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Forschungsstelle
ARE
Projektnummer
02027
Projekttitel
Perspektiven des schweizerischen Personenverkehrs bis 2030: "Besitz von Mobilitätswerkzeugen sowie Fahr- und Verkehrsleistungen"

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Projektziele
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Abstract
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Umsetzung und Anwendungen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Verkehr
Perspektiven
Personenverkehr
Güterverkehr
Fahrleistungen
Verkehrsleistungen
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Die vielfältigen raschen Änderungen in verkehrspolitischen wie auch demografischen, ökonomischen und ökologischen und raumplanerischen Bereichen hat das Bundesamt für Raumentwicklung veranlasst die vor rund 8 Jahren beim Bund (durch den Dienst für Gesamtverkehrsfragen) erarbeiteten Entwicklungsperspektiven zu den Personen- und Güterverkehrsströmen zu aktualisieren und bis 2030 nachzuführen.
In den bestehenden Studien wurde auf der Basis von aggregierten kausaltheoretischen Analysen der Vergangenheitsentwicklung der Verkehrsnachfrage nach einzelnen Verkehrsmitteln und Verkehrsträger die zukünftige Entwicklung des Verkehrs in der Schweiz für den Zeitraum 1990 - 2015 erarbeitet. Die Verkehrsperspektiven wurden dabei weder räumlich nach Raumtypen differenziert noch wurde nach den 4 Fahrtzwecken (PENT) unterschieden.
Für die Neuauflage der Verkehrsperspektiven 2030 unter der Federführung des Bundesamtes für Raumentwicklung wird einerseits beabsichtigt den bisher vorhandenen Detaillierungsgrad beizubehalten und andererseits neu den Detaillierungsgrad in den Bereichen Verkehrszwecken und Raumtypen zu verfeinern. Für diese differenzierte Betrachtung der Verkehrsentwicklung werden teilweise neue methodische Ansätze und eine disaggregierte Betrachtung der verkehrsbeinflussenden Leitvariablen notwendig sein.
Projektziele
(Deutsch)
Der vorliegende Auftrag verfolgt die folgenden zwei Ziele:
Regionalisierte Analyse, Modellierung und disaggregierte Prognose der Dynamik des Besitzes von Mobilitätswerkzeugen für den öffentlichen und privaten Personenverkehr in der Schweiz bis 2030, differenziert nach Ortstyp, Einkommensklasse, Haushaltstyp und Fahrzeugklasse resp. ÖV-Abonnementstyp. Die Resultate (totale Anzahl Verkehrsmittel und ÖV-Abonnemente) sind Grundlage für die Abschätzung der Entwicklung der jährlichen Fahr- bzw. Betriebsleistungen pro Mobilitätswerkzeug bis 2030.
Regionalisierte Analyse, Modellierung und disaggregierte Prognose der durchschnittlichen jährlichen Fahrleistung bzw. Betriebsleistung pro Mobilitätswerkzeug (Verkehrsmittel, bzw. ÖV-Benutzer) im öffentlichen und privaten Personenverkehr in der Schweiz bis 2030, differenziert nach Ortstyp, Einkommensklassen, Haushaltstyp und Fahrzeugklassen resp. ÖV-Abonnementen. Zur Bestimmung der Verkehrsleistung (Pkm) soll zudem die Entwicklung des Besetzungsgrades von Personenwagen bis 2030 abgeschätzt werden.
Abstract
(Deutsch)
Der Bund stützt sich bei der Strategiefindung auf einen Satz von Langzeitprognosen, die regelmässig aktualisiert werden. Im Rahmen der jüngsten Aktualisierung wurde das Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme (IVT) beauftragt, eine Trendprognose (Potenzialentwicklung) über den Besitz von Mobilitätswerkzeugen und die zurückgelegten Distanzen je Verkehrsmittel für die Schweizer Wohnbevölkerung auszuarbeiten. Neben der Vorhersage für den Zeitraum 2000 bis 2030 wurden Zwischenprognosen für 2005, 2010 und 2020 erstellt.
Die Prognosen über die Mobilitätswerkzeuge (Führerausweise, Verfügbarkeit/Besitz von Personenwagen, Besitz von General-, Halbtax- sowie von lokalen/regionalen Jahres-, Monats- und Wochenabonnementen) wurden durch eine Folge von multinominalen Logit-Modellen ermittelt. Für die Modellierung wurden die Kohorte, das Alter, das Geschlecht, das Einkommen sowie die Wohnortgemeinde nach Grösse und nach Reisezeit zu den lokalen Zentren verwendet. Die Prognosen der unabhängigen Variablen stammten vom UVEK und vom BFS.
Die Distanzen wurden ausgehend vom Besitz von Mobilitätswerkzeugen anhand eines Satzes unabhängiger Regressionsmodelle prognostiziert, die mit Hilfe der Methode der kleinsten Quadrate geschätzt worden waren. Der Satz unabhängiger Variablen ist vergleichbar mit den Grössen, welche für die Modelle für den Besitz von Mobilitätswerkzeugen verwendet werden, berücksichtigt aber zusätzlich einen Zeittrend, der die Entwicklung beschreibt, die nicht durch direkt ermittelbare Variablen wiedergegeben wird, z.B. die Reisekosten, die anhaltende Suburbanisierung und die Veränderung der Erwerbsbevölkerung, um nur die wichtigsten zu nennen.
Die Prognosen wurden für jede Alters- und Geschlechtsgruppe in sämtlichen der rund 3000 Schweizer Gemeinden berechnet. Für die Berechnungen wurde ein auf Microsoft Access basierendes Tool verwendet.
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
Kein Eintrag.