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Forschungsstelle
BFE
Projektnummer
44839
Projekttitel
Vorstudie: Einsatz von (Bio)Gasbussen auf Linie 4

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Publikationen / Ergebnisse
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Schlussbericht
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
TP0037;Biomasse
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Vor Beschaffung neuer Busse soll nicht nur Diesel und Elektroantrieb ("Trolleybus"), sondern auch Biogas als Treibstoff wirtschaftlich und ökologisch systematisch verglichen werden. Damit soll Biogas auch für weitere Projekte des städtischen ÖV besser positioniert werden können.
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Ob künftig auf der Linie 4 der Verkehrsbetriebe Winterthur mit Strom, Diesel oder Biogas gefahren wird, ist Gegenstand dieser Analyse. Sie untersucht vergleichend Wirtschaftlichkeit und ökologische Auswirkungen der drei Varianten und erläutert weitere Entscheidungskriterien. Die Studie richtet sich an die politische Behörde und Interessierte dieses Themenkreises. Die Auswertungen nach den drei Ökobilanz-Methoden deuten übereinstimmend auf eine deutlich kleinere Umweltbelastung durch die Variante Biogas. Wegen des grossen Einflusses der ökologischen Qualität der Antriebsmittel werden beim Gas- beziehungsweise Trolleybus je eine Alternative-Variante mit anderen Antriebsmitteln sowie eine alternative, kurzfristige Situation des Biogasmarktes (mit Gutschriften für den Ersatz bisher betriebener Entsorgungswege) untersucht. Es sind dies die Alternativ-Varianten ?Gasbus ? Erdgas?, ?Trolleybus ? Wasserkraft? und ?Biogas 2002?. Die Auswertung dieser Analyse ergeben eine sehr gute Bewertung des mit Biogas betriebenen Gasbusses und zeigen, dass beim Trolleybus die Wahl des Stromprodukts für die Umweltauswirkungen entscheidend ist. Mit Strom aus Wasserkraft erreicht der Trolleybus ähnliche Resultate wie der Biogasbus.Die Personalkosten für die Fahrer sind der grösste Kostenblock und bei allen Varianten identisch. Die fixen Betriebskosten sowie die Investitionskosten sind beim Trolleybus am höchsten, der Gasbus hat die höchsten variablen Betriebskosten.Ein mit Biogas betriebener Gasbus schneidet aus ökologischer Sicht sehr gut ab und ist nur unwesentlich teurer als ein Dieselbus (4%). Er weist damit die beste Öko-Effizienz auf. Wenn das Biogas aus Winterthurer Biomasse gewonnen wird, werden Stoffkreisläufe auf anschauliche Weise geschlossen. Dies bietet den Verkehrsbetrieben und der Stadt die Chance, einen zukunftsgerichteten, ökologischen Schritt zu tun, der das Image der Stadt positiv prägt.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:
Winterthurer Verkehrsbetriebe

Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
,
Zugehörige Dokumente
Schlussbericht
(Deutsch)
AusgangslageDie Verkehrsbetriebe Winterthur stehen vor dem Entscheid, was für Busse in Zukunft auf der Linie 4 (Rundkurs Hauptbahnhof - Breite) verkehren werden. Sollen weiterhin Dieselbusse zum Einsatz kommen, sollen wiederwie noch vor fünf Jahren - Trolleybusse verkehren oder soll konsequent auf erneuerbare Energien gesetzt werden, indem CO2-neutrales Biogas als Treibstoff gewählt wird? Als Grundlage für diesen Entscheid werden im vorliegenden Bericht die drei Antriebsvarianten in ökonomischer und ökologischer Hinsicht verglichen.Die VariantenDie wichtigsten Merkmale der drei Varianten sind folgende:- Variante ?Trolley?: Trolleybusse fahren mit Strom und verursachen dadurch keine direkten Schadstoffemissionen. Für die Stromversorgung benötigen sie ein Fahrleitungsnetz. Wegen der fortschreitenden Strommarktöffnung wird den Berechnungen der europäische Mix für die Stromproduktion zugrunde gelegt, welcher zu fast 50% aus fossilen Energieträgern (Kohle, Erdöl und Erdgas) produziert wird. - Variante ?Diesel?: Die Dieselbusse fahren mit nahezu schwefelfreiem ?Greendiesel? und können auf dem gesamten Strassennetz eingesetzt werden. Die Busse sind mit modernen Filtern (CRT-Filter) ausgerüstet und halten bezüglich Abgase die derzeit gültige EURO3-Norm ein.- Variante ?Biogas?: In dieser Studie wird ein mit Biogas betriebener Gasbus bilanziert. Durch die Vergärung von biogenen Abfällen wird rohes Biogas (Rohgas) gewonnen, welches als Rohstoff zur Verfügung steht. Dieses Rohgas muss für den Einsatz als Antriebsmittel zu Biogas mit Erdgas-Qualität (Reingas) aufbereitet werden. Biogas ist CO2- neutral und kann aus Winterthurer Biomasse (biogenen Abfällen) hergestellt werden. Gasbusse können auf dem gesamten Strassennetz verkehren. Die Berechnungen basieren auf eher konservativen Annahmen zur Biogas-Herstellung, z.B. werden keine Gutschriften für den Ersatz anderer Entsorgungswege gemacht.Beurteilung der UmweltwirkungDie Umweltbelastungen der drei Varianten ?Trolley?, ?Diesel? und ?Biogas? werden durch eine Ökobilanzierung gemäss ISO-Norm 14'040 abgeschätzt. Es werden je drei verschiedene Ökobilanzmethoden angewandt. Die Methode der Ökologischen Knappheit 1997 basiert auf einem Vergleich der verursachten Stoffströme mit den politischen Zielen und wird in Umweltbelastungspunkten (UBP) ausgedrückt. Die beiden wirkungsorientierten Methoden Eco-Indicator 99 und CML 1992 beurteilen den Beitrag zu den einzelnen Umweltproblemen und deren Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen und den Lebensraum. ...

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:


Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
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Zugehörige Dokumente