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Forschungsstelle
BFE
Projektnummer
45354
Projekttitel
Machbarkeit Tunnelwassernutzung Frutigen BE

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Schlussbericht
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
TP0035;Geothermie
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Abklärung des Abnehmerpotenzials (technisch und wirtschaftlich) für Tunnelwassernutzung aus AlpTransit Lötschberg-Basistunnel.
Schlussbericht
(Deutsch)
Das im Basistunnel anfallende Bergwasser wird vom Betriebswasser getrennt abgeleitet. Die Prognosen der AlpTransit (Stand 2001) gehen ab Portal Nord von 80-280 Liter Bergwasser pro Sekunde aus, bei einer Temperatur von 19-20_C. Der Tunneldurchstich, zwischen Tunnelscheitel und Nordportal, erfolgt voraussichtlich Ende April 2003.Aufgrund der Einleitbedingungen kann das Bergwasser ohne Kühlung (Kühlbecken, Kühlturm) bis zu einem Abfluss von 50 Liter/s (70Liter/s) in die Kander (Engstligen) geleitet werden, insgesamt also 120 Liter/s.Es bieten sich nachstehende Nutzungsmöglichkeiten des Bergwassers an:_ Nahwärmeversorgung: Mit einer Elektromotor-Wärmepumpe wird ein Temperaturhub erreicht, das Temperaturniveau genügt zur Deckung des Raumwärmebedarfsund zur Brauchwarmwasserbereitung._ Tropenhaus mit Aquakultur: Das Wasser wird in der Aquakultur direkt genutzt. Mit einer Wärmepumpenanlage erfolgt der erforderliche Temperaturhub für Wasserbekkenund erhöhter Temperatur sowie für Raumheizung._ Erlebnisbad: Projektidee Frutigen_ Erhaltungszentrum und Halle für Rettungszug, BLS Basistunnel: Elektromotorwärmepumpe für Raumheizung und Brauchwarmwasser (Reinigung)In Frutigen sind bereits mehrere Nahwärmeversorgungen mit Holzschnitzelfeuerungen in Betrieb. Die Nahwärmeversorgungen mit Tunnelwassernutzung sind in den Kapiteln 3.2 und 6 erläutert. Über das Projekt Tropenhaus gibt eine separate Machbarkeitsstudie von Emch+Berger AG/seecon gmbh, 11.11.2002, Auskunft.Die Wirtschaftlichkeitsberechnung zeigt, dass die 3 betrachteten Nahwärmeversorgungen mit Tunnelwassernutzung gegenüber den in Frutigen bestehenden Wärmeversorgungen konkurrenzfähig sind (Kapitel 5 und 6). Mit der Tunnelwassernutzung wird fossiler Brennstoff eingespart. Dies ist ein Beitrag zu Energie Schweiz(Kapitel 8).Bis Ende 2003 müssen konkrete Nutzungsvorschläge der AlpTransit unterbreitet sein (Kapitel 7.1). Es müssen folgende Punkte geklärt werden: Projektstand Unterführung Bahnhof, Voraussichtliche Trasse der Bergwasserableitung, Förderbeiträge, Marketing vor Ort (Wärmeverkauf), Landerwerb/Bewilligungen Tropenhaus, Investoren etc. Siehe hierzu Kapitel 7.2, Offene Fragen.

Auftragnehmer/Contractant/Contraente/Contractor:


Autorschaft/Auteurs/Autori/Authors:
Oppermann,Gerhard
Dups,Charles
Zugehörige Dokumente