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Unité de recherche
OSAV
Numéro de projet
1.03.03
Titre du projet
Surveillance of TSE in small ruminants and pigs: development of test-systems and demonstration of infectivity
Titre du projet anglais
Surveillance of TSE in small ruminants and pigs: development of test-systems and demonstration of infectivity

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
Mots-clé
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Objectifs du projet
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Résumé des résultats (Abstract)
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Publications / Résultats
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CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)
Bovine spongiform encephalopathy, Scrapie, Prions, Bioassay, Transmissible spongiform encephalopathy
Description succincte
(Allemand)
Studien aus England und Frankreich zeigen, dass Schafe und Schweine, zumindest experimentell, mit BSE angesteckt werden können.
Das Schwein kann allerdings nur intracerebral, nicht oral infiziert werden. Neuere Studien zeigen, dass sich der Erreger nach Übertragung von einer Spezies zu einer anderen, subklinisch vermehren kann ohne dass das neue Wirtstier je Symptome zeigt. Darauf basierend wurde spekuliert, dass auch bei einer resistenten Spezies wie dem Schwein subklinisch BSE vorkommen könnte.
Experimentell infizierte Schafe erkranken und zeigen nicht von Scrapie unterscheidbare Symptome. Auch in der Labordiagnostik sind Scrapie und BSE im Schaf bisher nur durch aufwendige Verfahren zu unterscheiden. BSE-Fälle beim Schaf könnten durch Scrapiefälle verdeckt werden. Natürliche Infektionen von Kleinwiederkäuern mit BSE sind bisher nicht gefunden worden. Allerdings ist die Überwachung von kleinen Wiederkäuern mangelhaft. Von einem zoonotischen Potential des BSE-Erregers im Schaf muss ausgegangen werden.

Eine stichprobenartige Untersuchung der schweizerischen Schafe, Ziegen und Schweine auf TSE wurde bereits in kleinerem Rahmen bei umgestandenen Tieren begonnen. In der EU wird 2002 ein aktives Überwachungsprogramm bei kleinen Wiederkäuern gestartet. Die Schweizer Überwachung muss weiter ausgebaut und auch auf Schlachttiere ausgeweitet werden. Bisher sind noch kaum Erfahrungen der Probenahmen bei Schweinen und Schafen vorhanden. Dies bedingt eine intensive Koordination, Beratung und Ausbildung.

Für eine erfolgreiche Überwachung müssen allerdings die beim kleinen Wiederkäuer und beim Schwein heute noch begrenzten diagnostischen Möglichkeiten - keiner der momentan verwendeten Tests ist für diese Tierarten validiert - weiter optimiert und verbessert werden. Diese Optimierung umfasst vor allem die Entwicklung und Testung von geeigneten Antikörpern, die Entwicklung bzw. Weiterentwicklung von sensitiveren Diagnosemethoden inklusive der Validierung.

Weiterhin sollen Tests weiterentwickelt werden, damit potentiell die verschiedenen Scrapiestämme und auch BSE unterschieden werden können.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Chemie und Biochemie, sowie dem Institut für Mikrobiologie werden transgene Zellkulturlinien entwickelt, die sich auch als Nachweis für den Erreger eignen sollten.

Mit dem gleichen Ziel wurden zwei transgene Mausstämme (TgMB3 und TgM3B) konstruiert, die chimäres Rind-Maus-PrP exprimieren. Die transgenen Mauslinien sowie ein Wildtyp wurden mit BSE - Prionen aus schweizerischer Herkunft als auch aus England inokuliert. Die Inkubationszeit ist für viele Tiere noch nicht abgelaufen, so dass Resultate noch nicht vorliegen. Eine Fortsetzung ist erforderlich, um diverse Fragestellungen wie Abklärungen von zweifelhaften Proben, Unterscheidung Scrapie und BSE (strain typing) usw. durchführen zu können.
Objectifs du projet
(Allemand)
Das Projektziel ist die Überwachung der Schweizerischen kleinen Wiederkäuer und Schweine im Hinblick auf das mög-liche Vorkommen von BSE. Dazu gehört das Sammeln der entsprechenden Stichproben, die Verbesserung diagnosti-scher Möglichkeiten und die Entwicklung eines empfindlichen und spezifischen "Bioassay" welcher den Nachweis geringer Mengen des BSE Erregers erlaubt und auch die Anwendung der Diagnostika im Feld.
Résumé des résultats (Abstract)
(Allemand)

Bei keinem der untersuchten Tiere wurde eine TSE festgestellt. Allerdings zeigte sich sowohl bei Schafen als auch bei Ziegen eine signifikant höhere Prävalenz an relevanten neuropathologischen Veränderungen bei den verendeten im Vergleich zu den geschlachteten Tieren. Die Resultate zeigen, dass es sich bei verendeten kleinen Wiederkäuern um eine TSE- Risikopopulation handeln könnte, die sich daher als primäres Ziel für eine aktive Überwachung anbietet.

Publications / Résultats
(Allemand)

Köfler, M.; Seuberlich, T.;Maurer, E.;Heim, D.;Doherr, M.; Zurbriggen, A.; Botteron, C. (2006) Überwachung von TSE bei kleinen Wiederkäuern und Schweinen: Eine Pilotstudie. Schweiz.Arch.Tierheilk. 148, 7, 341–348.

Köfler, M. Überwachung von TSE bei kleinen Wiederkäuern und Schweinen: Eine Pilotstudie. Dissertation Universität Bern, 2005.

 

 

Documents annexés