Abstract
(Deutsch)
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Schule und Gesundheit - Modul III
Das Programm "Schule und Gesundheit" wurde vom IDHEAP-FSM/SFM in in zweierlei Hinsicht bearbeitet. Es wurde zuerst eine Evaluation durchgeführt, die sich rückblickend auf die Aktivitäten seit 1997 konzentrierte. Danach wurde anhand einer Analyse der durch das Programm unterstützten Projekte ein System von Indikatoren entwickelt, das umgesetzt zukünftigen Evaluationen als Basis dienen könnte. Schliesslich wurde diese ersten beiden Phasen der Projektarbeit (Modul I: Bilanz; Modul II: Indikatoren des Monitorings) auf verschiedenen Wegen valorisiert (Informationen wurden in Form von Artikeln erarbeitet und eine Publikation dazu erscheint im Juni 2003; siehe [Efionayi-Mäder, 2003 #3171]). Auf der Seite des Programms wurden diese und andere Analysen aufgenommen und eine Rationalisierung der Struktur in Hinblick auf eine Verankerung der Arbeit in den Kantonen und der Verbesserung der Koordination der Akteure auf diesem Gebiet vorgenommen. Diese Rationalisierungsphase baut auf den durch dieses Modul mitgestaltete Programmlogik auf.
Ablauf der Arbeiten
In diesem Modul wurde zuerst die aktuelle Rationalisierungsphase auf ihren systematischen Einbezugs der Empfehlungen der Evaluation auf inhaltlicher und organisatorischer Ebene überprüft. Dazu dienten drei Sitzungen (19.8.2002, 19.9.2002, 10.12.2002). Während diesen Sitzungen wurde auch die Bearbeitung einer Programmlogik in Angriff genommen. Dabei wurden zuerst die zentralen Dimensionen identifiziert, die zur Beschreibung der zukünftigen Entwicklung herangezogen wurden. Ausgehend von den Beschreibungskategorien von Programmlogiken wurden folgende beschreibende Kategorien ausgewählt: Projektidee; Konkrete Ziele - kurzfristig, mittelfristig, längerfristig; Arbeitshypothesen; Input - Massnahmen - Produkte; Organisation; Kommuniktaionsstratgie - PR, Fundraising; Indikatoren der Zielerreichung: Veränderungsmessung - outcome; Wirkung - impact; Reporting, Externe Risiken; Interne Risiken Danach wurden diese Dimensionen inhaltlich gefüllt, und zwar über Treffen mit dem Programmverantwortlichen und relevanten Akteuren in seinem Planungsstaff. Zu dieser Zeit (Januar 2004) wurde der Programmverantwortliche angefragt, eine Programmlogik zuhanden der Amtsleitung des Bundesamts für Gesundheit zu erarbeiten. Die Parallelität der (ex-ante) Evaluationsarbeit und dieser Anfrage führte den Programmverantwortlichen zum Schluss, die beiden Initiativen zu koppeln. Dies führte zur Erweiterung der beschreibenden Kategorien der Programmlogik und zu einem deutlichen Mehraufwand an Arbeit, der dadurch kompensiert wurden, dass verschiedene MitarbeiterInnen des Programmverantwortlichen und relevante Stakeholders von "Bildung und Gesundheit" aktiv an der Diskussion und Verbesserung der Programmlogik teilnahmen. Es entstand dadurch eine differenzierte auf einen breiten Konsens abgestützte Programmlogik, die hier im Anhang 1 aufgeführt ist. Dieses erweiterte und angepasste Dokument ist inzwischen von der Direktion des BAG verabschiedet worden. Zu dieser Programmlogik haben die Evaluatoren zuerst als Initatioren, dann als Facilitators beigetragen.
Nächste Schritte
Die Programmlogik hält aus der Sicht der Evaluation eine Reihe von Arbeiten fest, welche frühzeitig anzuregen sind. Insbesondere sind zwei Evaluationen vorgesehen (2005 und 2008). Die Evaluationen sollen so angesetzt werden, dass sie die Programmentwicklung unterstützen und vor dem Ende des Projektes Hinweise auf eventuelle Weiterführungen oder Neuorientierungen geben können.
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Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
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Die Programmlogik wurde in den BAG-internen Projektantrag umgearbeitet, welche nun die Grundlage für die Arbeiten des Projektes bildet., inkl. der Planung von weiteren Evaluationsarbeiten.
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