Kurzbeschreibung
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Aufgrund der grossen Bedeutung von Sport und körperlicher Aktivität für die Gesundheit hat das BASPO gemeinsam mit seinen Partnern seit 1995 eine Reihe von Aktivitäten in der Gesundheitsförderung durch Bewegung und Sport entwickelt. Ein wesentliches Anliegen ist dabei, den neuesten Stand der Wissenschaft in die Planung und Durchführung der Umsetzungsaktivitäten ein beziehen zu können. Durch die Verfügbarkeit neuer Mittel zur Informationsbeschaffung und Vermittlung haben sich hier in letzter Zeit neue Möglichkeiten ergeben, wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem In- und Ausland innert kürzester Zeit einem interessierten Fachpublikum verfügbar zu machen.
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Abstract
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Abstracts von edb für Manuela Pflugi
Seed money
Verlauf des Projekts Die Ausgangslage hatte sich bereits bei Projektbeginn geändert, da die geplante Bewegungskampagne von Gesundheitsförderung Schweiz durch die Themen Ernährung und Entspannung ergänzt wurde. . Deswegen wurden in einer ersten Phase mit eigenen Mitteln des BASPO Werbung für das Projekt gemacht. Das Projekt wurde über die Organe des Netzwerks Gesundheit und Bewegung Schweiz, in der Zeitschrift Mobile sowie an der nationalen Gesundheitsförderungskonferenz 2001 in Martigny vorgestellt, und ausserdem an einer Veranstaltung für Seniorensportleiter in Bern vorgestellt. In dieser Phase kamen nur wenige Anfragen. Eine zweite Phase mit gezielten Werbemassnahmen wurde an eine Sitzung mit Peter Burri vereinbart. Die wichtigsten Projektetappen in dieser Phase waren: · 14/03/2001: Sitzung mit Peter Burri (Gesundheitsförderung Schweiz) & Eling de Bruin (BASPO): Besprechung Werbemassnahmen. Projektfokus auf die Romandie. Zielformulierung: Bis Herbst 2001 28 Gesuche zur Projektunterstützung. · Juni 2001: Informationstext in Focus. · Juli 2001: Informationstext in der Sektion "Kurznachrichten" der Verbandszeitschrift des Schweizerischen Physiotherapeutenverbands. · August 2001: Inserat in L'Illustré. · Dezember 2001: Inserat in L'Illustré Auf Grund dieser Massnahmen nahmen die Anmeldungen merkbar zu (mit etwa 13 neue Projekte innerhalb weniger Wochen). Alle Projekte wurden am BASPO Registriert und Beurteilt. Projekte wurden individuell betreut und Evaluationsmaterial abgegeben. Die Kostengutsprache wurde tranchiert; eine erste Tranche wurde ausbezahlt nach Kostengutsprache, die zweite Tranche wurde nach Abschluss des Projekts und Erhalten der ausgefüllten Evaluationsmaterialien zugesagt. Aktueller Stand · Bis und mit Dezember 2001 sind 32 Projektanmeldungen eingegangen. 23 Projekte erfüllten die Kriterien und erhielten nach dem Ausfüllen der Registrierung eine Unterstützungszusage. Diese Projekte werden mehrheitlich ab März 2002 abgeschlossen sein, die Evaluationsbögen (siehe Anhang 2) werden in der Folge erwartet. Weitere Angaben zu den Projekten finden sich in der Übersicht im Anhang 1. · Aufgrund der ersten Erfahrungen mit der Selbstevaluation wurde das Manuskript einer Anleitung zur Selbstevaluation erarbeitet (siehe Anhang 3). · Nach Ende Dezember 2001 wurden keine Unterstützungsbeiträge mehr zugesagt, es sind aber seither noch 4 Unterstützungsgesuche eingegangen. Kommentar Nachdem die ursprünglich als zentrales Werbemittel vorgesehene Bewegungskampagne von Gesundheitsförderung Schweiz nicht zustande gekommen war, gingen in der ersten Projektphase nur sehr wenige Gesuche ein. Ein ansprechendes Ergebnis ergab sich nach der Werbekampagne mittels Inseraten und Verbandsnachrichten in der l'Illustré und der Zeitschrift der Schweizer Physiotherapeuten Verband und nachdem entschieden war, auf die Westschweiz zu fokussieren. Dennoch wurde auch nach einer Verlängerung des Projekts um 12 Monate (bis 31.12.2001) und einer Erhöhung der ursprünglich vorgesehenen Eigenleistungen des BASPO die ursprüngliche Zielsetzung von 55 unterstützten Projekten nicht erreicht (Resultat ist 23 unterstützten Proj.). Die ersten Rückmeldungen bezüglich der Unterstützungsmassnahmen (Leitfaden, persönliche Beratung, finanzielle Unterstützung, Evaluationsmaterialien) waren positiv, aufgrund der zeitlichen Verzögerungen im Projekt konnte aber keine formelle Evaluation der einzelnen Elemente durchgeführt werden.
EB-HEPA (evidence based health enhancing physical activities)
Publikationen: Evidence for the potential of physical activity in the prevention of breast cancer E.D. de Bruin, PhD, Institute of Sport Sciences, Magglingen, Switzerland Introduction: Cancer is the second ranking cause of death in Switzerland after cardiovascular diseases. Epidemiologists have identified several risk factors for breast cancer, yet clinical advice to women to change these risk factors has been uncommon. Increased physical activity has been hypothesized to prevent breast cancer. Thus, physical activity bears the potential to be one modifiable risk factor through which women can reduce their risk for breast cancer. There are still questions about the type and amount of exercise needed, the ages at which exercise should be done, and the interactions with other risk factors such as reproductive and menstrual history, diet, body mass, alcohol intake, genetics, and hormone therapy. Aim: Hence, the aim of this report is to review the current available evidence on cancer prevention through physical activity. Special emphasis will be given to colon and breast cancer.
Key words: cancer, cancer aetiology, prevention, physical activity
Evidence for the potential of physical activity in the prevention of non-insulin dependent Diabetes This short review shows that there is good evidence for the potential of physical activity in the prevention of non-insulin dependent diabetes. Regular physical activity as recommended by the Swiss Federal Office of Sports, the Swiss Federal Office of Public Health and the Network Health Enhancing Physical Activity Switzerland (see annex) or as formulated by international recommendations (US Department of Health and Human Services) seems to be of particular importance.
The effects of physical activity are also seen in people who already have developed diabetes. Therefore, the promotion of physical activity through primary care professionals seems to be important. There are several indications that it is important for people with diabetes to be physically active on a regular basis. This is why the physical activity recommendations mentioned earlier in this review have specific relevancy for this group of people.
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