gebäudeversicherungen
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
Kein Eintrag.